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	<title>Text Archive - DIPOL-Blog</title>
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	<description>Reale und fiktive Texte über das Leben als (schwuler) Mensch, die Liebe und Leidenschaften.</description>
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		<title>Schwuler Winterschlaf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 19:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[passiv]]></category>
		<category><![CDATA[regungslos]]></category>
		<category><![CDATA[warten]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe mich verkrochen.<br />
Es gilt, eine Durststrecke zu überwinden.<br />
Auf halber Strecke gingen mir die Vorräte aus, ich wurde schwach und fiel.<br />
Fiel in einen Schlaf.<br />
Ein komatöser Dämmerzustand. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2015/01/schwuler-winterschlaf/">Schwuler Winterschlaf</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich verkrochen.<br />
Es gilt, eine Durststrecke zu überwinden.<br />
Auf halber Strecke gingen mir die Vorräte aus, ich wurde schwach und fiel.<br />
Fiel in einen Schlaf.<br />
Ein komatöser Dämmerzustand.</p>
<p>Wann ich aufwachen werde? Schwer zu sagen.<br />
Zum Aufstehen fehlt mir die Kraft, mein Kopf ist leer.<br />
Die Illusionen sind verschwunden.</p>
<p>Dann drückte sich die Realität durch einen winzigen Spalt hinein.<br />
Ein eisiger Windhauch, so kalt, dass er auf der Haut brennt.<br />
&#8222;Du bist nicht da, um mich zu wärmen&#8220;, möchte ich rufen.</p>
<p>Doch es gibt kein Du mehr. Es gab nie ein Du für mich.<br />
Es gibt ein unbestimmtes, verzweifeltes &#8222;Ihr&#8220;.<br />
Irgendjemand von Euch.<br />
Aber natürlich meine ich nicht irgendwen.</p>
<p>Und so warte ich, lese Buch um Buch, versuche meine bittere Realität mit Illusionen wohnhafter zu gestalten. Und siehe da, es funktioniert.<br />
&#8222;Der Winter naht&#8220;, ruft es mir entgegen.<br />
Ich schmunzele, weil der Winter schon längst da ist.</p>
<p>Wie in diesem Buch kommt nach einigen Jahren auch wieder ein Sommer.<br />
Auch die Figuren warten auf den einen, den endlosen Sommer.<br />
Und bis es soweit ist, halte ich einfach schwulen Winterschlaf.</p>
<p><small>22.4.2012</small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2015/01/schwuler-winterschlaf/">Schwuler Winterschlaf</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Detaching Love</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2014/03/detaching-love/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 07:05:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Prinz]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[unemotional]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>I realize now that i used to get emotionally attached pretty quickly.<br />
that's the word for it.<br />
and this i confused with 'love' - or with 'falling in love'.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2014/03/detaching-love/">Detaching Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>i realize now that i used to get emotionally attached pretty quickly.<br />
that&#8217;s the word for it.<br />
and this i confused with &#8218;love&#8216; &#8211; or with &#8218;falling in love&#8216;.</p>
<p>i realize now that hanging on to someone might not have anything to do with actually loving.<br />
in my case, it rather meant depending on someone.<br />
becoming dependent on some stranger.</p>
<p>love is not about that at all. it&#8217;s not about dependence, it is about commitment.<br />
love is mutual.<br />
at least, that is what it is supposed to be.</p>
<p>if it is not mutual, it is not love,&nbsp;therefore it is just a waste of time.<br />
beeing emotionally attached, that is.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2014/03/detaching-love/">Detaching Love</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Im Schattenlicht</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2013/11/zwischenbilanz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2013 23:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin. Noch immer ein Suchender. Jede Bekanntschaft verkommt so zum Zwischenhalt auf einer Reise. Ich bin. Dankbar, wenn man mir Unterschlupf gewährt. Doch ich entwickele mich noch weiter und werde nicht mehr wieder kommen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/11/zwischenbilanz/">Im Schattenlicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>5 Jahre schreibe ich diesen Blog schon. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion sind für den werten Blogleser bewusst im Dunkeln gehalten. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. An meinem Single-Status hoffentlich schon. </em></p>
<p>Ich bin. Noch immer ein Suchender. Jede Bekanntschaft verkommt so zum Zwischenhalt auf einer Reise. Ich bin. Dankbar, wenn man mir Unterschlupf gewährt. Doch ich entwickele mich noch weiter und werde nicht mehr wieder kommen</p>
<p>Und wenn, dann werde ich ein anderer sein. Ein Stück mehr ich. Schale für Schale zerfällt der Kokon. Altlasten werden abgestreift, Unsicherheiten verworfen. Alte Probleme werden belacht und begraben.</p>
<p>Ich weiß, ich werde am Ende jemanden wunderbaren finden. Er muss existieren, denn ich kann ihn mittlerweile bildlich vor meinen Augen sehen. Ich habe schon einige Traummänner kennengelernt, doch geklappt / gefunkt / gepasst hat es bisher nicht.</p>
<p>Ich bin. Noch nicht der Mann, der ich sein kann, der ich sein möchte.</p>
<p>Ich bin. Noch nicht dort, wo ich hingehöre. Und ich fürchte, ich werde meinen Kerl erst treffen , wenn ich selbst angekommen bin.</p>
<p>Nennt mich Kolumbus. Auf der Suche nach dem Richtigen habe ich mich verloren. Die eigentliche Erkenntnis: ich habe mich selbst noch immer nicht gefunden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/11/zwischenbilanz/">Im Schattenlicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Bärenwäsche #Valentin 3</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2013/05/barenwasche-valentin-teil-3/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2013 20:52:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Filmriss]]></category>
		<category><![CDATA[Hangover]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Überraschung]]></category>
		<category><![CDATA[Valentin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bisher geschah: Teil 1 / Teil 2 Der Kleine hat sich beruhigt und auch der Wohnung geht es langsam wieder besser. Der Kleine wird ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/05/barenwasche-valentin-teil-3/">Bärenwäsche #Valentin 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="text-decoration: underline;"><strong><em>Was bisher geschah: <a title="Schlachtfeld (#Valentin, Teil 1)" href="http://dipol-blog.ch/2013/02/schlachtfeld-valentin-teil-1/">Teil 1</a> / <a title="Seelsorge  (#Valentin, Teil 2)" href="http://dipol-blog.ch/2013/02/seelsorge-valentin-teil-2/">Teil 2</a><br />
</em></strong></span></h5>
<p>Der Kleine hat sich beruhigt und auch der Wohnung geht es langsam wieder besser. Der Kleine wird den Tag über schluchzend im Bett verbringen – ich hatte ja gleich ein ungutes Gefühl bei Augustin, aber der Kleine wurde sofort von der Verliebtheit geblendet.</p>
<p>Ich bin heute eine schlechte Hausfrau, meine Vorgehensweise ähnelt eher der eines Privatdetektivs.</p>
<p>Ich rekonstruiere die fehlenden Puzzleteile des letzten Abends. Eigentlich ist mir das noch nie passiert, aber scheinbar gibt es für jede Gedächtnislücke ein erstes Mal &#8211; sofern man sich überhaupt an sie erinnert.</p>
<p>Es ist ja nicht so, als wüsste ich überhaupt nichts mehr. Valentin war da, das steht außer Frage. Reste des Nudelauflaufs finden sich auf dem Boden zwischen Küche und Wohnbereich.</p>
<p>Ich zähle insgesamt sieben Sektgläser auf dem Wohnzimmertisch. Genau, es waren Freunde zum Vorglühen da. „Die Schwestern“, wie Valentin sie nennt. Er meint das nicht einmal abfällig, denn unsere Clique besteht nichtmal wirklich aus warmen Brüdern.</p>
<p>Wir vermuten ja sogar, dass Torben gar nicht wirklich schwul ist, jedenfalls hat noch niemand von uns ihn mit einem Typen rumknutschen sehen oder so. Nicht, dass das ein Problem wäre, aber so ein bisschen wundert man sich ja dann schon.</p>
<p>Ich gehe die Runde im Kopf durch. Und was ist mit Bruno? Fast trete ich in ein achtes Sektglas, das betrunken unter dem Tisch liegt. Bruno kam etwas später und konnte kaum das Sektglas halten, geschweige denn, es zurück auf den Tisch stellen.</p>
<p>Julian war auch da. Damit wären alle Partygäste beisammen. Der Kleine war nicht da, ich konnte ihn aber überreden, wenigstens später noch zur Party zu kommen. Hoffentlich gibt er am Ende nicht mir die Schuld…</p>
<p>Das Motto der Party… es gab ein Motto, mir fällt es allerdings nicht mehr ein. Irgendetwas Albernes war es. So albern, dass ich mich noch gefragt habe, wie überhaupt jemand auf die Idee käme, eine komplette Party unter dieses Motto zu stellen.</p>
<p>Abgeschleppt! Ich habe einen Kerl mit nach Hause genommen. Ja. Ich muss kichern. <em>Valentin</em>, wen auch sonst.</p>
