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	<title>lesenswert Archive - DIPOL-Blog</title>
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	<description>Reale und fiktive Texte über das Leben als (schwuler) Mensch, die Liebe und Leidenschaften.</description>
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		<title>Schwuler Winterschlaf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 19:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe mich verkrochen.<br />
Es gilt, eine Durststrecke zu überwinden.<br />
Auf halber Strecke gingen mir die Vorräte aus, ich wurde schwach und fiel.<br />
Fiel in einen Schlaf.<br />
Ein komatöser Dämmerzustand. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich verkrochen.<br />
Es gilt, eine Durststrecke zu überwinden.<br />
Auf halber Strecke gingen mir die Vorräte aus, ich wurde schwach und fiel.<br />
Fiel in einen Schlaf.<br />
Ein komatöser Dämmerzustand.</p>
<p>Wann ich aufwachen werde? Schwer zu sagen.<br />
Zum Aufstehen fehlt mir die Kraft, mein Kopf ist leer.<br />
Die Illusionen sind verschwunden.</p>
<p>Dann drückte sich die Realität durch einen winzigen Spalt hinein.<br />
Ein eisiger Windhauch, so kalt, dass er auf der Haut brennt.<br />
&#8222;Du bist nicht da, um mich zu wärmen&#8220;, möchte ich rufen.</p>
<p>Doch es gibt kein Du mehr. Es gab nie ein Du für mich.<br />
Es gibt ein unbestimmtes, verzweifeltes &#8222;Ihr&#8220;.<br />
Irgendjemand von Euch.<br />
Aber natürlich meine ich nicht irgendwen.</p>
<p>Und so warte ich, lese Buch um Buch, versuche meine bittere Realität mit Illusionen wohnhafter zu gestalten. Und siehe da, es funktioniert.<br />
&#8222;Der Winter naht&#8220;, ruft es mir entgegen.<br />
Ich schmunzele, weil der Winter schon längst da ist.</p>
<p>Wie in diesem Buch kommt nach einigen Jahren auch wieder ein Sommer.<br />
Auch die Figuren warten auf den einen, den endlosen Sommer.<br />
Und bis es soweit ist, halte ich einfach schwulen Winterschlaf.</p>
<p><small>22.4.2012</small></p>
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		<title>Morgengrauen (Augustin, Teil 4)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 16:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Augustin]]></category>
		<category><![CDATA[danach]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich streichle durch dein Haar, während du von mir träumst. In diesem Moment ist noch alles perfekt. Ich kann nicht schlafen, wenn du neben mir liegst. </p>
<p>Ich will dich wach erleben. Lebe deinen Traum - ich halte nichts von Binsenweisheiten. Aber ich muss dich wach erleben. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/01/morgengrauen-augustin-teil-4/">Morgengrauen (Augustin, Teil 4)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich streichle durch dein Haar, während du von mir träumst. In diesem Moment ist noch alles perfekt. Ich kann nicht schlafen, wenn du neben mir liegst. </p>
<p>Ich will dich wach erleben. Lebe deinen Traum &#8211; ich halte nichts von Binsenweisheiten. Aber ich muss dich wach erleben. </p>
<p>Erinnerungen anhäufen. Diesen Moment brenne ich ein. Nicht auf der Haut, vielleicht in meinem Gedächtnis. Ich fürchte, es brennt sich hinunter bis auf meine Seele. </p>
<p>Dieser Moment wird für immer ein Teil von mir sein &#8211; und du mit ihm. Ich bereue es nicht, auch wenn ich den Preis dafür kenne. Dieser Moment ist die seltene Belohnung. Ich küsse dich auf die Wange. Ich fühle mich ein bisschen wie Cinderella, ich könnte kotzen vor Glück. </p>
<p>Ich bin diese Schmetterlinge in meinem Bauch nicht gewohnt. Wie Zombies drehen sie durch, als wollten sie mich innerlich zerfetzen. Sie sind zu viele Tode gestorben und kosten diesen Augenblick zurück im Leben vollends aus. Ich kann es ihnen nicht verübeln.  </p>
<p>Doch was folgt, ist schlimmer als jeder Pakt mit dem Teufel. Du wachst auf. Dein Blick wechselt von Panik zu Selbsthass. Ich ertrage es, schlucke ein paar Brocken Schmetterlinge zurück in den Magen.</p>
<p>Mein Herz rast noch immer, es wird Zeit, dass ich den ersten Kaffee trinke. Das Frühstück wird zum lästigen Ritual. Wir begrüßen nicht den neuen Tag, wir nehmen Abschied. Egal, wie reich ich den Tisch decke, du lässt dich nur zu einem Kaffee herab &#8211; und eine Zigarette. Ich würde gegen alle Regeln verstoßen und dich drinnen rauchen lassen. Der Rauch würde wochenlang in der Wohnung hängen, doch es wäre ein unumstößlicher Beweis für mich, dass du wirklich hier warst.</p>
<p>Ich weiß, du meinst es nur gut, denn du gehst auch heute wieder auf den Balkon, doch für mich wirkt es, als würdest du mir selbst dieses Souvenir verwehren.</p>
<p>Ich zittere sowieso schon, also folge ich dir in die Kälte. Das Feuerzeug flammt auf, du nimmst den ersten Zug.</p>
<p>&#8222;Gut geschlafen, Kleiner?&#8220;, du atmest einen Wolke Fürsorglichkeit aus.</p>
<p>Ich versuche dir den gleichen Blick zu schenken, mit dem ich dich beim Schlafen beobachtet habe.</p>
<p>&#8222;Kleiner, alles in Ordnung?&#8220;, der Blick gelingt mir nie.</p>
<p>&#8222;Ich&#8230; bin den Rauch einfach nicht gewohnt&#8220;, meine Augen tränen. Ich hasse Raucher. </p>
<p>&#8222;Wills du nicht reingehen? Es ist arschkalt. Du zitterst ja schon&#8220;, er erstickt seine glimmende Sucht vorzeitig im Schnee. &#8222;Lass uns noch rasch ne heiße Duschen nehmen, bevor ich gehe&#8220;. </p>
<p>Die Folter erreicht ihren eigentlichen Höhepunkt.</p>
<p>Die Erinnerungen reichen nie lange aus, um diesen Moment immer und immer wieder durchzuspielen. Was ich dir alles hätte sagen können. Worüber wir alles hätten reden können. </p>
<p>Ich stelle mir vor, wie ich genau die richtigen Worte gefunden hätte und dich zum Bleiben überredet hätte. Nur eine Stunde länger, du hättest mir ein weiteres Leben geschenkt. </p>
<p>Doch ich weiß, dass es nichts gibt, dass dich vom Gegenteil überzeugt. </p>
<p>Ich wünsche mir ein photographisches Gedächtnis, doch auch dieser Wunsch ist hoffnungslos. Ich sehe uns nur noch wie durch den Duschvorhang. Das Bild von uns verschwimmt immer stärker.</p>
<p>Die Schmetterlinge rumoren und drängen sich als Brei meine Speiseröhre hoch.<br />
Sie haben sich durch das verbrannte Loch in meiner Seele gefressen.</p>
<p>Alles, was mir von dieser Nacht bleibt, ist der brennende Geschmack von dem, was wir hätten sein können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/01/morgengrauen-augustin-teil-4/">Morgengrauen (Augustin, Teil 4)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Du verlangst eine Richtigstellung (Augustin, Teil 3)</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2013/01/du-verlangst-eine-richtigstellung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 16:22:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ok, wow. Ich muss dich erstmal sacken lassen. Du hast auf meine Blogeinträge reagiert. Du hast mich gefunden, obwohl du hier eigentlich nicht mitliest. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/01/du-verlangst-eine-richtigstellung/">Du verlangst eine Richtigstellung (Augustin, Teil 3)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, wow. Ich muss dich erstmal sacken lassen. </p>
<p>Du hast auf <a href="http://dipol-blog.ch/2013/01/mein-traum-von-uns/">meine</a> Blogeinträge reagiert. Du hast mich gefunden, obwohl du hier eigentlich nicht mitliest. </p>
<p>Ich wurde sprachlos, als du auf der Party gestern aufgekreuzt bist.<br />
Eine Sekunde der Freude, ein Moment des Triumphs, sie währte nur kurz. Fremde Jungs tuschelten mit dir, blickten zu mir herüber, dann kamst du auf mich zu. </p>
<p>Es würde dir nicht gefallen, dass ich über dich schreibe. Nur du selbst konntest wissen, dass du gemeint warst.</p>
<p>Aber ich lasse mir nicht das Wort verbieten und für meine Gefühle kann ich nichts.<br />
Sie sind nichts schlechtes und ganz ehrlich: es ist nicht mein Problem, wenn du mit ihnen nicht umgehen kannst. </p>
<p>Das habe ich dir gestern allerdings so nicht gesagt.</p>
<p>Denn es geht <em>hier</em> nicht um uns. Es geht um mich in Bezug auf dich.</p>
<p>Egal, wenn es dir nicht in den Kram passt, dass ich hier so &#8222;öffentlich&#8220; meine Gefühle für dich breittrete. Wie ich in Gedanken über dein Liebesleben philosophiere und damit meinen Blog füttere. </p>
<p>Ja, ich geb es zu, ich wusste nicht, was du so treibst und doch geht es mich noch etwas an.<br />
Deshalb tu nicht so, als wäre ich dir peinlich, oder gar meine Gefühle zu dir.<br />
Oder als könnte irgendjemand deine Identität erraten. </p>
<p>Nicht mal J. kann erraten, wer du bist.  Oh, ich seh schon, wie Eifersucht in deinen Augen aufblitzt.<br />
Nein, es geht immer noch nicht um J., aber er illustriert perfekt, was du dir nicht einzugestehen trautest: dir behagt nicht das Gefühl, dass ich mich auch mit anderen Jungs treffe. </p>
<p>Gestern hat er schnell reagiert und Abstand gehalten, als er dich gesehen hat.<br />
Damit du bloß nicht auf falsche Gedanken kommst. </p>
<p>Wo wir es gerade davon haben: Du bist derjenige, der mir Hoffnung gemacht hat, der, der den ersten Schritt wagte.<br />
Hast selbst gesagt, dass es dir heute nicht um Sex ging, nicht nur.<br />
Dass wir mehr sind.<br />
Dabei weißt du immer noch nicht, was du willst. Denn küssen, küssen ist nicht.<br />
Das geht dir zu weit. </p>
<p>Dabei musst du es dir nur eingestehen: du willst mich. Noch immer. </p>
<p>Ja, du hast meine Frage noch nicht beantwortet, ich weiß noch immer nicht, was du so treibst.<br />
Und doch geht es mich etwas an. Vor allem, seit der letzten Nacht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/01/du-verlangst-eine-richtigstellung/">Du verlangst eine Richtigstellung (Augustin, Teil 3)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Mein Traum von uns (Augustin, Teil 2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 19:13:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Augustin]]></category>
		<category><![CDATA[der Richtige]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast auf meinen letzten Blogeintrag nicht reagiert und ich bin nicht überrascht. Doch heute geht es nicht um dich, nicht wirklich. Es geht ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/01/mein-traum-von-uns/">Mein Traum von uns (Augustin, Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast auf <em><a title="Hast du jemanden in Aussicht?" href="http://dipol-blog.ch/2012/12/hast-du-jemanden-in-aussicht/" target="_blank">meinen letzten Blogeintrag</a></em> nicht reagiert und ich bin nicht überrascht. Doch heute geht es nicht um dich, nicht wirklich. Es geht um mich.</p>
<p>Denn ich habe schon wieder von uns geträumt. Von mir und dir, gemeinsam Arm in Arm. Es fühlte sich so real an, fast, als liefen wir in diesem Moment wahrhaftig die Straße entlang. Und es fühlte sich vor allem <em>richtig</em> an.</p>
<p>Dabei war es nur eine Vorstellung, mein Wunschtraum nach deiner Berührung. Das Aufwachen war ein Schlag bitterer Enttäuschung. Denn man hat uns nie zusammen gesehen, nicht öffentlich. Nicht offensichtlich. Nicht <em>wirklich</em>.</p>
<p>Das ist okay für mich. Du bist nicht geoutet, deine Mutter weiß nicht Bescheid. Deine Kollegen auch nicht. Alles kein Problem, ich war ja für dich da. Besser gesagt: wäre.</p>
<p>Denn sobald ich aus dem Traum erwache und meine Augen öffne, bist du weg und mit dir zerfällt die Illusion einer Vergangenheit, die wir so nie hatten. Nur das stechende Gefühl unserer <em>Trennung</em> bleibt. Und jedes Mal, wenn ich wieder von uns träume, wird es stärker.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/01/mein-traum-von-uns/">Mein Traum von uns (Augustin, Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Hast du jemanden in Aussicht? (Augustin, Teil 1)</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2012/12/hast-du-jemanden-in-aussicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2012 13:41:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was für eine Frage. Natürlich hast du das. Du bist das Angebot und die Nachfrage nach dir ist groß. Vielleicht sogar gewaltig. Mein Verlangen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/12/hast-du-jemanden-in-aussicht/">Hast du jemanden in Aussicht? (Augustin, Teil 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was für eine Frage. Natürlich hast du das. Du bist das Angebot und die Nachfrage nach dir ist groß. Vielleicht sogar gewaltig. Mein Verlangen nach dir ist unendlich, aber darum geht es heute nicht. Ich bin weit weg und du bist nicht da.</p>
<p>Ich denke viel zu oft an dich, meistens suchst du mich in meinen Träumen heim. Und selbst dann habe keine Ahnung, was du treibst. Deshalb frage ich dich jetzt. Denn es geht heute nicht um mich, sondern um dich.</p>
<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass du so lange Single geblieben bist. Und selbst wenn, hast du bestimmt jemanden in Aussicht. Jemand der besser aussieht als ich, witziger ist, dich zum Lachen bringt. Der nicht wie ich ist, denn genau das ist ja der Punkt. Kein Ersatz, sondern ein ganz anderes Modell.</p>
<p>Ihr seht euch bestimmt regelmäßig, verabredet euch zum Essen. Auf Partys lauft ihr euch über den Weg. Die Erinnerungen an mich wird verdrängt von der Überlegung, was dich daran hindert, dich auf ihn einzulassen. Oder auf einen der anderen Jungs, egal.</p>
<p>Ich schätze, was ich wohl eigentlich fragen will ist: Bist du glücklich, so ohne mich?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/12/hast-du-jemanden-in-aussicht/">Hast du jemanden in Aussicht? (Augustin, Teil 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Wir zwei. Und jeder andere.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2012 16:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da sah ich zwei. Wie wir, vielleicht noch etwas hübscher. Der eine sah dir total ähnlich, mit den schwarzen Haaren und dem dunklen Taint. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/07/wir-zwei-und-jeder-andere/">Wir zwei. Und jeder andere.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da sah ich zwei. Wie wir, vielleicht noch etwas hübscher. Der eine sah dir total ähnlich, mit den schwarzen Haaren und dem dunklen Taint. Der andere hatte mein Lächeln. Mein Lächeln, dass sich in den seltenen Momenten zeigte, in denen wir zusammen waren.</p>
<p>Da sah ich zwei. Zwei wie wir. Vielleicht beste Freunde, beide lächelnd. Ich musste sofort an uns denken. An dich und ich. Das hätten wir sein können. Wir zwei. Nur in glücklich.</p>
<p>Du sagtest, du kannst nicht. Du hast viel gesagt, was mich nachdenklich gestimmt hat.<br />
Ich, sagtest du, ich könnte jeden haben.<br />
Mindestens in diesem Punkt hast du die Wahrheit gesagt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2418" title="Jeder" alt="" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2012/07/jeden.jpg?resize=600%2C400" width="600" height="400" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2012/07/jeden.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2012/07/jeden.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>Leidenschaftliche Hoffnungslosigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 17:26:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich nicht weiß, in wen ich mich verlieben könnte, dann besinne ich mich einfach auf den Katalog meiner unerfüllten Herzschmerzeleien. Dann ist mein ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/08/leidenschaftliche-hoffnungslosigkeit/">Leidenschaftliche Hoffnungslosigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6258.jpg?resize=600%2C400" alt="" title="." width="600" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-2175" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6258.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6258.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Wenn ich nicht weiß, in wen ich mich verlieben könnte, dann besinne ich mich einfach auf den Katalog meiner unerfüllten Herzschmerzeleien. </p>
<p>Dann ist mein Beuteschema ziemlich simpel:<br />
Ich wähle das, was ich kenne und jage den, den ich nicht haben kann. </p>
<p>Eine gefährliche Mischung, wenn sich beides in einer Person vereint.<br />
Ein perpetuum Mobile der leidenschaftlichen Hoffnungslosigkeit.</p>
<p>Das beschäftigt mich dann wieder für eine Weile und auch meine Playlist an tieftrauriger Musik findet so endlich wieder Verwendung.</p>
<p>Wenig ist stärker als alte Gefühle. Diese Sehnsucht, die Tagträumereien, die Gedanken an ihn, die Hoffnung auf eine Zeit, in der wir endlich glücklich zusammen sind.</p>
<p>Es webt ein Seil, das uns von je her verbunden hat und mit der Zeit immer immer stärker wurde: Vertrautheit umwickelt von Sehnsucht, unerfülltes Verlangen durchstochen von Aussichtslosigkeit.</p>
<p>Das Band bleibt, bleibt, bleibt, bleibt. Denn wenn es sich auflöst, durchtrennt oder plötzlich verschwindet, dann bin ich wieder allein.</p>
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		<title>Mit wem ich letzte Nacht nicht nach Hause bin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 17:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die schwule Szene, das ist für mich eine regelmäßig stattfindende Party. Da, wo ich herkomme, heißt regelmäßig: alle ein bis zwei Monate. Zeit genug, um das zu verdrängen, was ich dort gesehen habe.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die schwule Szene, das ist für mich eine regelmäßig stattfindende Party. Da, wo ich herkomme, heißt regelmäßig: alle ein bis zwei Monate. Zeit genug, um das zu verdrängen, was ich dort gesehen habe.</p>
<p>Im besten Fall werden auf solchen Partys die Gayromeo-Profile lebendig: Ich erkenne viele Gesichter wieder (an ein paar hübsche erinnere ich mich gerne zurück), bei anderen fällt mir erst zu spät ein, dass ich das Profil mal geöffnet oder gar mit der Person gechattet habe. </p>
<p>Im schlimmsten Fall werden auf solchen Partys die Gayromeo-Profile lebendig. Man erkennt plötzlich Gesichter oder ähnliche Körperteile wieder, erinnert sich daran, dass man sowas schon mal gesehen hat oder gar von einer Person angeschrieben worden ist. </p>
<p>Ich weiß nicht, woran es liegt, aber meistens erkenne ich die Leute nicht anhand ihres Profiles. Vielleicht, weil die Fotos alt, unvorteilhaft sind oder die Person einfach nicht so darstellen, wie sie eigentlich ist. Da werden männliche Hengste schnell zu passiven Diven: der Bart bleibt, den Hüftschwung konnte auf dem Foto niemand erahnen.</p>
<p>Aber ansprechen? Es gibt wohl diese Regel, dass man einfach nicht miteinander spricht, wenn man sich sieht oder wiedererkennt. Oder einfach nett findet. Mit nett ist in diesem Fall geil gemeint. Wenn überhaupt bekommt man hinterher(!) eine Nachricht: &#8222;Hey, du bist gestern an mir vorbeigelaufen&#8220;. Meistens liefern sie aber nicht solche Steilvorlagen, die man mit einem &#8222;Warum hast du mich dann gestern nicht angesprochen? Jetzt nützt mir das auch nichts mehr!&#8220; kontern könnte. </p>
<p>Nein, es ist meist perfider. Sie warten nämlich bis zum Schluss in ihrem Versteck, beobachten dich und schreiben dir dann am nächsten Tag eine Nachricht, mit der sie wohl Wissen und Überlegenheit ausdrücken wollen, jedoch nicht ernsthaft eine Antwort erwarten können, wenn sie schreiben: &#8222;Naa, hab dich gestern auf Party gesehen. Mit wem biste da denn heim? *grins* &#8220;</p>
<p>Gerne würde ich dann antworten &#8222;Tja, leider nicht mit dir.&#8220; Doch meistens antworte ich dann nichts, die Chance ist erstmal vertan, auf der Party hätte ich mich ohne Probleme mit ihm unterhalten können, doch jetzt bleibt mir nur wieder das Profil, anhand dessen ich entscheiden muss, ihn im Nachhinein zu treffen. Meistens entscheide ich mich dagegen.</p>
<p>Was bleibt ist also ein Abend auf einer Party, mit Leuten, mit denen man alle etwas gemeinsam hat. Doch es scheint keine Eigenschaft zu sein, die vereint. Eher versucht man sich, möglichst weit von dem anderen zu distanzieren und ihn gar mit Blicken noch herabzusetzen. </p>
<p>Bloß niemanden real ansprechen, er könnte am Ende kein Interesse haben. Das verträgt sich natürlich nicht mit dem eh schon bröckeligen Ego. Und so finde ich mich einen Abend lang alleine tanzend auf der Tanzfläche wieder, gut sichtbar und doch unangesprochen. </p>
<p>Es ist ja nicht so, als wollte ich niemanden ansprechen. Das Problem ist nur, dass ich niemanden sah, den ich ansprechen wollte. So ist das eben, da wo ich herkomme. Hier heißt regelmäßig: alle ein bis zwei Monate. Zeit genug, um zu verdrängen, dass ich dort nicht das gefunden habe, was ich mir erhofft hatte. Zeit genug, um neue Hoffnung zu schöpfen. Beim nächsten Mal klappt es bestimmt.</p>
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		<title>Du bist es nicht. Offensichtlich.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 16:58:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Paradox]]></category>
		<category><![CDATA[Scheisse]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarm]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschockt starre ich in ein Gesicht, da auf dem Bildschirm. Ich beginne zu zittern. Dabei bin ich eigentlich ruhig. Totenstarr. Als hätte ich ein ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschockt starre ich in ein Gesicht, da auf dem Bildschirm.<br />
Ich beginne zu zittern. Dabei bin ich eigentlich ruhig. Totenstarr.<br />
Als hätte ich ein Gespenst gesehen, besser gesagt: Dich. </p>
<p>Doch du bist es nicht. Offensichtlich.<br />
Er sieht dir nicht ähnlich, aber er ähnelt dir so unglaublich.<br />
Der gesenkte Kopf beim Reden, diese nachdenkliche, verträumte Art, dann wieder der aufmerksame Blick.<br />
Seine tiefen, dunklen Augen, traurig und voller Geheimnisse, sie schauen mich direkt an.<br />
Das Zittern wird zu einem Beben. Nicht ich wackele, sondern mein Zimmer, die Wände.<br />
Sie beben. Vor Anspannung. Ich erkenne Dich &#8211; und alle alten Gefühle flammen wieder auf. </p>
<p>Er ist wie du. Ich glaube es nicht. Er ist <em>wie</em> <em>du</em>.<br />
Es ist, als ob du mich anschaust, als ob ich dir wieder gegenüber sitzen würde, wieder mit dir reden könnte.<br />
Ihr sagtet, ich wäre jemand, den ihr küssen würdet. Zärtlich, auf einer Party.<br />
Ihr seid nicht die selbe Person, doch eine Eigenschaft ist euch gemein: ihr seht keine Zukunft mit mir.<br />
Doch nur er sagte mir unmittelbar ins Gesicht, dass er jemand anderes suche. Nicht mich.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6676-1.jpg?resize=600%2C399" alt="" title="Ich traue meinen Augen nicht." width="600" height="399" class="aligncenter size-large wp-image-2094" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6676-1.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6676-1.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6676-1.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>Ein Geschenk von Herzen</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2011/05/ein-geschenk-von-herzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 10:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[der Richtige]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnungslos]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Scheisse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das kleine, selbstzerstörerische Mädchen zitterte, das blutende Messer in ihrer Hand tropfte die Fließen voll. Die ganze Zeit über trug sie es in sich, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/05/ein-geschenk-von-herzen/">Ein Geschenk von Herzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das kleine, selbstzerstörerische Mädchen zitterte, das blutende Messer in ihrer Hand tropfte die Fließen voll.<br />
Die ganze Zeit über trug sie es in sich, nun hielt sie es in der Hand, fühlte die letzten Pumpenschläge. Schwächlich und kaputt war es, abgenutzt. </p>
<p>Sie hatte es zu oft versucht zu verschenken, doch bekam es immer gleich wieder zurück. Sie sinnierte über den Grund der Rückgabe, betrachtete den roten Klumpen: attraktiv sah er nicht aus. War wohl nicht gut genug gewesen, das dumme Ding. </p>