<p>Die Party bleibt aber erstmal nur ein Schleier aus Blüttenblättern, Herzen und Gedankenfetzen, drehend wie in einer Klospülung. Moment. Das Rauschen der Klospülung kommt nicht aus meinem Kopf, sondern aus dem Gästeklo!</p>
<p>„<em>Valentin</em>, bist du noch da?“, rufe ich. Mein Herz hüpft, beginnt zu pochen.</p>
<p>Ich höre, wie die Tür aufgeht. Jemand läuft in meine Richtung.</p>
<p>Lasziv gähnend steht er plötzlich im Türrahmen. Gleich an mehreren Stellen unrasiert und nur mit Socken bekleidet – meine Socken – krault er sich am Waschbärbauch.</p>
<p>Ich kann nicht sagen, wer in diesem Moment dümmer aus der Wäsche guckt.</p>
<p>„Wer zur Hölle ist <em>Valentin</em>??“, fragt er schlaftrunken.</p>
<p>O_O</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/05/barenwasche-valentin-teil-3/">Bärenwäsche #Valentin 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Seelsorge  (#Valentin, Teil 2)</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2013/02/seelsorge-valentin-teil-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 19:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Augustin]]></category>
		<category><![CDATA[Herzschmerz]]></category>
		<category><![CDATA[junge Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Valentin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bisher geschah: Teil 1  Das Telefon knackst und herzzerreissendes Schluchzen meldet sich. „ER war wieder hier“. Obwohl ich mir denken kann, was passiert ist, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/02/seelsorge-valentin-teil-2/">Seelsorge  (#Valentin, Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was bisher geschah: <span style="text-decoration: underline;"><a title="Schlachtfeld (#Valentin, Teil 1)" href="http://dipol-blog.ch/2013/02/schlachtfeld-valentin-teil-1/">Teil 1</a> </span></em></p>
<p>Das Telefon knackst und herzzerreissendes Schluchzen meldet sich.</p>
<p><em id="__mceDel"> „ER war wieder hier“.</em></p>
<p>Obwohl ich mir denken kann, was passiert ist, lasse ich ihn selbst erzählen. Er braucht ein paar Anläufe, bevor er aus seinen Fehlern lernt, aber das weiß er selbst, eigentlich.</p>
<p>„Ist dir kalt? Ich höre ja das Zittern in deiner Stimme“ sein Schluchzen wird leiser.<br />
„Warum denke ich auch immer, dass es dieses Mal anders ist&#8230;“</p>
<p>„Manche Typen ändern sich nicht…“, ich muss aufpassen, nichts Falsches zu sagen, das will er jetzt nicht hören, und es würde ihm nicht helfen, “…so schnell.“</p>
<p>„ABER Das geht schon viel zu lange so. Ich dachte ja, ich wäre über ihn hinweg, aber dann war er gestern plötzlich auf der Party und kam rüber“</p>
<p>„Achso, er war auf der Party.“ Mir fällt ein Stein vom Herzen. Solange sie nicht miteinander in der Kiste waren, besteht eine gute Chance, dass der Kleine heute nachmittag wieder lachen kann.<br />
„Genau, also… zuerst jedenfalls.“</p>
<p>„Oh nein“, scheisse, hab ich das laut gesagt?</p>
<p>„Er wollte mit nach Hause kommen, nur reden, zuerst. Wir waren angetrunken und er hat mir doch so gefehlt. Ich fand es schön, dass er sich wieder für mich interessiert hat und dann…“</p>
<p>„Dann habt ihr…?“</p>
<p>„Ja, verdammt, ich habe mit <a href="http://dipol-blog.ch/tag/augustin" target="_blank"><strong><em>Augustin</em></strong></a> geschlafen!“</p>
<p>Die nächste Stunde verbringe ich mit dem Kleinen am Telefon und räume dabei nicht nur seine Scherben auf, sondern auch meine Wohnung. Warum wir Jungs auch immer so einen Saustall hinterlassen müssen.</p>
<p><strong><a href="/2013/05/barenwasche-valentin-teil-3/">Fortsetzung gibt es hier</a>.</strong></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/02/seelsorge-valentin-teil-2/">Seelsorge  (#Valentin, Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Schlachtfeld (#Valentin, Teil 1)</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2013/02/schlachtfeld-valentin-teil-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 18:02:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Kater]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen danach]]></category>
		<category><![CDATA[Valentin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich wache in einem Klischee auf. Mein Schädel brummt, ich werde zu alt für diesen Scheiss. Ich schäle mich aus dem verschwitzten Laken. Es ist ungewohnt, alleine aufzuwachen. Die Stelle neben mir riecht noch nach ihm, ich bilde mir ein, noch seine Wärme zu spüren… - warum ist er schon aufgestanden?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/02/schlachtfeld-valentin-teil-1/">Schlachtfeld (#Valentin, Teil 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wache in einem Klischee auf. Mein Schädel brummt, ich werde zu alt für diesen Scheiss. Ich schäle mich aus dem verschwitzten Laken. Es ist ungewohnt, alleine aufzuwachen. Die Stelle neben mir riecht noch nach ihm, ich bilde mir ein, noch seine Wärme zu spüren… &#8211; warum ist er schon aufgestanden?</p>
<p>Das Schlafzimmer ist noch abgedunkelt. Die Teelichter habe ich schon vor langer Zeit durch elektrische Kerzen ersetzt. Das ist fast genauso romantisch, aber ich bin einfach aus dem Alter raus, in dem ich mich um ONS bemühe.</p>
<p>Es rauscht die Klospülung. Ist er etwa noch in der Wohnung? Ein drängendes Gefühl überkommt mich. Das Laken muss warten. Ich stehe auf und suche ihn. Ich will ihn küssen, bevor er verschwindet. Sorry, mein Fehler, ihr kennt ihn ja noch gar nicht. Nennen wir ihn einfach „Valentin“. Ein bisschen verklärte Romantik versprühen, um den Geruch von Sex zu überdecken.</p>
<p>Im Flur treffe ich auf gleißendes Sonnenlicht. Für einen Moment taste ich mich blind am Bilderrahmen entlang und haue mir den großen Zeh an einer leeren Sekt-Flasche an. An meinem Fuß klebt eine leere Kondompackung. Dann sehe ich das Schlachtfeld.</p>
<p>Ja, die letzte Nacht muss episch gewesen sein. Ich grinse, auch wenn ich mich gerade nur bruchstückhaft erinnern kann. Mein Kopfkino gleicht einer schlechten Raubkopie, die durch das unsägliche Piepen der Küchenuhr noch stärker in den Augen sticht. Filmriss um 10 Uhr morgens. Eigentlich die perfekte Uhrzeit, auch wenn ich heute auf den Kater verzichten könnte. Ich suche nach einer Ibuprofen, durchwühle die Schubladen, als die Spülmaschine rhythmisch im Takt vibriert und ich das Handy im klirrenden Besteckkorb finde. Mit Erleichterung stelle ich fest, dass noch die Reste des gestrigen Nudelauflaufs an den Tellern kleben. Das Handy hatte also noch keine Dusche hinter sich. Ich auch nicht.</p>
<p>Zwölf verpasste Anrufe. Scheisse. Das heißt nichts Gutes. Keine Nachricht auf der Mailbox. Der Kleine muss fix und fertig sein. Die Gedanken an Valentin und die hiesige Unordnung rutschen für den Moment in den Hintergrund, jetzt gehen Freunde vor. Ich rufe den Kleinen zurück&#8230;</p>
<p><strong>Fortsetzung? <a title="Seelsorge  (#Valentin, Teil 2)" href="http://dipol-blog.ch/2013/02/seelsorge-valentin-teil-2/">Hier geht es zu <span style="text-decoration: underline;">Teil 2</span>!</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/02/schlachtfeld-valentin-teil-1/">Schlachtfeld (#Valentin, Teil 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Coming-Out-of-Age</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2013/02/coming-out-of-age/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2013 02:23:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend von heute]]></category>
		<category><![CDATA[Kondom]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Worthüllen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das literarische Leporello der 11. Klasse gleicht einer Stock-Photo-Sammlung an künstlichen Weisheiten. Der Kontext pasteurisiert, der Sinn ultra hocherhitzt, alle Verben verbrannt (das Ergebnis ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/02/coming-out-of-age/">Coming-Out-of-Age</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das literarische Leporello der 11. Klasse gleicht einer Stock-Photo-Sammlung an künstlichen Weisheiten.<br />
Der Kontext pasteurisiert, der Sinn ultra hocherhitzt, alle Verben verbrannt (das Ergebnis eine 2-).</p>
<p>Was man als Deutschlehrer ignorieren muss: Meine universelle Weisheiten sind jetzt noch länger haltbar. Die bedeutungsleere Worthüllen sind recyclebar, aber kein veganes Gewächshausgemüse ist gehaltvoller als das abgrundtiefe Thema, das die Menschheit schon immer bewegt hat. Es kann nicht verfehlt werden, aber es ist ein himmelhoher Fall.</p>
<p>Das Phrasenschwein der Konsumkritik quillt über vor 50-Cent-Münzen. Individualismus ist schon lange Versandkosten frei lieferbar, doch passt er nicht in meine innere Marktlücke. Kein Mittelmaß gleicht dem anderen. Eichung per Gesetz verboten.</p>
<p>Das Leben studiert, überfliegen Dauerbrenner dann im Billigflug die 70-Stunden-Woche, landen mit 25 ausgebrannt oder sind vor dem Umschwung ausgestiegen. Ziehen ein ins Reihenhaus auf der einsamen Insel.</p>
<p>Ich träume über mich hinaus und nur mein Geist wächst im gleichen Tempo mit. In einst unerreichten Höhen sah ich mich früher selbst von unten. Wir sind die selbe Person, aber wir gleichen uns nicht mehr. Die Zeiten sammeln sich zwischen uns.</p>
<p>Weisheit gibt es weder per Rezept noch im Testament, sondern nur mit der Zeit. Meine innere Zeitreise umspannt Menschenleben, Generationen sterben in mir und werden wieder geboren. Plötzlich existiert alles nebenher.</p>