<p>&#8222;Damit ist nun Schluss&#8220;, dachte sie sich, zermetzelte das nun nicht mehr schlagende Fleisch, tat die Fetzen einzeln in winzige Geschenkpakete, band ein Bändchen drum und schickte es wieder an all die Nicht-Ex-Freunde, die ihr Herz über die Jahre verschmäht hatten. </p>
<p>Und die Moral von der Geschicht? Für die große Liebe reichte sie nicht.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/05/herz.jpg?resize=600%2C400" alt="" title="herzlos" width="600" height="400"  /></p>
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		<title>Ein Moment mit dir</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/11/ein-moment-mit-dir/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 18:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Du]]></category>
		<category><![CDATA[Faszination]]></category>
		<category><![CDATA[Kennen lernen]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[oberflächlich]]></category>
		<category><![CDATA[Verlieben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zuerst fand ich dich doof.<br />
Du entsprichst nicht meinem Idealbild eines Mannes.<br />
Du bist kein Alphamännchen, kein Covermodel, kein Holzfäller.</p>
<p>Laut, auffällig, anstrengend.<br />
Bloß nicht, bloß nicht!<br />
Und doch, du hast mein Interesse geweckt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst fand ich dich doof.<br />
Du entsprichst nicht meinem Idealbild eines Mannes.<br />
Du bist kein Alphamännchen, kein Covermodel, kein Holzfäller.</p>
<p>Laut, auffällig, anstrengend.<br />
Bloß nicht, bloß nicht!<br />
Und doch, du hast mein Interesse geweckt.</p>
<p>Vielleicht war es einer dieser seltenen Momente,<br />
hoch konzentriert und in die Ewigkeit gedehnt.<br />
Ein Satz, ein Lächeln, dann zündete der Funke.</p>
<p>Wir unterscheiden uns bestimmt in vielen Dingen,<br />
Sind komplett verschieden.<br />
Vielleicht bist du gefühlvoll und mitreißend.</p>
<p>Ich weiß noch nicht einmal, ob du schwul bist.<br />
Warum lächelst du mich immer an, wenn wir uns begegnen?<br />
Ach, ich bin gerne bereit, es bei einem Drink herauszufinden.</p>
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		<title>Das Markenzeichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 16:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[der Richtige]]></category>
		<category><![CDATA[Geständnis]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Marc]]></category>
		<category><![CDATA[Narbe]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertäter]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarm]]></category>
		<category><![CDATA[Spur]]></category>
		<category><![CDATA[Überreste]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kuschelnd wärmten wir uns, küssend teilten wir uns ein Bett. Heiß waren die Nächte, heiß war dein Körper, unvergleichlich die Wärme, die ich spürte. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/11/das-markenzeichen/">Das Markenzeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kuschelnd wärmten wir uns, küssend teilten wir uns ein Bett.<br />
Heiß waren die Nächte, heiß war dein Körper, unvergleichlich die Wärme, die ich spürte.<br />
Die Betten wechselten, das muss keiner wissen, aber die Handlung blieb gleich.</p>
<p>Als Team erklommen wir zahlreiche Höhepunkte. Lange schossen wir zusammen durch die Lande.<br />
Es war intim, meist privat. Oft blieben wir unter uns, exklusiv wurden wir aber nie.<br />
Habe vieles von dir gelernt, von deiner Erfahrung profitiert.</p>
<p>Du bist ein gefragte Lehrmeister, zeigst allen, wo es lang geht.<br />
Ich war ein williger Schüler, dankbar über jede Lektion, über jede Stunde unter dir.<br />
Der Preis, den ich zahlte, war hoch.</p>
<p>Beinahe trieb es mich in den Ruin. Mein Herz war wertlos für dich.<br />
Hinterrücks branntest du mir eine Narbe ein.<br />
Niemand kann sie sehen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_1241-2.JPG.jpg?resize=600%2C399" alt="" title="" width="600" height="399" class="alignleft size-large wp-image-1503" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_1241-2.JPG.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_1241-2.JPG.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_1241-2.JPG.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/11/das-markenzeichen/">Das Markenzeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>Nur Sex muss schöner sein</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/06/sex-muss/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 21:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Muskeln]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man liebt sich und macht Liebe.<br />
Im besten Fall entfaltet sich dabei auch noch die Macht der Liebe.<br />
Aber hey, es geht auch ohne.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/06/sex-muss/">Nur Sex muss schöner sein</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man liebt sich und macht Liebe.<br />
Im besten Fall entfaltet sich dabei auch noch die Macht der Liebe.<br />
Aber hey, es geht auch ohne.</p>
<p>Aus unzähligen Pornos habe ich gelernt:<br />
Schöne Menschen haben schönen Sex. Einfach so.<br />
Unbehaart, eben volljährig, spindeldürr und mit dicken Gliedmaßen.</p>
<p>Hauptsache ER ist schön. Sein Schwanz, sein Hinterteil, sein Hodensack, seine Bauchmuskeln, sein Körperfettanteil, sein Kopfhaar.</p>
<p>Nur schöne Menschen haben guten Sex.<br />
Klar, ich will auch keine hässlichen Menschen beim Sex zugucken.<br />
Da mach ich zu Not auch lieber das Licht aus.</p>
<p>Ja, Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.<br />
Aber davon, dass man das Gleitgel auch nach dem Duschen nicht vollständig aus dem Arsch bekommt, erfährt man nichts.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Bis ich es nicht mehr ertrug</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/06/bis-ich-es-nicht-mehr-ertrug/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 16:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stell dir vor, du trägst eine große Last mit dir. Ein Geheimnis, ein Unbehagen, Ängste, Befürchtungen, Altlasten, Sorgen oder Nöte. Von dir und anderen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/06/bis-ich-es-nicht-mehr-ertrug/">Bis ich es nicht mehr ertrug</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1395 aligncenter" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/1670589311.jpg?resize=600%2C400" alt="" width="600" height="400" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/1670589311.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/1670589311.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p style="text-align: left;">Stell dir vor, du trägst eine große Last mit dir. <strong>Ein Geheimnis, ein Unbehagen, Ängste, Befürchtungen, Altlasten, Sorgen oder Nöte.</strong> Von dir und anderen Menschen, die dir am Herzen liegen.</p>
<p>Ich trug sie alle. Tag für Tag auf meinen Schultern, unterm Arm geklemmt &#8211; in Kisten verstaut, damit ich den Inhalt nicht sehen musste.</p>
<p>Ich balancierte und versuchte, alles irgendwie im Gleichgewicht zu halten. Doch einige Hürden konnte ich damit nicht meistern &#8211; <strong>und so brach es alles immer wieder über mir zusammen.</strong></p>
<p><strong>Für die anderen setze ich ein Lächeln auf, ließ mir nichts anmerken. </strong>Und wenn doch, machte ich gute Miene zum bösen Spiel. Für mich war das normal, die Unsicherheit im Alltag.</p>
<p>Bis es alles zuviel wurde. Ich nahm meinen Mut zusammen und öffnete eine Kiste. Notgedrungen  zeigte ich sie einer anderen Person. Ich teilte mit ihr deren Inhalt, sie sollte einen Blick in die Kiste werfen.</p>
<p><strong>Die Kisten waren mittlerweile leer.</strong></p>
<p>Die Last ist von mir genommen, die Zuversicht ist zurück. Nein, sie ist zum ersten Mal endlich wieder da.</p>
<p>Ich weiss es, ich freue mich. Ich atme tief durch.</p>
<p><strong>Ich lebe.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/06/bis-ich-es-nicht-mehr-ertrug/">Bis ich es nicht mehr ertrug</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>DER Artikel. Über meine Homosexualität, Schubladen und TV-Musicals.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 18:45:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Glee]]></category>
		<category><![CDATA[Identifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Klischee]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist episch. Episch, wegen seiner enormen Länge. Episch, weil es endlich an der Zeit war, dass ich diesen Text schreibe. Episch, weil ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/der-artikel/">DER Artikel. Über meine Homosexualität, Schubladen und TV-Musicals.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieser Artikel ist episch. Episch, wegen seiner enormen Länge. Episch, weil es endlich an der Zeit war, dass ich diesen Text schreibe. Episch, weil er endlich mal Klartext über das heutige Schwulsein redet.</strong></p>
<p>Ernsthaft, ich habe <strong>Glee</strong> kennen und lieben gelernt. Glee, das ist <em>die</em> Serie im US-TV, die neben Gesangseinlagen auch eine hohe Minderheitenquote aufweist.</p>
<p>So finden wir, neben dem Jungen im Rollstuhl, der übergewichtigen und stimmgewaltigen <del datetime="2010-05-12T00:08:42+00:00">Schwarzen</del> Afroamerikanerin und der schwangeren Cheerleaderin, auch den modebewussten, sensiblen Schwulen, der auf den singenden Quarterback steht, ohne wirklich auch nur den Hauch einer Chance bei ihm zu haben.</p>
<p><strong>Ernsthaft. <em>Damit</em> soll ich mich identifizieren?</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="aligncenter" alt="" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/kurt.jpeg" /><br />
<strong><span style="font-weight: normal;"><span id="more-1326"></span>Es passierte mir während meiner Schulzeit ab und zu, dass einige meiner Verhaltensweisen von meinen Mitschülern als &#8222;schwul&#8220; abgestempelt wurden. Gelegentliches, hysterisches Lachen zum Beispiel (wenn mir das passiert, sitze ich sonst meist unbeobachtet vor dem Computer). </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Hey, ich wohne hier auf dem Land, alles, was sich nicht verhält wie ein Bauer wird grundsätzlich misstrauisch beäugt und könnte potenziell als unmännlich gelten.</span></strong></p>
<p>Ab und zu lasse ich deshalb auch mal einen &#8222;typisch schwulen&#8220;, (eigentlich: bissigen) Kommentar vom Stapel, damit die Leute ihre Vorurteile bestätigt sehen und ich sie mit meiner Homosexualität nicht noch mehr fordere als  meine pure, homosexuelle Anwesenheit zu ertragen.</p>
<p>Die Leute lieben Schubladen. Manchmal ist es leichter, aus einer heraus zu schauen, als davor zu stehen und sagen: das ist eine Kommode.</p>
<h3><strong>Ich bin keine Schublade, ich bin eine ganze Kommode! </strong></h3>
<p>Auch das verwirrt die Leute. <strong>Warum rede ich hier von einer Kommode? Na wegen der Schubladen!</strong> Ich denke auch gerne in Schubladen, aber ich weigere mich partout selbst in eine zu stecken. Weder will, noch kann ich mich auf eine &#8222;Rolle&#8220; festlegen. Der Schwule. Der nerdbrillentragende Medienmensch.</p>
<p>Wie sich das äußert? Ich habe je eine Domain / Blog für je ein Interessengebiet und nochmal so viele für geplante Projekte. Dazu zählt dieser &#8222;normale&#8220; Blog, der <a href="http://dipol-blog.ch/" target="_blank">Dipol-Blog</a>, der ausschließlich mein schwules Gefühlsleben behandelt. Eine schwule Schublade für Papier mit schwulen Texten. Aha! Schublade. Aber eben nur die eine.</p>
<p>Ja, ich war lange unglücklichst verliebt &#8211; und dank dem Dipol-Blog weiß ich auch, dass ich nicht alleine dastehe mit diesen Gefühlen und Gedanken, von denen ich lange glaubte, ich wäre der einzige, dem es so geht. Ich bin es nicht.</p>
<h3>Such dir (d)eine Rolle aus!</h3>
<p>Ich kenne &#8222;die Szene&#8220;. Ich habe bei dieser Versammlung von schwulen Männern gelernt: die Typen aus &#8222;Das Traumschiff&#8220; aus der Bullyparade, die gib es in echt auch. Die Verhalten sich wirklich wie Frauen, oder sind zumindest sehr weiblich. Ich habe auch gemerkt: Ich bin es nicht.</p>
<p>Ja, ich habe mit Schrecken festgestellt: die Szene kann einen verändern. Man passt sich einfach an sein Umfeld an, so auch bei dem kleinen süßen Highschooljungen, dessen Augenbrauen über die Monate zu winzig schmalen schwarzen Streifen verzupft wurden.</p>
<p>Ich werde einen Teufel tun, meine Augenbrauen zu zupfen. Ich habe dicke, buschige &#8211; und selbst dafür habe ich schon Komplimente bekommen!  Auch meine fetten Lippen finden gefallen. Ein Kumpel findet sie &#8222;zu groß&#8220; &#8211; viele anderen nennen sie &#8222;sinnlich&#8220;. Das es sich hier um komplett unterschiedliche Umfelder handelt, dürfte klar sein.</p>
<p><object width="480" height="385" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/J-4EXdPOGsg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<small><strong>Kurt beim Football:</strong> Das passiert, wenn zwei Welten aufeinanderprallen</small></p>
<h3>Anpassen? Ich passe!</h3>
<p>Täglich spürbar reiben jedoch Welten aneinander. Was in einer akzeptiert wird, wird in der anderen kritisch beäugt. Man passt sein Verhalten nämlich so an, dass man vom Umfeld möglichst viele positive Rückmeldungen bekommt &#8211; oder zumindest größtmöglich akzeptiert wird. Was abgelehnt wird, hält sich auf Dauer nicht.</p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Jetzt stehe ich zwar auf Jungs, aber wirklich offensichtlich ist das nicht. Ich outete mich damals mit der lächerlichen Hoffnung, dass andere daraufhin das gleiche tun würden. Sie taten es nicht. Was blieb, war das offensichtlich Unsichtbare. Das nicht Vorhandensein von ähnlichen Gleichgesinnten.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Warum sich aber outen, wenn es nur Nachteile hat? Warum mir selbst einen Stempel aufdrücken, der mein Bild in den Augen der Mitschüler in die schwule Ecke stellt? Das alles wäre halb so wild gewesen, wäre ich in dieser Ecke nicht so verdammt allein gewesen.</span></strong></p>
<h3><strong>Das Bild des Schwulen</strong></h3>
<p>Ich meine, was geht euch durch den Kopf, wenn ihr dieses Video seht?</p>
<p><object width="480" height="385" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5wuUEWK42Ow&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<small>Dieses Bild erwarten wir insgeheim von Homosexuellen</small></p>
<p>Nun muss man natürlich sagen, dass der Charakter des &#8222;Kurt Hummel&#8220; für das amerikanische Fernsehen ein kleiner Tabubruch ist &#8211; er ist modebewusst, sensibel und zugleich höchst arrogant. Er ist der einizige, offensichtlich homosexuelle Charakter in der Serie. Er steht auf den Quarterback, aber den wird er nicht bekommen.</p>
<h3>Die Welt ist weder schwarz, noch weiß, noch pink!</h3>
<p>Im echten Leben wäre es zumindest denkbar, dass &#8222;Puck&#8220;, der böse Junge, bi-neugierig ein paar Experimente mit seinen Teamkollegen unternommen hat. Aber nicht in der heilen, singenden Welt von Glee. Und wenn es nach &#8222;der Gesellschaft&#8220; ginge, am besten auch gar nicht in der echten Welt. Eine bisexuelle Schublade, das hat gerade noch gefehlt. Sich mit so etwas überhaupt auseinander zu setzen ist anstregend und kompliziert. Am Ende müsste man sogar noch sein Weltbild korrigieren.</p>
<p>Oder wie Cheerleading-Coach Sue Silvester es zusammenfasst:</p>
<h2>&#8222;If i can&#8217;t tell who&#8217;s gay, how will i know who to judge?&#8220;</h2>
<p><object width="560" height="340" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pFjWRGaV-Fs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><small>Dieser Artikel erschien zeitgleich auf <a href="http://www.someabout.net/?p=6298" target="_blank">someabout.net</a> und auf <a href="http://triffy.de/blog/2010/05/der-artikel/" target="_blank">Triffy.de</a></small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/der-artikel/">DER Artikel. Über meine Homosexualität, Schubladen und TV-Musicals.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Erfrischende Erinnerung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 02:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Flirt]]></category>
		<category><![CDATA[Frischfleisch]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>
		<category><![CDATA[verbraucht]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich betrete diese Bar zum ersten Mal. Ich war hier noch nie, die Stadt, ja selbst das Land ist mir neu. Ich bin wieder ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/04/erfrischende-erinnerung/">Erfrischende Erinnerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich betrete diese Bar zum ersten Mal.<br />
Ich war hier noch nie, die Stadt, ja selbst das Land ist mir neu.<br />
Ich bin wieder Frischfleisch für euch, wie das bei jedem Neuzugang so ist.</p>
<p>Eure Gesichter sind mir neu. Ihr seid alle noch interessant, unverbraucht.</p>
<p>Ihr seid mir lieber fremd als unangenehm vertraut. Das ist gut, denn es kleben keine Erinnerungen daran, nichts verdrängtes, nichts, das ich lieber nicht getan hätte.</p>
<p>Keine Erinnerung an Küsse in betrunkenem Zustand, keine Blasarbeit auf dem vollgekotzen Klo, kein Puderzucker am Zahnfleisch.</p>
<p>Kein verkatertes Aufwachen, keine böse Überraschung, die neben mir liegt.</p>
<p>Keine gemeinsamen Fummeleien auf der viel zu engen Rückbank deines Autos, kein Wichsen im Wald, da hinten im Gebüsch während dem Regensturm im letzten Frühling, wo neben einem Ast auch ein Herz gebrochen wurde.</p>
<p>Nichts davon verbinde ich in Gedanken mit diesem Ort.<br />
Dieser Ort ist für mich so unbefleckt wie euer Bild von mir.</p>
<p>Ihr habt jetzt einen Abend Zeit, mich kennen zu lernen. Ich drehe mich um, da laufe ich in den gutgebauten Körper eines mir unbekannten Gesichts.<br />
Hallo, sage ich. Ich bin nicht von hier &#8211; wollen wir zusammen Erinnerungen erschaffen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/04/erfrischende-erinnerung/">Erfrischende Erinnerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Befremdlichkeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 18:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmunterung]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektion]]></category>
		<category><![CDATA[Rückschlag]]></category>
		<category><![CDATA[traurig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast mich in meinem schwachen Moment erwischt. Ich schaue nur zu dir hinüber, bin wie gelähmt. Ich habe einen Rückschlag erlebt, mir wurde ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/befremdlichkeiten/">Befremdlichkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast mich in meinem schwachen Moment erwischt. Ich schaue nur zu dir hinüber, bin wie gelähmt.<br />
Ich habe einen Rückschlag erlebt, mir wurde vorgehalten, wie ich eigentlich nicht sein will.<br />
Besser gesagt: nicht mehr sein wollte.<br />
Ich bin nicht perfekt, war es nie. Ich will es sein. Das weißt du alles nicht.</p>
<p>Du kanntest mich noch gar nicht. Doch meine Wunde ist offen, sichtbar für dich, sonst für alle verborgen.<br />
Mein Gesicht ein offenes Buch.<br />
Habe mein Lächeln nicht auf, darunter der tieftraurige Blick. </p>
<p>Könnte er sprechen, er würde dir sagen: &#8222;Schau mich nicht an, geh weg!&#8220;</p>
<p>Dabei schreit es innerlich. Doch ich bin unfähig, zu sagen: &#8222;Komm zu mir rüber, Fremder &#8211; sprich mich an, und setze mir wieder ein Lächeln auf.&#8220;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1412-1.JPG.jpg?resize=600%2C399" alt="" title="" width="600" height="399" class="aligncenter size-large wp-image-1869" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1412-1.JPG.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1412-1.JPG.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1412-1.JPG.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/befremdlichkeiten/">Befremdlichkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Zusammen treffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 22:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[der Richtige]]></category>
		<category><![CDATA[Enttäuschung]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Versuch]]></category>
		<category><![CDATA[Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Wunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenkommen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Anfang ist immer das Schwerste. Manchmal ist es das Ende: Manchmal bleibt kein anderer Weg, als sich zu verabschieden. Dann führt kein Weg ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/zusammen-treffen/">Zusammen treffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anfang ist immer das Schwerste. Manchmal ist es das Ende:<br />
Manchmal bleibt kein anderer Weg, als sich zu verabschieden.<br />
Dann führt kein Weg daran vorbei, man muss von seinem Ziel ablassen und umkehren. Doch die Sackgasse erkennt man erst, wenn es nicht mehr weitergeht.</p>
<p>Der Wille treibt uns an, der Wunsch, das Verlangen nach Veränderung. Ein Prozess, der in uns schlummert. Und wenn wir ihn selbst nicht in Gang setzen können, so suchen wir uns jemanden, in den wir all unsere Hoffnung setzen können, dass er dazu im Stande ist. </p>
<p>Er verbessert unser Leben, indem er uns verändert.</p>
<p>Natürlich wird dies nie passieren. Man muss sich überwinden und den Anfang machen. Niemand verändert uns, wir verändern uns höchstens für jemand anderen. </p>
<p>Zuerst erkennt man es nicht, denn man läuft fröhlich gemeinsam in die Sackgasse hinein. Dann geht es nicht mehr weiter &#8211; und man steht zusammen vor besagter Wand.</p>
<p>Dann führt kein Weg daran vorbei, man muss von seinem Ziel ablassen und umkehren. Manchmal bleibt kein anderer Weg, als sich zu verabschieden. Manchmal muss man seinen Weg alleine gehen, um am Ziel wieder zusammen zu treffen.</p>
<p>Der Anfang ist immer das Schwerste.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/zusammen-treffen/">Zusammen treffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Gaydar weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Gaydar]]></category>
		<category><![CDATA[Hetero]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[schwul]]></category>
		<category><![CDATA[verführen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich seh&#8217;s einfach nicht. Ob jemand schwul ist. Und überhaupt: Nichts! Nur wenn es schon offensichlich ist, seh ich es. Wenn er mich direkt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/gaydar-weg/">Gaydar weg</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich seh&#8217;s einfach nicht. Ob jemand schwul ist. Und überhaupt: Nichts!</p>
<p>Nur wenn es schon offensichlich ist, seh ich es. Wenn er mich direkt anspringt, sozusagen.<br />
Aber ich steh nun mal einfach nicht auf weibliche Züge. Da schaudert es mich.</p>
<p>Ich erkenne es nicht, wenn ein Mann schwul ist. Dann, wenn er es selbst nicht so recht weiß.<br />
Wenn er nicht offen schwul lebt, sondern sich heimlich vergnügt. Dann ist es nicht offensichtlich.</p>
<p>Meine Lösung: ich mach das subjektiv, nach Bauchgefühl. Wenn er mir gefällt.<br />
Ich WILL dann, dass er schwul ist. Dann deute ich das so hin. Und da dulde ich keinen Widerspruch. Ganz besonders nicht von ihm. Und schon gar nicht von seiner Freundin!</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1156" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/4408776297.jpg?resize=600%2C400" alt="" width="600" height="400" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/4408776297.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/4408776297.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/gaydar-weg/">Gaydar weg</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Ich werde dich trösten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 21:49:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ausnutzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir saßen zu zweit auf meinem Bett. Er hielt mich fest, drückte mich an sich.<br />
Ich spürte seinen heißen Atem an meinem Ohr.<br />
Es war, als würdest er flüstern: "Ich brauche dich."</p>