<p>Heute eine neue Erkenntnis, seit Jahren eine alte Weisheiten. Notiert auf Schmierzettel, flattern sie mir fremd entgegen, wenn ich meinen Geist auswringe. Ich führe kein Tagebuch, ich entdecke mich immer wieder aufs Neue.</p>
<p>Mein Geist gebärt dem Tod eine Mehrzahl. Mein Körper klammert sich noch an das erste Leben. Unsterblichkeit ist ein Fluch, den jeder Aussprechen will. Der Tod eine Reise, die aus dem Katalog gestrichen wurde. Vom Segen des Alterns kann keiner etwas hören, zu laut dröhnt die Schönheit der Jugend.</p>
<p>Menschenskind ist groß geworden. Jetzt will es leben. Auf dem faltigen Papier nur Ratschläge von Alten, aber Erfahrungen sind gelebtes Wissen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-2557" alt="Wenigstens Titten." src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2013/02/double_xes.jpg?resize=600%2C399" width="600" height="399" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2013/02/double_xes.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2013/02/double_xes.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2013/02/double_xes.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>Morgengrauen (Augustin, Teil 4)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 16:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Augustin]]></category>
		<category><![CDATA[danach]]></category>
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		<category><![CDATA[Schmetterlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich streichle durch dein Haar, während du von mir träumst. In diesem Moment ist noch alles perfekt. Ich kann nicht schlafen, wenn du neben mir liegst. </p>
<p>Ich will dich wach erleben. Lebe deinen Traum - ich halte nichts von Binsenweisheiten. Aber ich muss dich wach erleben. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich streichle durch dein Haar, während du von mir träumst. In diesem Moment ist noch alles perfekt. Ich kann nicht schlafen, wenn du neben mir liegst. </p>
<p>Ich will dich wach erleben. Lebe deinen Traum &#8211; ich halte nichts von Binsenweisheiten. Aber ich muss dich wach erleben. </p>
<p>Erinnerungen anhäufen. Diesen Moment brenne ich ein. Nicht auf der Haut, vielleicht in meinem Gedächtnis. Ich fürchte, es brennt sich hinunter bis auf meine Seele. </p>
<p>Dieser Moment wird für immer ein Teil von mir sein &#8211; und du mit ihm. Ich bereue es nicht, auch wenn ich den Preis dafür kenne. Dieser Moment ist die seltene Belohnung. Ich küsse dich auf die Wange. Ich fühle mich ein bisschen wie Cinderella, ich könnte kotzen vor Glück. </p>
<p>Ich bin diese Schmetterlinge in meinem Bauch nicht gewohnt. Wie Zombies drehen sie durch, als wollten sie mich innerlich zerfetzen. Sie sind zu viele Tode gestorben und kosten diesen Augenblick zurück im Leben vollends aus. Ich kann es ihnen nicht verübeln.  </p>
<p>Doch was folgt, ist schlimmer als jeder Pakt mit dem Teufel. Du wachst auf. Dein Blick wechselt von Panik zu Selbsthass. Ich ertrage es, schlucke ein paar Brocken Schmetterlinge zurück in den Magen.</p>
<p>Mein Herz rast noch immer, es wird Zeit, dass ich den ersten Kaffee trinke. Das Frühstück wird zum lästigen Ritual. Wir begrüßen nicht den neuen Tag, wir nehmen Abschied. Egal, wie reich ich den Tisch decke, du lässt dich nur zu einem Kaffee herab &#8211; und eine Zigarette. Ich würde gegen alle Regeln verstoßen und dich drinnen rauchen lassen. Der Rauch würde wochenlang in der Wohnung hängen, doch es wäre ein unumstößlicher Beweis für mich, dass du wirklich hier warst.</p>
<p>Ich weiß, du meinst es nur gut, denn du gehst auch heute wieder auf den Balkon, doch für mich wirkt es, als würdest du mir selbst dieses Souvenir verwehren.</p>
<p>Ich zittere sowieso schon, also folge ich dir in die Kälte. Das Feuerzeug flammt auf, du nimmst den ersten Zug.</p>
<p>&#8222;Gut geschlafen, Kleiner?&#8220;, du atmest einen Wolke Fürsorglichkeit aus.</p>
<p>Ich versuche dir den gleichen Blick zu schenken, mit dem ich dich beim Schlafen beobachtet habe.</p>
<p>&#8222;Kleiner, alles in Ordnung?&#8220;, der Blick gelingt mir nie.</p>
<p>&#8222;Ich&#8230; bin den Rauch einfach nicht gewohnt&#8220;, meine Augen tränen. Ich hasse Raucher. </p>
<p>&#8222;Wills du nicht reingehen? Es ist arschkalt. Du zitterst ja schon&#8220;, er erstickt seine glimmende Sucht vorzeitig im Schnee. &#8222;Lass uns noch rasch ne heiße Duschen nehmen, bevor ich gehe&#8220;. </p>
<p>Die Folter erreicht ihren eigentlichen Höhepunkt.</p>
<p>Die Erinnerungen reichen nie lange aus, um diesen Moment immer und immer wieder durchzuspielen. Was ich dir alles hätte sagen können. Worüber wir alles hätten reden können. </p>
<p>Ich stelle mir vor, wie ich genau die richtigen Worte gefunden hätte und dich zum Bleiben überredet hätte. Nur eine Stunde länger, du hättest mir ein weiteres Leben geschenkt. </p>
<p>Doch ich weiß, dass es nichts gibt, dass dich vom Gegenteil überzeugt. </p>
<p>Ich wünsche mir ein photographisches Gedächtnis, doch auch dieser Wunsch ist hoffnungslos. Ich sehe uns nur noch wie durch den Duschvorhang. Das Bild von uns verschwimmt immer stärker.</p>
<p>Die Schmetterlinge rumoren und drängen sich als Brei meine Speiseröhre hoch.<br />
Sie haben sich durch das verbrannte Loch in meiner Seele gefressen.</p>
<p>Alles, was mir von dieser Nacht bleibt, ist der brennende Geschmack von dem, was wir hätten sein können.</p>
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		<title>Du verlangst eine Richtigstellung (Augustin, Teil 3)</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2013/01/du-verlangst-eine-richtigstellung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 16:22:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Augustin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ok, wow. Ich muss dich erstmal sacken lassen. Du hast auf meine Blogeinträge reagiert. Du hast mich gefunden, obwohl du hier eigentlich nicht mitliest. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/01/du-verlangst-eine-richtigstellung/">Du verlangst eine Richtigstellung (Augustin, Teil 3)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, wow. Ich muss dich erstmal sacken lassen. </p>
<p>Du hast auf <a href="http://dipol-blog.ch/2013/01/mein-traum-von-uns/">meine</a> Blogeinträge reagiert. Du hast mich gefunden, obwohl du hier eigentlich nicht mitliest. </p>
<p>Ich wurde sprachlos, als du auf der Party gestern aufgekreuzt bist.<br />
Eine Sekunde der Freude, ein Moment des Triumphs, sie währte nur kurz. Fremde Jungs tuschelten mit dir, blickten zu mir herüber, dann kamst du auf mich zu. </p>
<p>Es würde dir nicht gefallen, dass ich über dich schreibe. Nur du selbst konntest wissen, dass du gemeint warst.</p>
<p>Aber ich lasse mir nicht das Wort verbieten und für meine Gefühle kann ich nichts.<br />
Sie sind nichts schlechtes und ganz ehrlich: es ist nicht mein Problem, wenn du mit ihnen nicht umgehen kannst. </p>
<p>Das habe ich dir gestern allerdings so nicht gesagt.</p>
<p>Denn es geht <em>hier</em> nicht um uns. Es geht um mich in Bezug auf dich.</p>
<p>Egal, wenn es dir nicht in den Kram passt, dass ich hier so &#8222;öffentlich&#8220; meine Gefühle für dich breittrete. Wie ich in Gedanken über dein Liebesleben philosophiere und damit meinen Blog füttere. </p>
<p>Ja, ich geb es zu, ich wusste nicht, was du so treibst und doch geht es mich noch etwas an.<br />
Deshalb tu nicht so, als wäre ich dir peinlich, oder gar meine Gefühle zu dir.<br />
Oder als könnte irgendjemand deine Identität erraten. </p>
<p>Nicht mal J. kann erraten, wer du bist.  Oh, ich seh schon, wie Eifersucht in deinen Augen aufblitzt.<br />
Nein, es geht immer noch nicht um J., aber er illustriert perfekt, was du dir nicht einzugestehen trautest: dir behagt nicht das Gefühl, dass ich mich auch mit anderen Jungs treffe. </p>
<p>Gestern hat er schnell reagiert und Abstand gehalten, als er dich gesehen hat.<br />
Damit du bloß nicht auf falsche Gedanken kommst. </p>
<p>Wo wir es gerade davon haben: Du bist derjenige, der mir Hoffnung gemacht hat, der, der den ersten Schritt wagte.<br />
Hast selbst gesagt, dass es dir heute nicht um Sex ging, nicht nur.<br />
Dass wir mehr sind.<br />
Dabei weißt du immer noch nicht, was du willst. Denn küssen, küssen ist nicht.<br />
Das geht dir zu weit. </p>
<p>Dabei musst du es dir nur eingestehen: du willst mich. Noch immer. </p>
<p>Ja, du hast meine Frage noch nicht beantwortet, ich weiß noch immer nicht, was du so treibst.<br />
Und doch geht es mich etwas an. Vor allem, seit der letzten Nacht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/01/du-verlangst-eine-richtigstellung/">Du verlangst eine Richtigstellung (Augustin, Teil 3)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Mein Traum von uns (Augustin, Teil 2)</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2013/01/mein-traum-von-uns/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 19:13:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Augustin]]></category>
		<category><![CDATA[der Richtige]]></category>