<p>Denn so war es auch! Ich hatte ihn gebändigt, gezähmt.<br />
Oh Junge, dieser Tiger fraß mir aus der Hand. Er war mir von Kopf bis Fuß verfallen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/ich-werde-dich-trosten/">Ich werde dich trösten</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dipol-blog.ch/2010/03/ich-werde-dich-flicken/">Zwei Tage später.</a> Wir saßen zu zweit auf meinem Bett. Er hielt mich fest, drückte mich an sich.<br />
Ich spürte seinen heißen Atem an meinem Ohr.<br />
Es war, als würdest er flüstern: <em>&#8222;Ich brauche dich.&#8220;</em></p>
<p>Denn so war es auch! Ich hatte ihn gebändigt, gezähmt.<br />
Oh Junge, dieser Tiger fraß mir aus der Hand. Er war mir von Kopf bis Fuß verfallen.</p>
<p>Dieser Moment war zu gut, um ihn je enden zu lassen. Ich wollte ihn konservieren, eintüten.<br />
Mein Körper bebte in stiller Vorahnung auf die bevorstehende Nacht. Ich würde ihn nie mehr gehen lassen können.</p>
<p>Ich strich ihm die Träne von der Wange. Knöpfte ihm sein Hemd auf. Strich über seine Bauchmuskeln.</p>
<p>Mit seinen starken Armen beugte er sich über mich. Auf dem Rücken liegen sah ich ihm in die Augen.</p>
<p>So schwach, so verletzlich. Tiefere und ehrlichere Augen als die seinen hatte ich schon sehr lange nicht mehr gesehen.</p>
<p>&#8222;Los,&#8220; flüsterte ich, &#8222;das wird dich trösten.&#8220;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1139" alt="" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/2213336107.jpg?resize=600%2C400" width="600" height="400" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/2213336107.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/2213336107.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ich werde dich flicken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[kaputt]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[wiederherstellen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du bist schwach, du wirkst stark. Du brauchtest mich eigentlich nie, aber ohne mich geht es nun nicht mehr. Es geschah schleichend, jetzt bist ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/ich-werde-dich-flicken/">Ich werde dich flicken</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du bist schwach, du wirkst stark.<br />
Du brauchtest mich eigentlich nie, aber ohne mich geht es nun nicht mehr.</p>
<p>Es geschah schleichend, jetzt bist du bist kaputt, zerbrochen, zerschellt.<br />
An deiner eigenen Großartigkeit.</p>
<p>Du wolltest die Welt retten, sie verändern, verbessern.<br />
Hast Menschen geholfen. Dir und mir.<br />
Dann wurden es mehr, auf einmal halfst du allen. Und dabei bist du tief gefallen.</p>
<p>Gutes Aussehen. Verdammt, du siehst immer noch gut aus!<br />
Aber der Schein trügt! Ich sehe die Wunden.<br />
Ich sehe, dass es dir schlecht geht. Ich spüre es, weiß es.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/2362461657.jpg" alt="" /></p>
<p>Alles woran du geglaubtest, es existiert nicht mehr.<br />
Deine Welt zersprang in Teile, und mit ihr meine Illusion von dir.<br />
Du konntest nachts nicht schlafen.<br />
Albträume plagten dich. Und auch die Gedanken ließen dich nicht los.<br />
Genauso wenig wolltest du sie gehen lassen.</p>
<p>Ich weiß was du brauchst!<br />
Du brauchst jemand, der sie abstellt.<br />
Der dich ablenkt und deine ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht.</p>
<p>Der laut &#8222;Stopp&#8220; ruft und alles verschwinden lässt.<br />
Der macht, dass alles gut wird. Der dir Versprechen gibt, die du selbst nicht halten konntest.<br />
Jemand, der dir glauben schenkt und dir in einem schwachen Moment unter die Arme greift, dich vor dem Fall bewahrt.</p>
<p>Das ist die Chance meines Lebens:<br />
Du gingst kaputt &#8211; und ich bin zur Stelle und kann dich endlich flicken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/ich-werde-dich-flicken/">Ich werde dich flicken</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Schizophrenes Herz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 15:15:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Küssen]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Paradox]]></category>
		<category><![CDATA[Problem]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorsicht, bleib fern von mir!<br />
Zu deiner eigenen Sicherheit.<br />
Ich brauche dich nicht mehr, und du musst jetzt stark sein.</p>
<p>Ich bin gemein zu dir, versuche (...)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/02/schizophrenes-herz/">Schizophrenes Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorsicht, bleib fern von mir!<br />
Zu deiner eigenen Sicherheit.<br />
Ich brauche dich nicht mehr, und du musst jetzt stark sein.</p>
<p>Ich bin gemein zu dir, versuche dich zu verletzen.<br />
So, wie du mich verletzt hast, ohne es zu wollen.</p>
<p>Ich renne zu dir weg, an dir vorbei.<br />
Auf dich zu, drumherum.<br />
Warte bis du kommst, dann verstecke ich mich vor dir. </p>
<p>Dabei tue ich das gar nicht, um dich zu verletzen.<br />
Ich tue es, um mich zu schützen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/3784142193.jpg?resize=600%2C400" alt="" title="" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-930" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/3784142193.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/3784142193.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Ich spiele unnahbar, gebe mich gleichgültig.<br />
Innerlich zerfetzt es mich, es reißt mich zu dir.<br />
So wie du mich einst an dich gerissen hast,<br />
deine Lippen auf meine gepresst<br />
und wir uns bis zur Bewusstlosigkeit geküsst haben.  </p>
<p>Ich will dich, will dich, will dich WILL DICH, verdammt!<br />
Aber ich kann längst nicht mehr.</p>
<p>Das verwirrt, du verstehst nicht, was los ist.<br />
Dabei müsste ich nur aufhören zu schreien. Dann könntest du hören:<br />
Mein Herz klopft schizophren, es hämmert auf dich ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/02/schizophrenes-herz/">Schizophrenes Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Platt und steif</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 17:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Klischee]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[oberflächlich]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir Schwulen lieben uns und fröhnen dieser Lust.<br />
Hinter jeder Ecke lauern Doppeldeutigkeiten:<br />
So hat jeder Lausbub gleich mehrfach Dreck am Stecken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/02/platt-und-steif/">Platt und steif</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Schwulen lieben uns und fröhnen dieser Lust.<br />
Hinter jeder Ecke lauern Doppeldeutigkeiten:<br />
So hat jeder Lausbub gleich mehrfach Dreck am Stecken.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/2602477266.jpg?resize=600%2C400" alt="" title="" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-963" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/2602477266.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/2602477266.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /> </p>
<p>Die Braven schreien sofort &#8222;Igitt, Bääh&#8220; und rümpfen sich die Nase.<br />
So viel Sex, da bliebe die Liebe unter der Decke!</p>
<p>Banane, Nüsse, Eier: für die Harten scheint die Welt aus Phallusobjekten zu bestehen.<br />
Die anderen haben ihre Schokolade lieber zartbitter.</p>
<p>Dein Umfeld, deine Orientierung. Es ist dein Weltbild, deine Wahl.<br />
Wenn deine Welt mit gezupften Augenbrauen noch rosiger strahlt, weil sie so gut deiner Brille schmeicheln&#8230;</p>
<p>Und er hört mitten im Schreiben auf. Es bleibt seine versexte Wortwahl.<br />
Denn bis zum Sch<em>l</em>uss ist er trotzdem nicht gekommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/02/platt-und-steif/">Platt und steif</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Beziehungskarusell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Frage]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Karusell]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Leute rauschen vorbei. Es ist, als dreht sich das Beziehungskarusell unentwegt. Ich, ich stehe am Rand und schaue zu. Beobachte. Beste Freunde werden ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/02/beziehungskarusell/">Beziehungskarusell</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leute rauschen vorbei.<br />
Es ist, als dreht sich das Beziehungskarusell unentwegt.</p>
<p>Ich, ich stehe am Rand und schaue zu. Beobachte.<br />
Beste Freunde werden manchmal zu Affären werden manchmal zu Freunden.</p>
<p>Feste Freunde werden zu Ex-Freunden.<br />
Ist mit einem Schluss, kommt der nächste ganz bestimmt.</p>
<p>Man kompensiert.<br />
Jeder nachfolgende Kerl ist toller als der Vorherige.</p>
<p>Auf Schmerz folgt größerer Schmerz.<br />
Der Schmerz der Trennung, am Ende. Denn die Liebe kommt und sie geht.</p>
<p>Wo(rauf) also warten? Wie damit aufhören?<br />
Und vor allem: wann beginnen?</p>
<p>Warum auf das Beziehungskarusell aufsteigen, wenn mir schon vom Zuschauen schlecht wird?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/02/beziehungskarusell/">Beziehungskarusell</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Küss mich (an einer anderen Stelle)</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/01/kuss-mich-an-einer-anderen-stelle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 13:15:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[junge Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Küssen]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Rummachen]]></category>
		<category><![CDATA[Verliebt sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du willst mich küssen.<br />
Ich zögere. Doch nicht hier!<br />
Wir kennen uns doch noch kaum.<br />
Nicht so, nicht geplant, nicht angekündigt,<br />
nicht in aller Öffentlichkeit, nicht, wenn uns jeder sehen kann!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/01/kuss-mich-an-einer-anderen-stelle/">Küss mich (an einer anderen Stelle)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du willst mich küssen.<br />
Ich zögere. Doch nicht hier!<br />
Wir kennen uns doch noch kaum.<br />
Nicht so, nicht geplant, nicht angekündigt,<br />
nicht in aller Öffentlichkeit, nicht, wenn uns jeder sehen kann!</p>
<p>Versteh mich nicht falsch, nicht, dass ich nicht will!<br />
Ich will nur nicht dabei gesehen werden.<br />
Wir sind nicht zusammen, nicht offiziell.<br />
Vielleicht einander versprochen, aber die Feuerprobe, die müssen wir noch bestehen!</p>
<p>Für lange und langweilige Küsse<br />
haben wir noch unsere ganze Beziehung Zeit!</p>
<p>Ich mag es intim, vielleicht in einer dunklen Ecke.<br />
Dahin können wir uns zurückziehen.<br />
Spontan, wild. Forsch.<br />
Aktiv gehen wir auf Erkundungstour.<br />
In einer Ecke, dunkel, intim.<br />
Heiße Küsse, heißer Atem.<br />
Ohr, Hals, Mund. Mit Zunge.<br />
Ich küsse gut? Ja, du magst meine Lippen.<br />
Wir fummeln ein bisschen.<br />
Ich knabbere dir am Hals, du wirst wild.</p>
<p>So ist es aufregend. Du bist aufregend.<br />
Und es erregt. Mich und meine Aufmerksamkeit.<br />
Wir kennen uns noch kaum.</p>
<p>Deshalb, küss mich nicht hier!<br />
Wir wärs&#8230; dort drüben?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/01/kuss-mich-an-einer-anderen-stelle/">Küss mich (an einer anderen Stelle)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Sublimierung</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/01/sublimierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 16:40:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Faszination]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Kuss]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Sublimation]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er lächelt, er grinst, er strahlt vor Freude. Es dringt aus seinem Inneren nach außen. Es scheint, als besitze er eine versteckte Quelle voller ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/01/sublimierung/">Sublimierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er lächelt, er grinst, er strahlt vor Freude. Es dringt aus seinem Inneren nach außen. Es scheint, als besitze er eine  versteckte Quelle voller Zuversicht. Kraft spendend, für alles, was er sich vornimmt. Wissend grinst er, verheißungsvoll bis in die Mundwinkel.</p>