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		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast auf meinen letzten Blogeintrag nicht reagiert und ich bin nicht überrascht. Doch heute geht es nicht um dich, nicht wirklich. Es geht ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/01/mein-traum-von-uns/">Mein Traum von uns (Augustin, Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast auf <em><a title="Hast du jemanden in Aussicht?" href="http://dipol-blog.ch/2012/12/hast-du-jemanden-in-aussicht/" target="_blank">meinen letzten Blogeintrag</a></em> nicht reagiert und ich bin nicht überrascht. Doch heute geht es nicht um dich, nicht wirklich. Es geht um mich.</p>
<p>Denn ich habe schon wieder von uns geträumt. Von mir und dir, gemeinsam Arm in Arm. Es fühlte sich so real an, fast, als liefen wir in diesem Moment wahrhaftig die Straße entlang. Und es fühlte sich vor allem <em>richtig</em> an.</p>
<p>Dabei war es nur eine Vorstellung, mein Wunschtraum nach deiner Berührung. Das Aufwachen war ein Schlag bitterer Enttäuschung. Denn man hat uns nie zusammen gesehen, nicht öffentlich. Nicht offensichtlich. Nicht <em>wirklich</em>.</p>
<p>Das ist okay für mich. Du bist nicht geoutet, deine Mutter weiß nicht Bescheid. Deine Kollegen auch nicht. Alles kein Problem, ich war ja für dich da. Besser gesagt: wäre.</p>
<p>Denn sobald ich aus dem Traum erwache und meine Augen öffne, bist du weg und mit dir zerfällt die Illusion einer Vergangenheit, die wir so nie hatten. Nur das stechende Gefühl unserer <em>Trennung</em> bleibt. Und jedes Mal, wenn ich wieder von uns träume, wird es stärker.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2013/01/mein-traum-von-uns/">Mein Traum von uns (Augustin, Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Hast du jemanden in Aussicht? (Augustin, Teil 1)</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2012/12/hast-du-jemanden-in-aussicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2012 13:41:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Augustin]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was für eine Frage. Natürlich hast du das. Du bist das Angebot und die Nachfrage nach dir ist groß. Vielleicht sogar gewaltig. Mein Verlangen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/12/hast-du-jemanden-in-aussicht/">Hast du jemanden in Aussicht? (Augustin, Teil 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was für eine Frage. Natürlich hast du das. Du bist das Angebot und die Nachfrage nach dir ist groß. Vielleicht sogar gewaltig. Mein Verlangen nach dir ist unendlich, aber darum geht es heute nicht. Ich bin weit weg und du bist nicht da.</p>
<p>Ich denke viel zu oft an dich, meistens suchst du mich in meinen Träumen heim. Und selbst dann habe keine Ahnung, was du treibst. Deshalb frage ich dich jetzt. Denn es geht heute nicht um mich, sondern um dich.</p>
<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass du so lange Single geblieben bist. Und selbst wenn, hast du bestimmt jemanden in Aussicht. Jemand der besser aussieht als ich, witziger ist, dich zum Lachen bringt. Der nicht wie ich ist, denn genau das ist ja der Punkt. Kein Ersatz, sondern ein ganz anderes Modell.</p>
<p>Ihr seht euch bestimmt regelmäßig, verabredet euch zum Essen. Auf Partys lauft ihr euch über den Weg. Die Erinnerungen an mich wird verdrängt von der Überlegung, was dich daran hindert, dich auf ihn einzulassen. Oder auf einen der anderen Jungs, egal.</p>
<p>Ich schätze, was ich wohl eigentlich fragen will ist: Bist du glücklich, so ohne mich?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/12/hast-du-jemanden-in-aussicht/">Hast du jemanden in Aussicht? (Augustin, Teil 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Wir zwei. Und jeder andere.</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2012/07/wir-zwei-und-jeder-andere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2012 16:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da sah ich zwei. Wie wir, vielleicht noch etwas hübscher. Der eine sah dir total ähnlich, mit den schwarzen Haaren und dem dunklen Taint. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/07/wir-zwei-und-jeder-andere/">Wir zwei. Und jeder andere.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da sah ich zwei. Wie wir, vielleicht noch etwas hübscher. Der eine sah dir total ähnlich, mit den schwarzen Haaren und dem dunklen Taint. Der andere hatte mein Lächeln. Mein Lächeln, dass sich in den seltenen Momenten zeigte, in denen wir zusammen waren.</p>
<p>Da sah ich zwei. Zwei wie wir. Vielleicht beste Freunde, beide lächelnd. Ich musste sofort an uns denken. An dich und ich. Das hätten wir sein können. Wir zwei. Nur in glücklich.</p>
<p>Du sagtest, du kannst nicht. Du hast viel gesagt, was mich nachdenklich gestimmt hat.<br />
Ich, sagtest du, ich könnte jeden haben.<br />
Mindestens in diesem Punkt hast du die Wahrheit gesagt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2418" title="Jeder" alt="" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2012/07/jeden.jpg?resize=600%2C400" width="600" height="400" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2012/07/jeden.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2012/07/jeden.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/07/wir-zwei-und-jeder-andere/">Wir zwei. Und jeder andere.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Zerschmetterlinge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 22:28:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Paradox]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Scheisse]]></category>
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		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verliebt sein, das ist dieses Gefühl im Magen, dieses leichte Kribbeln. Die flatternden Beine, der schnelle Herzschlag. Ich schaue Dich an und mir wird ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/06/zerschmetterlinge/">Zerschmetterlinge</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Verliebt sein, das ist dieses Gefühl im Magen, dieses leichte Kribbeln.<br />
Die flatternden Beine, der schnelle Herzschlag.</p>
<p>Ich schaue Dich an und mir wird gleichzeitig warm und kalt. Du machst mich schwach, dein Blick bringt mich um den Verstand. Ich stottere, stammele sinnlose Worte, werde unsicher und schweige. Starre dich weiter an. Lächle.</p>
<p>Das Zucken im Bauch, kurz bevor ich mich übergeben will. Der stechende Schmerz, der Geschmack von aufsteigender Kotze.</p>
<p>Verliebt sein bedeutet für mich: lauf!<br />
Denn wenn ich mich jetzt nicht rette, muss ich am Ende auch noch mein zerfetztes Herz aus den Ritzen pulen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/06/zerschmetterlinge/">Zerschmetterlinge</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Hoffnungslos überfragt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 12:25:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frage]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fragen in meinem Kopf. Wie wird er sein? Wie wird er aussehen? Wie wird er riechen? Wie wird er schmecken? Wie wird er sich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/04/hoffnungslos-uberfragt/">Hoffnungslos überfragt.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fragen in meinem Kopf.<br />
Wie wird er sein?<br />
Wie wird er aussehen?<br />
Wie wird er riechen?<br />
Wie wird er schmecken?<br />
Wie wird er sich anfühlen?<br />
Wie wird er mich behandeln?<br />
Wie wird er mich fühlen lassen?<br />
Wie wird er küssen?<br />
Wie wird er heißen?<br />
Wie wird er bestückt sein?<br />
Wie wird er mir begegnen?<br />
Wie wird er mir den Atem rauben?<br />
Wie wird es dazu kommen?<br />
Wo werden wir uns begegnen?<br />
Wann wird es endlich so weit sein?</p>
<p>Fragen werden lauter, hören nicht auf. Es hat keinen Sinn, innere Mauern aufzubauen, zum Schutz, zur Verteidigung. Die Fragen prallen an den Wänden zwar, sie addieren sich und das Echo verstärkt sich, sie hallen nur umso lauter und schneller. Ich will aufhören zu rufen, doch dann würde mich ja niemand mehr hören.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2012/04/hoffnungslos-uberfragt/">Hoffnungslos überfragt.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Aus Mangel an Alternativen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 19:41:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[der Richtige]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Doch nachts wird es kalt. Ich habe lange ohne Dich gefroren. Mir warme Gedanken gemacht. Gezittert habe ich jedoch immer. Wenn es ungewiss war, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/10/aus-mangel-an-alternativen/">Aus Mangel an Alternativen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Doch nachts wird es kalt. Ich habe lange ohne Dich gefroren. Mir warme Gedanken gemacht.<br />
Gezittert habe ich jedoch immer.<br />
Wenn es ungewiss war, ob ich dich heute wieder sehen würde.<br />
Wenn ich dich dann erblickte und du dich, wie in Zeitlupe, auf mich zubewegt hast.<br />
Wenn ich mich nicht traute, viel zu sagen, es aber trotzdem schön fand, in deiner Nähe zu sein.</p>
<p>Heute könnte ich mich mal wieder verlieben. In dich.<br />
Du bist kein Model. Du bist alles, wovon ich nie zu träumen gewagt habe.<br />
Aus Mangel an Alternativen friere ich noch immer.</p>