<p>Er sieht keine Probleme, keine Hindernisse, nein, er sieht Chancen &#8211; und er versteht es, diese zu ergreifen und zu nutzen. Er wankt nicht, jeder seine Schritte wirkt leichtfüßig, ja elegant sogar. Er weiß was er will, er hat schon viel erreicht. Seinen durchtrainierten Luxuskörper gab es gratis dazu.</p>
<p>Ich versuche, mit ihm mitzuhalten. Aber meine Batterien besitzen nicht die gleiche Energie, die er an den Tag legt. Einen Tag kann ich Schritt halten, morgen gerate ich ins Straucheln und bleibe auf der Strecke.</p>
<p>Er lacht der Dunkelheit ins Gesicht, verjagt die bösen Geister. Und er zieht das Licht an. Großartige Menschen, die seine Gesellschaft suchen, strahlende Gestalten &#8211; und mich, das Häufchen elend.<br />
Er erkennt sofort, wie es mir geht. Das schätze ich so an ihm. </p>
<p>Ich bin verloren. Geistig abwesend, träumend und verdrängend stehe ich da, beobachte ihn.<br />
&#8222;Was ist los?&#8220;, fragt er. &#8222;Lächle mal!&#8220;, er kitzelt mich. Ich muss lacheln, dann wehre ich mich und versuche, ihn wegzustoßen.</p>
<p>&#8222;Was ist dein verdammtes Geheimnis&#8220;, rufe ich. &#8222;Verrate es mir! Ich tue alles, was du willst!&#8220;</p>
<p>Da wird er ernst, sehr ernst. &#8222;Es geht darum, was <i>Du</i> willst. Es ist so einfach! Es verhält sich wie mit diesem Text: mit einem Lächeln fängt es an.&#8220;</p>
<p>Ich halte inne&#8230; &#8222;Und dann? Wie geht es weiter?&#8220;<br />
Er zieht mich zu sich. &#8222;Dann&#8230;&#8220;, flüstert er leise und küsst mich.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-656" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/01/4069484770_b4f7e42ae6_o.jpg?resize=600%2C399" alt="" width="600" height="399" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/01/4069484770_b4f7e42ae6_o.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/01/4069484770_b4f7e42ae6_o.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/01/4069484770_b4f7e42ae6_o.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/01/sublimierung/">Sublimierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Röntgenschlampe!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 22:37:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[intim]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenstrip]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du erbärmliches Kind! Schau dich an! Erkennst du nicht, wie traurig es ist, was du da machst? Der &#8222;Erfolg&#8220; scheint dir zu Kopf gestiegen. ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du erbärmliches Kind! Schau dich an! Erkennst du nicht, wie traurig es ist, was du da machst? Der &#8222;Erfolg&#8220; scheint dir zu Kopf gestiegen. Das nennst du Erfolg? Ein paar Leute, die dir Honig um den Mund schmieren, weil sie vermuten, dass du einen geilen Arsch besitzt?</p>
<p>Klar, den zeigst du nicht her, nein. Von dir gibt es keine Videos, in denen du dir Dildos in den Hintern, oder Reißzwecken in die Eichel stichst. Schade, denn was du da machst, ist viel schlimmer. Du ziehst dich aus, innerlich. Dein Seelenstrip könnte nackter nicht sein!</p>
<p>Alles, alles aus deinem einsamen, traurigen Leben musst du ins Internet stellen. Du stellst dein Innerstes zur Schau! Hast du keine Freunde, denen du das erzählen kannst?</p>
<p>Oh weh, es gibt sie nicht. Niemand in deinem Kaff, das so eingeschlafen ist, dass man nicht einmal mehr das taube Kribblen im Arm spürt, versteht dich. Du wirst für das gehasst, was du bist. Du bist schwul. Und noch dazu ganz allein.</p>
<p>Welch kläglicher Versuch eines erfolglosen Outings. Spott hat es dir gebracht. Unverständnis, Abneigung. Warum nur konntest du keine Mitkämpfer rekrutieren, die sich neben dich an deine Seite gestellt und ein Bett mit dir geteilt hätten?</p>
<p>Klar, dass da nur die Flucht ins Internet bleibt.<br />
Du denkst vielleicht, du bist unentdeckt, unerkannt &#8211; ha, jetzt zeigst du sogar dein scheues Gesicht. Dir wird das Lachen noch vergehen.</p>
<p>Jeder deiner unvorsichtigen, zaghaften Schritte wird beobachtet. Wir warten, bis du gefällst. Denn wir lieben es, dich leiden zu lesen.</p>
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		<title>Hoffnungslast</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 11:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Frage]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seht sie euch an, die zwei! Glücklich lecken sie sich gegenseitig den Hals, versenken ihre Zungen im Mund des anderen. Turteln wie Tauben, lecken ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seht sie euch an, die zwei! Glücklich lecken sie sich gegenseitig den Hals, versenken ihre Zungen im Mund des anderen. Turteln wie Tauben, lecken wie Katzen, schlecken wie Hunde &#8211; und ganz bestimmt rammeln sie auch wie die Karnickel.</p>
<p>Seit Jahren, so scheint es, seid ihr schon zusammen. Unzertrennbar, ihr gehört einfach zueinander. Trifft man den einen, ist der andere nicht weit. Nicht nur in euren Köpfen hat sich schon dieses Band gebildet, das aus zwei Einzelnen eine Einheit geschnürt hat.</p>
<p>Dabei kenne ich den anderen gar nicht! Ich weiß nicht mal, wie er heißt. Vermutlich nennst du ihn &#8218;Schatz&#8216;. Was er macht, also beruflich, ist mir egal. Wie er es dir macht, im Bett, interessiert mich schon eher.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-455" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/04/3700269855.jpg?resize=600%2C399" alt="" width="600" height="399" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/04/3700269855.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/04/3700269855.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/04/3700269855.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Ist er gut? Hat er es drauf? Ist er besser als ich? Mindestens gleich gut muss er sein, es hat dir ja damals schon sehr gut gefallen, mit mir. Charakterlich überlegen? Ausgeschlossen, niemals!</p>
<p>Bleibt also das Aussehen, der Schwanz. Baust du darauf eure Beziehung auf? Intellektuell ist er dir doch unterlegen, das verrät schon sein dümmlicher Blick auf diesem Foto da. Ihr wart zusammen auf einer der vielen Partys, und er, er knabbert dir lüstern am Ohr. Eklig.</p>
<p>Jedes Mal, wenn ich dein Profil anschaue, interessiert mich nur eins: der Beziehungsstatus. Im Gegensatz zu den Fotos jedoch bleibt er beharrlich auf &#8222;vergeben&#8220;.</p>
<p>Insgeheim hoffe ich, dass ihr euch endlich getrennt habt. Du verdienst es nicht glücklich zu sein. Denn warum sollte es dir besser gehen als mir?</p>
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		<title>Heteromeo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 14:35:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Hetero]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er ist groß, er ist stark. Seine männliche Art imponiert. Er könnte mich beschützen, er wäre für mich da. Er sieht so friedlich aus, wenn er schläft.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist groß, er ist stark. Seine männliche Art imponiert. Er könnte mich beschützen, er wäre für mich da. Er sieht so friedlich aus, wenn er schläft. Seine Frisur ist so herrlich zerzaust, wenn er aus der Dusche kommt. Wie gerne würde ich ihm die Strähne aus dem Gesicht zupfen, ihm dann das Handtuch entreißen, und ihn küssen.</p>
<p>Aber wenn er das wüsste, würde er mich schlagen. Er würde ES nicht verstehen.<br />
Dass er perfekt für mich wäre. Dass er all das ist, wovon ich immer geträumt habe.<br />
Er wird es nie erfahren, weil er es nie erfahren darf. Dann wäre alles vorbei. Aus und kaputt. Es ist gut, so wie es jetzt ist.<br />
Und das Beste dabei: er hat absolut kein Interesse an mir.</p>
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		<title>Hereinspaziert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 00:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[fixiert]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Stillstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du bist mein Untergang, mein Verderben. Meine einzige Hoffnung und die letzte Rettung. Du hälst mein Leben in der Hand, ziehst die Fäden, steuerst ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2009/12/hereinspaziert/">Hereinspaziert</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du bist mein Untergang, mein Verderben. Meine einzige Hoffnung und die letzte Rettung.</p>
<p>Du hälst mein Leben in der Hand, ziehst die Fäden, steuerst und lenkst mich. Du bist immer hier, bei mir, und all meine Gedanken drehen sich um dich.</p>
<p>Ohne dich bin ich nichts, deshalb bitte ich dich: Tritt endlich in mein Leben.</p>
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		<title>Kurze Bestandsaufnahme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 22:30:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu alt für die jungen, zu jung für die alten. Einer Beziehung, egal ob Liebe oder Freundschaft, fehlt es einfach an der Grundlage. Ich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2009/11/kurze-bestandsaufnahme/">Kurze Bestandsaufnahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu alt für die jungen, zu jung für die alten. Einer Beziehung, egal ob Liebe oder Freundschaft, fehlt es einfach an der Grundlage. Ich will das eine und schenke das andere.</p>
<p>Und du, Fremder, was du mir am Ende auch gibst:<br />
Ich hoffe, du besorgst es mir richtig.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-329" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/11/1418261588_96efce4afd_o.jpg?resize=600%2C399" alt="" width="600" height="399" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/11/1418261588_96efce4afd_o.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/11/1418261588_96efce4afd_o.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/11/1418261588_96efce4afd_o.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2009/11/kurze-bestandsaufnahme/">Kurze Bestandsaufnahme</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Liebe auf Crashkurs</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 22:45:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Anfang]]></category>
		<category><![CDATA[Crashkurs]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jungs und Autos gehören zusammen. Das ist auch bei denjenigen Jungs so, die auf das gleiche Geschlecht abfahren. Sie düsen voller Vorfreude los. Ohne ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2009/11/liebe-auf-crashkurs/">Liebe auf Crashkurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jungs und Autos gehören zusammen. Das ist auch bei denjenigen Jungs so, die auf das gleiche Geschlecht abfahren. Sie düsen voller Vorfreude los. Ohne Ziel, ohne Plan und ohne Erfahrung machen sie sich auf die Reise.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" height="399" width="600" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/11/3962338535.jpg?resize=600%2C399" alt="" /></p>
<p>Sie befinden sich auf einer Spritztour &#8211; ohne Rücksicht auf Verluste. Doch ohne Verluste und Verlierer kommt diese erste eigene Fahrt nicht aus. Sie müssen sich die Stoßdämpfer prellen, Kopf über ins Gebüsch preschen &#8211; ganz gleich was da  kommt oder auf wen sie stoßen.</p>
<p>Ohne dass sie es gleich bemerken wird aus der Spritztour eine Verfolgungsjagd. Sie werden zur Beute &#8211; oder sie suchen selbst einen Beifahrer.</p>
<p>Mängelerscheinungen am Fahrzeug machen sich jetzt teuer bezahlt &#8211; sie mindern den Marktwert ungemein.</p>
<p>Wer will schon einen Gebrauchtwagen fahren?</p>