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		<title>Traumhaftes</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2011/08/traumhaftes/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 23:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Nacht habe ich wieder von dir geträumt. Naja, nicht direkt von dir, denn du kamst nicht darin vor. Dein bester Freund aber, den ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/08/traumhaftes/">Traumhaftes</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Nacht habe ich wieder von dir geträumt.<br />
Naja, nicht direkt von dir, denn du kamst nicht darin vor. Dein bester Freund aber, den ich eigentlich nicht leiden mag.<br />
Er hat das mit uns natürlich mitbekommen, zumindest konnte er sich seinen Teil denken. Und ich bin eigentlich niemand, der solche Dinge verstecken möchte.<br />
Mit Dinge meine ich meine Gefühle zu dir. Im Traum.<br />
Er fragte mich, warum ich dich nicht endlich in Ruhe ließe.<br />
Es hätte schon lange keinen Sinn mehr.<br />
Ich fühlte mich ertappt. Ich versuchte zu erwidern: &#8222;Nun, ich warte eben noch immer auf eine Antwort.&#8220; Doch er ließ nicht locker.<br />
Er sagte dann etwas, was mir die Kinnlade herunterklappen ließ: &#8222;Ja, ich weiß. Ich hab ihm davon abgeraten, dir noch einen letzten Brief zu schreiben!&#8220;<br />
:-/</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/08/traumhaftes/">Traumhaftes</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Leidenschaftliche Hoffnungslosigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 17:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[allein]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Problem]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[warten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich nicht weiß, in wen ich mich verlieben könnte, dann besinne ich mich einfach auf den Katalog meiner unerfüllten Herzschmerzeleien. Dann ist mein ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/08/leidenschaftliche-hoffnungslosigkeit/">Leidenschaftliche Hoffnungslosigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6258.jpg?resize=600%2C400" alt="" title="." width="600" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-2175" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6258.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6258.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Wenn ich nicht weiß, in wen ich mich verlieben könnte, dann besinne ich mich einfach auf den Katalog meiner unerfüllten Herzschmerzeleien. </p>
<p>Dann ist mein Beuteschema ziemlich simpel:<br />
Ich wähle das, was ich kenne und jage den, den ich nicht haben kann. </p>
<p>Eine gefährliche Mischung, wenn sich beides in einer Person vereint.<br />
Ein perpetuum Mobile der leidenschaftlichen Hoffnungslosigkeit.</p>
<p>Das beschäftigt mich dann wieder für eine Weile und auch meine Playlist an tieftrauriger Musik findet so endlich wieder Verwendung.</p>
<p>Wenig ist stärker als alte Gefühle. Diese Sehnsucht, die Tagträumereien, die Gedanken an ihn, die Hoffnung auf eine Zeit, in der wir endlich glücklich zusammen sind.</p>
<p>Es webt ein Seil, das uns von je her verbunden hat und mit der Zeit immer immer stärker wurde: Vertrautheit umwickelt von Sehnsucht, unerfülltes Verlangen durchstochen von Aussichtslosigkeit.</p>
<p>Das Band bleibt, bleibt, bleibt, bleibt. Denn wenn es sich auflöst, durchtrennt oder plötzlich verschwindet, dann bin ich wieder allein.</p>
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		<title>Mit wem ich letzte Nacht nicht nach Hause bin</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2011/08/mit-wem-ich-letzte-nacht-nicht-nach-hause-bin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 17:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die schwule Szene, das ist für mich eine regelmäßig stattfindende Party. Da, wo ich herkomme, heißt regelmäßig: alle ein bis zwei Monate. Zeit genug, um das zu verdrängen, was ich dort gesehen habe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/08/mit-wem-ich-letzte-nacht-nicht-nach-hause-bin/">Mit wem ich letzte Nacht nicht nach Hause bin</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die schwule Szene, das ist für mich eine regelmäßig stattfindende Party. Da, wo ich herkomme, heißt regelmäßig: alle ein bis zwei Monate. Zeit genug, um das zu verdrängen, was ich dort gesehen habe.</p>
<p>Im besten Fall werden auf solchen Partys die Gayromeo-Profile lebendig: Ich erkenne viele Gesichter wieder (an ein paar hübsche erinnere ich mich gerne zurück), bei anderen fällt mir erst zu spät ein, dass ich das Profil mal geöffnet oder gar mit der Person gechattet habe. </p>
<p>Im schlimmsten Fall werden auf solchen Partys die Gayromeo-Profile lebendig. Man erkennt plötzlich Gesichter oder ähnliche Körperteile wieder, erinnert sich daran, dass man sowas schon mal gesehen hat oder gar von einer Person angeschrieben worden ist. </p>
<p>Ich weiß nicht, woran es liegt, aber meistens erkenne ich die Leute nicht anhand ihres Profiles. Vielleicht, weil die Fotos alt, unvorteilhaft sind oder die Person einfach nicht so darstellen, wie sie eigentlich ist. Da werden männliche Hengste schnell zu passiven Diven: der Bart bleibt, den Hüftschwung konnte auf dem Foto niemand erahnen.</p>
<p>Aber ansprechen? Es gibt wohl diese Regel, dass man einfach nicht miteinander spricht, wenn man sich sieht oder wiedererkennt. Oder einfach nett findet. Mit nett ist in diesem Fall geil gemeint. Wenn überhaupt bekommt man hinterher(!) eine Nachricht: &#8222;Hey, du bist gestern an mir vorbeigelaufen&#8220;. Meistens liefern sie aber nicht solche Steilvorlagen, die man mit einem &#8222;Warum hast du mich dann gestern nicht angesprochen? Jetzt nützt mir das auch nichts mehr!&#8220; kontern könnte. </p>
<p>Nein, es ist meist perfider. Sie warten nämlich bis zum Schluss in ihrem Versteck, beobachten dich und schreiben dir dann am nächsten Tag eine Nachricht, mit der sie wohl Wissen und Überlegenheit ausdrücken wollen, jedoch nicht ernsthaft eine Antwort erwarten können, wenn sie schreiben: &#8222;Naa, hab dich gestern auf Party gesehen. Mit wem biste da denn heim? *grins* &#8220;</p>
<p>Gerne würde ich dann antworten &#8222;Tja, leider nicht mit dir.&#8220; Doch meistens antworte ich dann nichts, die Chance ist erstmal vertan, auf der Party hätte ich mich ohne Probleme mit ihm unterhalten können, doch jetzt bleibt mir nur wieder das Profil, anhand dessen ich entscheiden muss, ihn im Nachhinein zu treffen. Meistens entscheide ich mich dagegen.</p>
<p>Was bleibt ist also ein Abend auf einer Party, mit Leuten, mit denen man alle etwas gemeinsam hat. Doch es scheint keine Eigenschaft zu sein, die vereint. Eher versucht man sich, möglichst weit von dem anderen zu distanzieren und ihn gar mit Blicken noch herabzusetzen. </p>
<p>Bloß niemanden real ansprechen, er könnte am Ende kein Interesse haben. Das verträgt sich natürlich nicht mit dem eh schon bröckeligen Ego. Und so finde ich mich einen Abend lang alleine tanzend auf der Tanzfläche wieder, gut sichtbar und doch unangesprochen. </p>
<p>Es ist ja nicht so, als wollte ich niemanden ansprechen. Das Problem ist nur, dass ich niemanden sah, den ich ansprechen wollte. So ist das eben, da wo ich herkomme. Hier heißt regelmäßig: alle ein bis zwei Monate. Zeit genug, um zu verdrängen, dass ich dort nicht das gefunden habe, was ich mir erhofft hatte. Zeit genug, um neue Hoffnung zu schöpfen. Beim nächsten Mal klappt es bestimmt.</p>
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		<title>Du bist es nicht. Offensichtlich.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 16:58:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Paradox]]></category>
		<category><![CDATA[Scheisse]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarm]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschockt starre ich in ein Gesicht, da auf dem Bildschirm. Ich beginne zu zittern. Dabei bin ich eigentlich ruhig. Totenstarr. Als hätte ich ein ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/08/du-bist-es-nicht-offensichtlich/">Du bist es nicht. Offensichtlich.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschockt starre ich in ein Gesicht, da auf dem Bildschirm.<br />
Ich beginne zu zittern. Dabei bin ich eigentlich ruhig. Totenstarr.<br />
Als hätte ich ein Gespenst gesehen, besser gesagt: Dich. </p>
<p>Doch du bist es nicht. Offensichtlich.<br />
Er sieht dir nicht ähnlich, aber er ähnelt dir so unglaublich.<br />
Der gesenkte Kopf beim Reden, diese nachdenkliche, verträumte Art, dann wieder der aufmerksame Blick.<br />
Seine tiefen, dunklen Augen, traurig und voller Geheimnisse, sie schauen mich direkt an.<br />
Das Zittern wird zu einem Beben. Nicht ich wackele, sondern mein Zimmer, die Wände.<br />
Sie beben. Vor Anspannung. Ich erkenne Dich &#8211; und alle alten Gefühle flammen wieder auf. </p>
<p>Er ist wie du. Ich glaube es nicht. Er ist <em>wie</em> <em>du</em>.<br />
Es ist, als ob du mich anschaust, als ob ich dir wieder gegenüber sitzen würde, wieder mit dir reden könnte.<br />
Ihr sagtet, ich wäre jemand, den ihr küssen würdet. Zärtlich, auf einer Party.<br />
Ihr seid nicht die selbe Person, doch eine Eigenschaft ist euch gemein: ihr seht keine Zukunft mit mir.<br />
Doch nur er sagte mir unmittelbar ins Gesicht, dass er jemand anderes suche. Nicht mich.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6676-1.jpg?resize=600%2C399" alt="" title="Ich traue meinen Augen nicht." width="600" height="399" class="aligncenter size-large wp-image-2094" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6676-1.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6676-1.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/IMG_6676-1.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/08/du-bist-es-nicht-offensichtlich/">Du bist es nicht. Offensichtlich.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Blaue Illusion und Selbstbetrug:</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2011/07/blaue-illusion-und-selbstbetrug/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 22:28:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Gayromeo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo, nett, dass du mir schreibst, aber irgendwas ist ja immer. Hier mal eine Liste an möglichen Gründen, warum ein Profil nicht gefallen könnte. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/07/blaue-illusion-und-selbstbetrug/">Blaue Illusion und Selbstbetrug:</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hallo, nett, dass du mir schreibst, aber<br />
</strong>&#8211; du willst doch nur meinen körper<br />
&#8211; du bist mir zu alt<br />
&#8211; du bist mir zu jung<br />
&#8211; du bist mir zu dick<br />
&#8211; du bist mir zu dünn<br />
&#8211; du bist mir zu muskulös<br />
&#8211; du hast zwar muskeln, aber zuviel fett<br />
&#8211; du bist zwar dünn, aber hast zu wenig muskeln<br />
&#8211; du bist zwar dünn und hast viele muskeln, aber die proportionen stimmen nicht<br />
&#8211; bei dir stimmen zwar die proportionen, es sind aber zu wenig muskeln<br />
&#8211; du bist blond / braunhaarig / schwarzhaarig.<br />
&#8211; du bist zu behaart<br />
&#8211; du bist zu unbehaart<br />
&#8211; du bist aktiv<br />
&#8211; du bist passiv<br />
&#8211; du stehst auf socken<br />
&#8211; du stehst auf sneakers<br />
&#8211; du stehst auf sportswear<br />
&#8211; du suchst nach &#8222;fun mit junx&#8220;<br />
&#8211; du studierst nicht<br />
&#8211; du studierst, aber kunst<br />
&#8211; du studierst medizin, aber bist nur mit lernen beschäftigt<br />
&#8211; du studierst medizin, aber hast zeit, mit mir zu chatten ergo: du bist nicht sonderlich ehrgeizig<br />
&#8211; du hast medizin studiert, aber hast jetzt kaum zeit wegen des jobs<br />
&#8211; du hast geld, aber siehst scheisse aus<br />
&#8211; du siehst toll aus, hast aber kein geld<br />
&#8211; du hast komplett unterschiedliche interessen wie ich<br />
&#8211; du hast die gleichen interessen wie ich, das ist aber langweilig<br />
&#8211; du bist nicht geoutet<br />
&#8211; du bist geoutet und immer in der szene unterwegs<br />
&#8211; du siehst so verbraucht aus<br />
&#8211; du siehst so minderjährig aus<br />
&#8211; du willst dich nicht mit mir treffen<br />
&#8211; du willst mit mir camen<br />
&#8211; du willst mit mir bilder tauschen<br />
&#8211; du willst telefonsex<br />
&#8211; du hast schon einen partner<br />
&#8211; dein partner hat mir schon geschrieben<br />
&#8211; du bist mit ihm an einem dreier interessiert<br />
&#8211; du hast nen partner, suchst aber mal mit mir eine abwechslung<br />
&#8211; das bist sicher nicht du auf den fotos<br />
&#8211; dein bild kenne ich aus dem porno von belami<br />
&#8211; du bist gerade frisch getrennt<br />
&#8211; du hast dich schonmal mit mir getroffen, erinnerst dich aber nicht daran<br />
&#8211; du hast dich schonmal mit mir getroffen, erinnerst dich aber noch gut daran und willst nochmal<br />
&#8211; deine freunde haben mir von dir abgeraten<br />
&#8211; du hast psychische probleme<br />
&#8211; du badest in selbstmitleid<br />
&#8211; du nennst dich &#8222;einsamsterjungeaufderwelt85&#8220; und hoffst auf einen erlöser<br />
&#8211; du wohnst zu weit weg<br />
&#8211; du siehst zu gut aus für mich<br />
&#8211; ich such eigentlich was festes</p>
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		<title>Ein Geschenk von Herzen</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2011/05/ein-geschenk-von-herzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 10:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[der Richtige]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnungslos]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Scheisse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das kleine, selbstzerstörerische Mädchen zitterte, das blutende Messer in ihrer Hand tropfte die Fließen voll. Die ganze Zeit über trug sie es in sich, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2011/05/ein-geschenk-von-herzen/">Ein Geschenk von Herzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das kleine, selbstzerstörerische Mädchen zitterte, das blutende Messer in ihrer Hand tropfte die Fließen voll.<br />
Die ganze Zeit über trug sie es in sich, nun hielt sie es in der Hand, fühlte die letzten Pumpenschläge. Schwächlich und kaputt war es, abgenutzt. </p>
<p>Sie hatte es zu oft versucht zu verschenken, doch bekam es immer gleich wieder zurück. Sie sinnierte über den Grund der Rückgabe, betrachtete den roten Klumpen: attraktiv sah er nicht aus. War wohl nicht gut genug gewesen, das dumme Ding. </p>
<p>&#8222;Damit ist nun Schluss&#8220;, dachte sie sich, zermetzelte das nun nicht mehr schlagende Fleisch, tat die Fetzen einzeln in winzige Geschenkpakete, band ein Bändchen drum und schickte es wieder an all die Nicht-Ex-Freunde, die ihr Herz über die Jahre verschmäht hatten. </p>
<p>Und die Moral von der Geschicht? Für die große Liebe reichte sie nicht.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/05/herz.jpg?resize=600%2C400" alt="" title="herzlos" width="600" height="400"  /></p>
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		<title>Vereinsarm</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2011/04/vereinsarm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 21:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Geständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich warte auf den einen, mit dem die Einsamkeit erträglich wird. Frust. Ich muss es mal so deutlich sagen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" title="Weißwurst" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/04/einsam.jpg" alt="" /></p>
<p>Ich warte auf den einen, mit dem die Einsamkeit erträglich wird. Frust.<br />
Ich bin gefrustet. Ich muss es mal so deutlich sagen,<br />
sonst denkt wieder jemand, hinter einer Metapher schreie ich eigentlich nur laut &#8222;FICKEN&#8220;.<br />
Nein, das tue ich nicht. Ich will eigentlich nur meine Ruhe.<br />
Genau. Lasst mich bitte in Ruhe. Danke. </p>
<p>Halt. Moment.</p>
<p>Es ist ja nicht so, dass ich keine Menschen mag.<br />
Ich mag sie, aber nicht dauernd.<br />
Und auch meist dann nur, wenn ich gute Laune habe<br />
und / oder ich gerade etwas tolles gegessen habe<br />
     (hängt evt mit dem Blutzuckerspiegel zusammen, ich bin kein Arzt).<br />
Oder sich mein generell lebenswert anfühlt.<br />
Wenn ich mich wertvoll fühle.<br />
Wertvoll genug, um gute Laune zu habe, sie nicht nur zu heucheln.<br />
Lächeln kostet mich nichts, nur Kraft.</p>
<p>Es ist ja nicht so, als hätte ich nicht dauernd meine Augen offen,<br />
als scannte ich nicht jeden Körper, jedes Gesicht und (so gut es geht) jeden Geist.<br />
Charakter, oder wie man das nennt.<br />
So ein einfacher Scan, darin bin ich recht gut, wenn auch nicht perfekt,<br />
ergab leider bisher: nichts.</p>
<p>Nichts in Reichweite, nichts greifbares, alles unerreichbar,<br />
furchtbar weit weg, oder nicht gewillt oder einfach zu feige.<br />
Mehr als betteln kann ich nicht, aber dem bin ich überdrüssig,<br />
davon habe ich mich emanzipiert. </p>
<p>Was nützt mir eine gewünschte Beziehung, die in meinem Kopf so hoch perfekt ist,<br />
und sie in der Realität mehr als &#8222;gut genug&#8220; wäre,<br />
doch das reale Gegenstück mir ein einziges Signal sendet: nämlich keins.<br />
Warten kostet mich nichts, nur Zeit.</p>
<p>Aber es erspart mir die Enttäuschung,<br />
die kommt nämlich erst, wenn das Warten vorbei ist:<br />
Wenn endlich, wie in Zeitlupe, die Illusion auf dem Boden der Tatsachen zerschellt ist.<br />
Wenn sich alles auflöst und alle Mühe, alle Kraft, alle Arbeit, alle Hoffnung<br />
&#8211; alles sich als das entpuppt, was es war: nämlich nichts.</p>
<p>Was ich sagen möchte, aber nicht dir im speziellen und schon gar nicht euch im Allgemeinen: Ich bin so schrecklich einsam. Und keiner da, der das ändern darf.</p>
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		<title>Der Schlüssel der Pandora</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 17:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnungslos]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[warten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Wochen kein Wort gesprochen, Sekunden werden zu Stunden Anschreiben, mich melden. Ich will es. so sehr. Doch die Büchse der Pandora ist zu. ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen kein Wort gesprochen,<br />