<p>Und so düsen sie los &#8211; in der Hoffnung, den Glückstreffer zu landen &#8211; und ihn in einem Neuwagen zu ergattern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2009/11/liebe-auf-crashkurs/">Liebe auf Crashkurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Fastastisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 23:50:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Paradox]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blick in die Zukunft: Wir werden eines Tages heiraten, das steht fest! Ich werde zu dir ziehen. Später ziehen wir dann in eine kleine ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2009/10/fastastisch/">Fastastisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-236" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/10/4032349091_bb890e9aa4_o.jpg?resize=600%2C399" alt="" width="600" height="399" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/10/4032349091_bb890e9aa4_o.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/10/4032349091_bb890e9aa4_o.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/10/4032349091_bb890e9aa4_o.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><strong>Blick in die Zukunft:</strong> Wir werden eines Tages heiraten, das steht fest! Ich werde zu dir ziehen. Später ziehen wir dann in eine kleine Stadtvilla, ein Landhaus im hohen Norden folgt. Mit Norden meine ich Norwegen. Entscheiden werde ich das natürlich erst auf einer Rundreise, die wir später alle paar Jahre wiederholen werden. Wir besuchen die Inuit, schlafen in einem Iglu und kuscheln und ficken, damit uns nicht kalt wird. Ein kleines Inuitwaisenbaby wird dir ans Herz wachsen. Wir ergreifen diese einmalige Chance und adoptieren es. Ich werde anfangs komplett überfordert sein, obwohl er mir natürlich auch ans Herz wächst. Doch du, du gehst sofort in der Vaterrolle auf. Oder Mutterrolle. Die Energie (für beide Rollen gleichzeitig) besitzt du, das habe ich schon immer an dir bewundert. Es wird natürlich nicht bei einem Kind bleiben. Der Gedanke, ein eigenes Kind zu haben, wird mich nicht loslassen. Wir finden zwei Leihmütter &#8211; ein Lesbenpärchen &#8211; die unsere Kinder austragen werden. Ich werde in ein Becherchen spritzen, du spielst mit dem Gedanken, es auf die &#8222;natürliche Art&#8220; zu machen. Nachdem ich auf den Geschmack gekommen bin, aktiv zu sein,  werde ich dich gerne wieder einmal selbst ran lassen.</p>
<p>Mit den Jahren wird  sich auch meine Befürchtung legen, jung zu sterben &#8211; oder zu einem Pflegefall zu werden. Aktiv bis ins hohe Alter werden wir sein, bis ich dann vor dir den Löffel abgebe. Mein Versprechen, dass ich dir damals gegeben hatte, werde ich nicht halten können: Dich nicht zu verlassen. Du wirst bitterlich um mich weinen und noch lange trauern. Das hoffe ich zumindest, denn ich werde nicht wissen, was nach meinem Abschied von dieser Erde passieren wird.</p>
<p>Das letzte, an das ich meinem Lebe noch denken werde, wird die Erinnerung an den Moment sein, an der wir uns das erste Mal begegnet sind. Ich werde mich erinnern, wie ich schon damals wusste, dass du der Richtige sein wirst. Wie ich lange und geduldig auf dich gewartet habe. Wie wir uns das erste Mal küssten. Und mir wird siedend heiß die Erinnerung an <strong>diesen</strong> Text wieder in den Sinn kommen. Es wird das letzte sein, was mir durch den Kopf schiesst: Wie alles Realität wurde. Wie ich ihn damals schrieb, lange, bevor wir überhaupt zusammenkamen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2009/10/fastastisch/">Fastastisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Kronleuchter</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 16:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Aussehen]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
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		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin nicht sonderlich helle, aber ich lasse trotzdem jeden Raum erstrahlen, sobald ich ihn betrete. Ich weiß nicht warum, aber die Leute drehen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2009/10/kronleuchter/">Kronleuchter</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht sonderlich helle, aber ich lasse trotzdem jeden Raum erstrahlen, sobald ich ihn betrete. Ich weiß nicht warum, aber die Leute drehen sich zu mir hin. Geblendet von meinem Aussehen fällt niemandem auf, dass ich eigentlich nicht weiß, was ich hier mache.</p>
<p>Will ich dich verführen? Will ich dich für mich gewinnen, dich einwickeln und für immer an mich binden? Sollst du mir verfallen &#8211; oder will ich dir einfach nur gefallen?</p>
<p>Suche ich Bestätigung? Du versuchst mich zu küssen, ich ziere mich. Spiele ich mit dir?</p>
<p>Ich kann es dir nicht so recht sagen, also schweige ich &#8211; und lächle. Doch mein Gesicht scheint Bände zu sprechen.</p>
<p>Du lässt von mir ab. Blickst du hinter meine Fassade? Das kann nicht sein &#8211; denn niemand weiß besser als ich, dass da nichts ich. Ich strahle stärker, doch ohne Erfolg.</p>
<p>Zu spät fällt mir deine Sonnenbrille auf! Du hast mich erwischt, durchschaut, mein Unvermögen entdeckt &#8211; und trotzdem hast du versuchst, mir näher zu kommen. Was zur Hölle hast du dir dabei gedacht? Ich kann dich das leider nicht mehr fragen, denn ich habe schon längst das Weite gesucht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2009/10/kronleuchter/">Kronleuchter</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Unemotional Sex</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 19:45:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bewundere ja insgeheim Leute (Männer), die das Zeug zum Sportficker haben. Unverbindlicher Sex mit vielen, vielen Männern.<br />
Dazu muss man das Aussehen haben - und die geistige Verfassung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bewundere ja insgeheim Leute (Männer), die das Zeug zum Sportficker haben. Unverbindlicher Sex mit vielen, vielen Männern.<br />
Dazu muss man das Aussehen haben &#8211; und die geistige Verfassung.<br />
Rein, raus, runter und raus &#8211; das schaffen nur Leute, die genau wissen, was sie wollen &#8211; und wann es Zeit ist, zu gehen. Unabhängigkeit, Ungebundenheit, Selbstständigkeit.</p>
<p>Also probierte ich das selbst einmal aus. Nach dem 5 Mann wollte ich von Männern nichts mehr wissen. Seither weine bei jeder Form von sexuellem, unverbindlichen Kontakt, habe mich von all meine Kunden verabschiedet und masturbiere leise vor mich hin.</p>
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		<title>Stolz und schwul drauf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 08:21:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Regenbogenfahne in deinem Profil zeigt: du bist schwul, durch und durch. Du hast damit kein Problem, du stehst zu dir, deinen Gefühlen und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Regenbogenfahne in deinem Profil zeigt: du bist schwul, durch und durch.<br />
Du hast damit kein Problem, du stehst zu dir, deinen Gefühlen und deiner &#8211; zugegebenermaßen &#8211; auffälligen Art. So oder so hast du also keinen Grund, dich zu verstecken.</p>
<p>Schon als kleines Mädchen war dir klar: wenn du groß bist, wirst du schwul! Du bist stolz auf das, was du bist. Stolz auf deine Homosexualität.</p>
<p>Da stellt sich mir eine Frage:<br />
Muss ich selbst das jetzt auch allen auf die Nase binden, Demonstrationen organisieren, Selbsthilfegruppen gründen, Flyer verteilen, mir die Augenbrauen zupfen, den Intimbereich rasieren, ein Myspaceprofil eröffnen&#8230;</p>
<p>*lufthol*</p>
<p>&#8230;um nicht intolerant mir selbst gegenüber zu sein?</p>
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		<title>DIPOLISATION #4: Beziehungsweise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 19:39:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dipolisation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich auf einer Party kam mir wieder eine Frage in Sinn, über die ich schon des öfteren nachgedacht habe: Woran erkennt man den Richtigen? ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2008/11/dipolisation-4-beziehungsweise/">DIPOLISATION #4: Beziehungsweise</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich auf einer Party kam mir wieder eine Frage in Sinn, über die ich schon des öfteren nachgedacht habe: Woran erkennt man den Richtigen? Wie müsste er sein?</strong></p>
<p>Reicht allein das Aussehen? Genügt ein trainierter Körper, mit wenig Fett und der richtige Menge an Muskeln? Darf man Abstriche beim Gesicht hinnehmen? Sticht ein süßes Lächeln jeden Babyspeck aus? Oder stülpt man dort eine Tüte drüber und ergötzt sich dafür an überdimensionalen Herrlichkeiten?</p>
<p>Sind alle gutaussehenden Jungs nicht sowieso nur an Spaß interresiert, ohne sich je Ernsthaft für eine Beziehung hergeben zu wollen? Konzentriert man sich, als Beziehungssuchender, also eher auf die inneren Werte? Ist Treue das höchste Gut? Je besser der Kerl aussehe, desto leichter geriete ohnehin er in Versuchung.<br />
Gräbt man lieber nach dem scheuen Schönling? Gibt man sich mit dem törichten Treuling zufrieden, der es nicht einmal wagen würde, andere Jungs auch nur anzusehen?</p>
<p>Wie sehr dürfen sich die inneren Werten gleichen? Zwar muss auf der einen Seite Übereinstimmungen geben, aber es kann auf der anderen Seite schnell zur Verhärtung an den Fronten kommen, wenn sich zwei Stierköpfe die Hörner wund schlagen.<br />
Darf er wissen, was ich denke? Will ich überhaupt wissen, was er denkt? Ist Wissen nicht eine Entmythisierung seiner Person? Soll er nicht so lange wie möglich interessant bleiben? Die Beziehung frisch halten?</p>
<p>Darf er mich zum Lachen bringen? Wie viel Kind, Clown und Draufgänger verträgt sich mit den ernsthaften, nachdenklichen und verletzlichen Charakterzügen, die er zu verbergen versucht &#8211; und die er natürlich seinerseits nur &#8222;dem Richtigen&#8220; offenbart?</p>
<p>Oder ist alles im Grunde egal &#8211; Aussehen, Charakter, Alter &#8211; solange er nur genug Kohle hat? Lifestyle, Autos, Reisen, Geschenke &#8211; lässt sich so &#8222;Liebe&#8220; in Zahlen ausdrücken? Profitorientierte Liebe &#8211; wackelt da nicht gerade in Zeiten einer Finanzkrise das geliebte Fundament?</p>
<p>Für den perfekten Kerl ist es wohl die richtige Mischung aus allem. Je weniger Abstriche man machen muss, umso besser, umso perfekter. Oder ist am Ende nicht jede Überlegung und Vorstellung nichtig?</p>
<p>Man merkt, ja weiß es doch, wenn der Richtige plötzlich vor einem steht.</p>
<p>Auf diesen Gedankengang folgte eine weitere, viel beängstigendere Frage: Was, wenn man den perfekten Kerl endlich gefunden hat? Einem mit jedem Treffen klarer wird: ER ist es. Niemand anderes war und wird je an ihn heran kommen. Jedes Techtelmechtel, jeder Flirt, jede andere Beziehung wird immer in seinem Schatten stehen? Mit jedem Kuss wirst du daran erinnert, dass dieser Kuss sich nicht &#8222;richtig&#8220; anfühlt, sondern falsch. Du küsst also den Falschen.</p>
<p>Und was machst du, wenn der perfekte Kerl vor dir steht &#8211; und du ganz genau weißt: Ihr werdet verdammt nochmal nie zusammensein?</p>
<p>Dann tut es jeder andere, jeder Falsche. Und siehe da: Die Party ist voll ihnen.</p>
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		<title>Di Politour</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 19:41:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Ende meiner langjährigen Beziehung, blieb ich mit den Trümmern meiner Liebe zurück. Ich begann, die Überreste des Holzhauses zu entfernen, der kleinen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2008/11/di-politour/">Di Politour</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Ende meiner langjährigen Beziehung, blieb ich mit den Trümmern meiner Liebe zurück. Ich begann, die Überreste des Holzhauses zu entfernen, der kleinen warmen kuscheligen Blockhütte mit dem Herz in der Eingangstür, doch stolperte dabei immer wieder über ein bestimmtes Stück Holz, mit dem viele Erinnerungen verbunden waren.</p>
<p>Es war schön geformt und geschliefen &#8211; und konnte in seiner Pracht nur erhalten werden, wenn sorgsam damit umgegangen wurde und es auf eine bestimmte Art gehegt und gepflegt wurde. So etwas brauchte langjährige Erfahrung &#8211; ich war sehr froh, dass Er mir immer diese Arbeit abnahm.</p>