Sekunden werden zu Stunden<br />
Anschreiben, mich melden.<br />
Ich will es. so sehr.<br />
Doch die Büchse der Pandora ist zu.<br />
Sie trägt die Hoffnung in sich.</p>
<p>Doch auch alles Schlechte meiner Welt.<br />
Ich will wissen, wie es dir geht.</p>
<p>Doch dich zu treffen, wird mein Verderben sein.<br />
Egal, wie weit wir voneinander getrennt sind.</p>
<p>In Gedanken trage ich dich bei mir.<br />
Das muss reichen. Ich darf es dir nicht sagen, sonst ist es um mich Geschehen.</p>
<p>Ich stürze mich in meinen Untergang, zu groß ist die Versuchung.<br />
Jedes Mal aufs Neue.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1944" title="" alt="" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/03/key_to.jpg?resize=600%2C400" width="600" height="400" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/03/key_to.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2011/03/key_to.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>Tegan and Sara &#8211; Nineteen</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2011/03/tegan-and-sara-nineteen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 13:59:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Playlist: Happily Never After]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[playlist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Freude stieß ich erneut auf diesen Song. Mit Schrecken stellte ich fest, dass er sich noch nicht in der Playlist befand&#8230; Ein Umstand, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Freude stieß ich erneut auf diesen Song. Mit Schrecken stellte ich fest, dass er sich noch nicht <a href="http://dipol-blog.ch/cat/playlist_ek/">in der Playlist</a> befand&#8230; Ein Umstand, dem ich hiermit Rechnung trage. </p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:track:4d5Fh06O9uexQSlbi8i3v5" width="300" height="380" frameborder="0" allowtransparency="true"></iframe></p>
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		<title>24. Dezember: Bindungen lösen, Knoten aufdröseln. Merry Christmas!</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/12/24-dezember-bindungen-losen-knoten-aufdroseln-merry-christmas/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 12:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Besinnlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bindungen lösen, Knoten aufdröseln. Das Band ist zerrissen. Die Verbindung getrennt. Das Paket schütteln. Geschenkpapier zerreissen. Die bezaubernde Verpackung vernichten. Tief in das Innere ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/12/24-dezember-bindungen-losen-knoten-aufdroseln-merry-christmas/">24. Dezember: Bindungen lösen, Knoten aufdröseln. Merry Christmas!</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bindungen lösen, Knoten aufdröseln. Das Band ist zerrissen.<br />
Die Verbindung getrennt. Das Paket schütteln. Geschenkpapier zerreissen.<br />
Die bezaubernde Verpackung vernichten. Tief in das Innere blicken.<br />
Frei von Erwartungen. Nicht enttäuscht sein.<br />
Vor Freude übermannt sein. Dankbarkeit spüren.<br />
Süßes naschen. Sich den Bauch vollschlagen.<br />
In den Nachhimmel blicken. Den hellsten Stern entdecken.</p>
<p>In Gedanken bei ihm sein. </p>
<p>Fröhliche Weihnachten wünschen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/12/christmas.jpg?resize=600%2C399" alt="" title="" width="600" height="399" class="aligncenter size-large wp-image-1841" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/12/christmas.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/12/christmas.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/12/christmas.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>14. Dezember: Schwermütig an manchen Tagen</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/12/14-dezember-schwermutig-an-machen-tagen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 17:30:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Playlist: Happily Never After]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[mutlos]]></category>
		<category><![CDATA[schwermütig]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durchhalten, warten auf Erfolg. Im Minutentakt den Kontostand prüfen, oder das Gayromeo-Postfach. Je nachdem, wo die Prioritäten liegen. Hat man das eine, fehlt das ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/12/14-dezember-schwermutig-an-machen-tagen/">14. Dezember: Schwermütig an manchen Tagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durchhalten, warten auf Erfolg. Im Minutentakt den Kontostand prüfen, oder das Gayromeo-Postfach. Je nachdem, wo die Prioritäten liegen.<br />
Hat man das eine, fehlt das andere. Oder man fühlt sich leer, weil alles fehlt.<br />
An manchen Tagen ist man einfach etwas schwermütiger.<br />
Hoffen, weiteratmen, weitermachen.</p>
<p><strong>Heute im Dipolschen Adventskalender: &#8222;Broken&#8220; ein Musikvideo zum gleichnamigen Song von Lighthouse.<br />
</strong><br />
<iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:track:7wIpB9sM6KOXe9LDD0uw9D" height="380" width="300" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/12/14-dezember-schwermutig-an-machen-tagen/">14. Dezember: Schwermütig an manchen Tagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Emails, die ich Dir nie schickte</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/12/11-dezember-emails-die-ich-dir-nie-schickte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 17:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Adventskalender]]></category>
		<category><![CDATA[Geständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Nachricht]]></category>
		<category><![CDATA[Zurückhaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Emailpostfach beinhaltet neben vielen tollen Mails auch einige im Ordner "Entwürfe". Ihnen gemein ist ein gemeinsamer Adressat und die Tatsache, dass dieser sie nie bekam.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/12/11-dezember-emails-die-ich-dir-nie-schickte/">Emails, die ich Dir nie schickte</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Wochenende bzw. deiner SMS sollte ich vielleicht noch was sagen, obwohl sich ein Teil von mir weigert, da groß drüber nachzudenken. Der andere Teil jedoch grast gerade gedanklich die Vergangenheit ab: heute, als ich unter der Dusche stand, begann dieser Teil zu zählen, wie oft du mich schon hast hängen lassen &#8211; ich habe ihn bei Nummer 10 gestoppt.</p>
<p>Darunter fallen einige wichtige Ereignisse in meinem Leben, die ich gerne mit dir geteilt hätte. Die guten Momente, Erfolge, wichtige Veränderungen, Geburtstage &#8211; allen voran meinen. Die Tage im Leben, an denen ich dich gerne vorgestellt hätte, als meinen Freund. Hätte mit dir angegeben, wäre heimlich stolz auf dich gewesen.</p>
<p>In meinen dunklen Momenten fehltest du ebenso. Ich habe geweint. Ob wegen dir oder weil ohne dich, ich weiß es nicht. Ängste, Panik, Verzweiflung, ich musste diese Wege allein bestreiten.</p>
<p>Und ich weigere mich zu glauben, dass du bei anderen Leuten ebenso sorglos bist. Diese Leute sind deine Freunde, für diese Leute schmeißt du Partys oder fährst mit ihnen Riesenrad. Für sie lässt du alles stehen und liegen. Dagegen gibt es nichts zu sagen.</p>
<p>Aber auf der anderen Seite muss ich mich damit vergleichen und mich fragen, wo ich stehe. Ich muss mich fragen, ob ich darin einen Platz finden werde. Ob ich darin überhaupt einen Platz finden kann. Ich ahne zwar, wie du aufgestellt bist, aber ich was mich angeht, tappe ich komplett im Dunkeln.</p>
<p>Ich hatte auf eine Erleuchtung gehofft, ein gemeinsames Ziel, ein Weg, den wir gemeinsam bestritten hätten. Ich hatte uns in so vielen Rollen gesehen. Doch das sind Fantasien. Die Realität zeigt ein anderes Bild. Von uns existiert bis jetzt noch nicht einmal ein gemeinsames Foto.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im Dipolschen Adventskalender gibt es nur Süßes und Zuckerschlecken!</strong><br />
Mein Emailpostfach beinhaltet neben vielen tollen Mails auch einige im Ordner &#8222;Entwürfe&#8220;. Ihnen gemein ist ein gemeinsamer Adressat und die Tatsache, dass dieser sie nie bekam.</p>
<p><a href="http://dipol-blog.ch/about">Die Adresse des Postfaches sowie alle anderen Kontaktmöglichkeiten (vom Gayromeoprofil mal abgesehen) findest Du übrigens hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/12/11-dezember-emails-die-ich-dir-nie-schickte/">Emails, die ich Dir nie schickte</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Ein Moment mit dir</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/11/ein-moment-mit-dir/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 18:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Du]]></category>
		<category><![CDATA[Faszination]]></category>
		<category><![CDATA[Kennen lernen]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[oberflächlich]]></category>
		<category><![CDATA[Verlieben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dipol-blog.ch/?p=1570</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zuerst fand ich dich doof.<br />