<p>Doch nun war ich wieder auf mich alleine gestellt. Ich suchte Ersatz, doch keiner wusste so gut damit umzugehen wie Er. Ich wusste allerdings: Er würde nie zurückkommen. Ich wusste auch: Die Enttäuschung war zu groß, um so etwas noch einmal erleben zu wollen.</p>
<p>Seither suche ich nur noch Männer, bei denen eine Sache gewiss ist: Mögen sie noch so gut aussehen, noch so charmant sein, noch so gut gebaut sein, noch so viel Geld haben.<br />
Es muss von Anfang an klar sein, dass ich mich nie in sie verlieben könnte, mögen sie auch noch so gut meine Latte polieren.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/11/IMG_1141.jpg?resize=600%2C400" alt="" title="" width="600" height="400" class="alignleft size-full wp-image-1473" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/11/IMG_1141.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/11/IMG_1141.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>Pubertäter</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 19:42:17 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2008/10/pubertater/">Pubertäter</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-134" title="" alt="" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/10/3719232021_7c21d11f39_o.jpg?resize=600%2C187" width="600" height="187" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/10/3719232021_7c21d11f39_o.jpg?resize=600%2C187&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/10/3719232021_7c21d11f39_o.jpg?resize=300%2C93&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/10/3719232021_7c21d11f39_o.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Am Anfang krachte und blitzte es &#8211; im positiven Sinne. &#8222;Wow&#8220;, dachte nicht nur ich &#8211; &#8222;Is der goil&#8220;, sagten auch meine Freundinnen. Und so nett! Du hast Humor, du bist witzig und dein Grinsen verrät zwei Dinge: Du bist total niedlich. Dich muss man einfach gern haben! Im Grunde der perfekte Schwiegersohn.</p>
<p>Was die Eltern nicht wissen: Du hast es Faustdick hinter den Ohren. Mehr noch als ich! Du und dein Lausbubengrinsen. Du spielst mit dem Feuer und verbrennst dich dabei doch nie. Es sind die anderen, die sich an dir die Finger verbrennen. Du stehst irgendwie immer mit einer weißen Weste da: Du willst spielen, du willst deinen Spaß &#8211; und am Ende zahlen die anderen die Rechnung.</p>
<p>Du gibst einem das Gefühl, alles zu haben, was man sich wünschen kann. Ist man in deiner Gegenwart, ist man genauso toll wie du. Deine Tollheit färbt auf deine Begleitung ab. Du bist ein Geber, du gibst dich her. Du verkaufst dich nicht, aber du teilst dich.</p>
<p>Zu spät merkt man, dass du ein Dorffahrrad bist. Alle wollen mal mit dir fahren. Alle haben sie schon einmal. Dabei bist du schon weit herumgekommen. Egal wen man fragt, egal wo man hinkommt. Erwähnt man deinen Namen, so zeichnet sich ein Grinsen im Gesicht des anderen ab. &#8222;Ihn kennen? Klaaar. Wie, du auch??&#8220;, so, als hätten sie sich abgesprochen. Kein Wort der Klage, aber ein Wort des Lobes. Ob es dir gut gehe, fragen sie. Als ob ich es wüsste.</p>
<p>Du teilst dich zwar, aber du teilst dich nicht mit! Du bleibst ein Geheimnis. Du versprichst nichts. Jedenfalls nicht mit Worten. Doch dein Grinsen spricht Bände. Willst du spielen, so spielt man mit. Egal, auch wenn man dabei verliert. Dir geht es nicht ums gewinnen. Du hast schon gewonnen. Das ahnt man irgendwie, und du, du weißt es auch! Du zeigst deine Karten nicht, du bluffst, gibst vor, nichts zu wissen. Und dabei bist du eiskalt, eiskalt und berechnend.</p>
<p>Du weißt um deine Wirkung, du weißt um dein Aussehen. Du weckst Begierde, du bist ein Lustobjekt. Eine Trophäe. Es geht darum, dich zu gewinnen. Das weißt du, es ist ein Spiel. Was man nicht ahnt: du hast es erfunden. Du hast die Regeln gemacht. Wer sie nicht kennt, der verliert. Leider hast du sie nicht aufgeschrieben. Schaut man dich an, verliert sich auch sofort jeder Gedanke daran, dass es so etwas überhaupt geben könnte. Du erweckst nicht den Eindruck, als hättest du alles kalkuliert. Man traut es dir auch irgendwie gar nicht zu. Du siehst zu herzig aus, als das man dir böse Absichten unterstellen könnte.</p>
<p>Wenn, dann ist man selbst der Böse, der, der dich heimlich ins Bett kriegen will. Oder schlimmer noch: der, der dich an sich binden will. Du machst einem ein schlechtes Gewissen. Dabei hast du die Schere in deiner Lausbubenhose versteckt, jeder Versuch, dich irgendwo fest zu binden, wird, wenn man gerade nicht hinschaut, von dir zunichte gemacht: du zückst die Schere und *Schwupps* wurde der Bindungsvorgang abgebrochen.</p>
<p>Man wundert sich noch, warum es wohl nicht klappen mag, gibt sich selbst die Schuld. Zweifel kommen auf. Selbstzweifel. Man wird unsicher. Man geht jeden Gesprächsfetzen durch, an den man sich in der Eile noch erinnert. Langsam dämmert es, dass du nie etwas gesagt hast, das einem Sicherheit geben würde, nichts, dass dafür spräche. Du versprichst nichts. Nicht mit Worten.</p>
<p>Du weißt, wieso: weil du deinen Spaß willst, weil du spielen willst. Du kleiner Bengel. Irgendwie wirkst du unreif. Ein kleines Kind, das nicht so recht weiß, was es will. Gehört auch das zu deiner Taktik? Sie wäre genial: Gräbt man nach Indizien für dein kalkuliertes Spiel, so stößt man nur auf das Kind in dir. Beim Graben erwischt man es am Kopf, es fängt an zu weinen und rennt weg. Ein Gespräch wird somit zur Unmöglichkeit. Ein unschuldiges Kind, viel zu naiv um sich so etwas Böses auszudenken. Ein Kind, das unzählige Freunde hat und mit jedem spielt. Wer würde es dir übel nehmen? Man tröstet es sogar noch, weil man der Böse war, und mit der Schaufel zu tief gegraben hat.</p>
<p>Aber langsam reicht es mir! Ich nehme es dir übel. Es ist geplant, es ist durchdacht. Alles! Du bist durchtrieben! Ich habe dich durchschaut!<br />
Hör auf, so frech zu grinsen! Hör auf, diese Spielchen zu spielen! Sonst nehme ich diese Schaufel und brate dir eins über die Rübe! Werde endlich erwachsen! Und fang verdammt nochmal an mich zu lieben!</p>
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		<title>Dipolisation: Mittendrin kalt.</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 19:44:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die lauben Blätter fallen und die kalten Tage werden kürzer. Und wenn ich dann noch von der Brücke meines Heimatortes aus die hellen, blinkenden, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2008/10/dipolisation-mittendrin-kalt/">Dipolisation: Mittendrin kalt.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die lauben Blätter fallen und die kalten Tage werden kürzer. Und wenn ich dann noch von der Brücke meines Heimatortes aus die hellen, blinkenden, rotierenden Lichter aus der Nachbarstadt sehe, dann weiß ich: Der Jahrmarkt ist da &#8211; und mit ihm der Herbst.</p>
<p>Die Stadt verwandelt sich, die Lichter erhellen sie. Menschen kreischen, aus Spaß an der Freude. Menschen drängen sich, reihen sich ein, steigen auf. Ins Karussell, in die Teetassen, ins Riesenrad.</p>
<p>Vor mir steht sie, türmt sich auf: Die Achterbahn der Gefühle. Hinter mir: ein Jahr, das zu Ende geht. Mittendrin ich. Meine Hände kalt. Und niemand, der sie wärmen kann.</p>
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		<title>Dipolisation: Ein Tag im Zoo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 19:51:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Dipolisation]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach meinem missglückten Date ging ich neulich ohne Begleitung auf eine Party. Man könnte auch sagen: allein, aber das klingt so traurig. Unter den ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2008/08/dipolisation-ein-tag-im-zoo/">Dipolisation: Ein Tag im Zoo</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinem missglückten Date ging ich neulich ohne Begleitung auf eine Party. Man könnte auch sagen: allein, aber das klingt so traurig.</p>
<p>Unter den vielen Anwesenden müsste ja, rein theoretisch, einer dabei sein,<br />
der zu mir passt. Aber was sich im ersten Moment einheitlich als „Schwulenparty“ zusammenfassen lässt, ähnelt bei längerem Hinsehen eher einem Zoo. Die Artenvielfalt ist unbeschreiblich groß: Da gibt es neben den rosafarbenen Flamingos auch noch Pinkguine, Designer-Gürteltiere, Leder- und Lackaffen, Gieraffen, Muskeltiere, Plapageien, Kackadus, und<br />
noch viele weitere Arten und mit ihren Eigenheiten.</p>
<p>Sie alle zählen zusammen genommen zur „schwulen Familie“ – obgleich keinerlei Verwandtschaft besteht. Das ist nämlich das Besondere: Die Paarungsbereitschaft ist nicht auf eine Art festgelegt, sondern geht beliebig weit über die eigene Art hinaus. Natürlich ist dies nicht allgemein gültig, einige Arten erweisen sich dabei als paarungsinkompatibel. Einige<br />
Lackaffen bleiben lieber unter sich, andere bleiben lieber im eigenen Revier, aus Angst davor von den eigenen Reihen verstoßen zu werden.<br />
[Photo]<br />
Auch die Mehrheit der Jungtiere balzt zunächst lieber mit Ihresgleichen &#8211; wobei andere wiederum den reichhaltigen Erfahrungsschatz älterer Herdentiere zu schätzen wissen.<br />
Dann gibt es da natürlich noch die Alphatiere: Sie machen für niemanden „Männchen“ und schon gar nicht die Beine breit. Kennt man sich in der schwulen Zoologie aus, so ist es gar nicht schwer, sich darin zurecht zufinden.</p>
<p>So erkennt das geübte Auge die Schäfchen im Wolfspelz und die süßen Häschen, die nichtahnend in den Tag hinein hoppeln.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/08/378846906_31bfcc6a30_o.jpg" alt="" /></p>
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		<title>Dipolisation: Zischbar</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 11:58:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Unterwäsche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich in der Zischbar. Ich traf mich mit einem Jungen. Es sollte ein „Date“ sein. Ich kannte ihn noch nicht lange. Ich habe ihn ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-49" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/07/3965875772_ba8c6ff362_o.png?resize=600%2C187" alt="" width="600" height="187" /></p>
<p>Neulich in der Zischbar. Ich traf mich mit einem Jungen. Es sollte ein „Date“ sein. Ich kannte ihn noch nicht lange. Ich habe ihn irgendwo zufällig getroffen einmal, so genau weiß ich das nicht mehr.</p>
<p>Ich hatte schon beim Hinsetzen das Gefühl, ihn viel zu lange zu kennen. Dabei war er auf den ersten Blick ganz niedlich. Etwas hilflos vielleicht.</p>
<p>Nicht die Sorte, auf die ich sonst abfahre – aber man will ja nicht intolerant sein. Aus Höflichkeit habe ich ihn ausreden lassen, ihm zugehört, zustimmend mit dem Kopf genickt. Nicht etwa, um ihn ins Bett zu kriegen, sondern in der Hoffnung, dass er einmal nach Luft schnappen und mich sprechen lassen würde.</p>
<p>Damit meine ich etwas anderes als ein „Ja“ oder „Verständlich“. Einmal konnte ich ein „Ich hätte das Gleiche getan“ dazwischen schieben. Ich mag Menschen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Die wissen, was sie wollen. Und vor allem mag ich diejenigen, die sich nicht alles gefallen lassen und gleich den Schwanz einziehen, wenn es eng wird – und das nicht einmal sexuell gesehen.</p>
<p>Ja, seine letzte Beziehung lief nicht so gut – aber wen interessiert das? Mich nicht. Nicht, dass er für mich gänzlich uninteressant wäre. Aber dieses Gespräch hätte sich genauso gut um die Tragbarkeit von Unterwäsche handeln könnten!</p>
<p>Mist, hatte ich das gerade laut gesagt?<br />
Seine Augen wurden groß, der Mund ging schon auf. Noch bevor ich mich entschuldigen konnte erklärte er mir (den ersten entgeisterten Satz habe ich überhört, den giftigen Blick ignoriert), dass er die Slips (von mir aus auch Boxershorts!), auch gerne mal einen Tag länger anbehalten würde.</p>
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