Du entsprichst nicht meinem Idealbild eines Mannes.<br />
Du bist kein Alphamännchen, kein Covermodel, kein Holzfäller.</p>
<p>Laut, auffällig, anstrengend.<br />
Bloß nicht, bloß nicht!<br />
Und doch, du hast mein Interesse geweckt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/11/ein-moment-mit-dir/">Ein Moment mit dir</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst fand ich dich doof.<br />
Du entsprichst nicht meinem Idealbild eines Mannes.<br />
Du bist kein Alphamännchen, kein Covermodel, kein Holzfäller.</p>
<p>Laut, auffällig, anstrengend.<br />
Bloß nicht, bloß nicht!<br />
Und doch, du hast mein Interesse geweckt.</p>
<p>Vielleicht war es einer dieser seltenen Momente,<br />
hoch konzentriert und in die Ewigkeit gedehnt.<br />
Ein Satz, ein Lächeln, dann zündete der Funke.</p>
<p>Wir unterscheiden uns bestimmt in vielen Dingen,<br />
Sind komplett verschieden.<br />
Vielleicht bist du gefühlvoll und mitreißend.</p>
<p>Ich weiß noch nicht einmal, ob du schwul bist.<br />
Warum lächelst du mich immer an, wenn wir uns begegnen?<br />
Ach, ich bin gerne bereit, es bei einem Drink herauszufinden.</p>
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		<title>Es wird besser werden! Irgendwann.</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/11/itgetsbetter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 19:16:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[It gets better]]></category>
		<category><![CDATA[Karotten und Esel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dezember, 2005 Dass ich mein Leben nicht schon beendet, lag nicht an dem Rückhalt, den ich bei meinen Freunden gefunden hatte. Nicht an meiner ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/11/itgetsbetter/">Es wird besser werden! Irgendwann.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="right" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/themes/vice/images/karot.png" alt="Karotte" /><strong> Dezember, 2005</strong></p>
<p>Dass ich mein Leben nicht schon beendet, lag nicht an dem Rückhalt, den ich bei meinen Freunden gefunden hatte. Nicht an meiner Familie, die mir Trost und Kraft spendete. Nicht an den guten Erfahrungen, die mein Leben bisher lebenswert gemacht hatten.</p>
<p>Nichts davon war der Grund, denn nichts davon existierte.</p>
<p>Es lag wohl vielmehr daran, dass ich nach wie vor fest daran glaubte, eines Tages die große Liebe zu finden. Ich würde den Jungen meiner Träume treffen, mich in ihn verlieben und er sich in mich, und dann würde endlich alles gut werden.</p>
<p>Denn was für den kleinen dicken Jungen in diesem Moment, in den letzten Minuten des Jahres 2005, so wichtig und so grundlegend war, war nicht etwa die Tatsache, dass er schwul war. Nein, viel schlimmer war: Ich war allein.</p>
<p><strong>November, 2010</strong></p>
<p>Ich bin noch nicht der, der ich sein will.<br />
Ich weiß nämlich noch gar nicht, wer ich eigentlich bin.<br />
Aber ich weiß, dass ich nicht wertlos bin.<br />
Ich bin es wert, geliebt zu werden.</p>
<p>Ich bin noch nicht dort, wo ich hin will.<br />
Ich weiß nämlich noch nicht so genau, wo das eigentlich ist.<br />
Aber ich habe einen Ort gefunden, wo ich es gerne aushalte.<br />
Ein Zwischenhalt auf meinem weiteren Weg.</p>
<p>Ich bin noch nicht mit dem zusammen, mit dem ich zusammen sein will.<br />
Ich weiß nämlich auch gar nicht, ob das überhaupt was wird.<br />
Aber ich weiß, dass ich dich lieben kann.</p>
<p>Es wurde besser.<br />
Es wird noch besser werden.<br />
Mit <em>ihm</em>. In einer anderen Stadt. Irgendwann.</p>
<p><strong>Und bei dir?</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="600" height="367" src="http://www.youtube.com/embed/pYLs4NCgvNU?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0"></iframe><br />
<a href="http://www.itgetsbetter.org/" target="_blank">http://www.itgetsbetter.org/</a></p>
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		<title>Das Markenzeichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 16:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[der Richtige]]></category>
		<category><![CDATA[Geständnis]]></category>
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		<category><![CDATA[Marc]]></category>
		<category><![CDATA[Narbe]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertäter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kuschelnd wärmten wir uns, küssend teilten wir uns ein Bett. Heiß waren die Nächte, heiß war dein Körper, unvergleichlich die Wärme, die ich spürte. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kuschelnd wärmten wir uns, küssend teilten wir uns ein Bett.<br />
Heiß waren die Nächte, heiß war dein Körper, unvergleichlich die Wärme, die ich spürte.<br />
Die Betten wechselten, das muss keiner wissen, aber die Handlung blieb gleich.</p>
<p>Als Team erklommen wir zahlreiche Höhepunkte. Lange schossen wir zusammen durch die Lande.<br />
Es war intim, meist privat. Oft blieben wir unter uns, exklusiv wurden wir aber nie.<br />
Habe vieles von dir gelernt, von deiner Erfahrung profitiert.</p>
<p>Du bist ein gefragte Lehrmeister, zeigst allen, wo es lang geht.<br />
Ich war ein williger Schüler, dankbar über jede Lektion, über jede Stunde unter dir.<br />
Der Preis, den ich zahlte, war hoch.</p>
<p>Beinahe trieb es mich in den Ruin. Mein Herz war wertlos für dich.<br />
Hinterrücks branntest du mir eine Narbe ein.<br />
Niemand kann sie sehen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_1241-2.JPG.jpg?resize=600%2C399" alt="" title="" width="600" height="399" class="alignleft size-large wp-image-1503" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_1241-2.JPG.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_1241-2.JPG.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_1241-2.JPG.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>Wie schreibe ich ihn im Chat an?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 19:10:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Date]]></category>
		<category><![CDATA[Kennenlernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarm]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blau leuchtet mir die Internetseite entgegen, grün blinkt der Onlinestatus meinen neuen Schwarms. Meine große Liebe! Er, der mein Herz schneller schlagen lässt. Doch ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blau leuchtet mir die Internetseite entgegen, grün blinkt der Onlinestatus meinen neuen Schwarms.<br />
Meine große Liebe! Er, der mein Herz schneller schlagen lässt.<br />
Doch wie lasse ich es ihn wissen? Wie stelle ich den ersten Kontakt her?</p>
<p>Tausende Satzbrocken schwirren mir durch den Kopf.<br />
Ich stelle mir vor, wie wir heiraten, Kinder kriegen, ein Haus bauen und dabei unverschämt glücklich sind.<br />
Aber soll ich so meine erste Nachricht befüllen?</p>
<p>Wie überzeuge ich ihn davon, sich mit mir zu treffen?<br />
Komplimente über seinen Hammerkörper scheinen mir zu oberflächlich, aber seinen Charakter kenne ich noch nicht. Wenn sein Profiltext es zulässt, er ein paar Angaben über sich gemacht hat, könnte ich darauf eingehen.</p>
<p>Vorsicht ist geboten: die offensichtlichen Sprüche, das naheliegendste,  hat er garantiert schon gehört.<br />
Ich will ihn aber überraschen, ihn aus seiner Deckung locken und seine Neugier wecken.</p>
<p>Oder ich warte, bis er seinen Status auf &#8222;Sex&#8220; ändert. Dann reicht ein simples &#8222;Ficken?&#8220;, und wir lernen uns in gegenseitigem Einverständnis kennen &#8211; wenn nicht gleich auswändig, dann doch immerhin von innen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0706.jpg?resize=600%2C399" alt="" title="" width="600" height="399" class="alignleft size-large wp-image-1492" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0706.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0706.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0706.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>Komplett Puzzlegeil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 22:28:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Kennenlernen]]></category>
		<category><![CDATA[Klischee]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteil]]></category>
		<category><![CDATA[Wunsch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf einer Party beginne ich noch vor dem Kennenlernen damit, den heißen Typ bis kleinste Detail zu mustern, um mir ein umfassendes Bild bilden zu ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer Party beginne ich noch vor dem Kennenlernen damit, den heißen Typ bis kleinste Detail zu mustern, um mir ein umfassendes Bild bilden zu können.<br />
Auch wenn ich ihn eigentlich als Ganzes betrachten wollte, muss ich feststellen, dass sich<br />
Vergangenheit und Charakter eines Mannes meist aus mehreren Teilen zusammensetzen.</p>
<p>Der Anspruch: Widerspruchsfrei und komplett soll das Bild bitte bleiben,<br />
und sich mit meinem ersten, makellosen Eindruck decken.<br />
Klar, dass ich mich zuerst auf das Offensichtliche beschränken muss,<br />
das Wesentliche offenbart sich mir dann nach und nach.</p>
<p>Aufmerksam sammle ich alles, was ich bekomme: Sätze, Gesten, Charakterzüge&#8230;</p>
<p>Aber sind es die Details, in die ich mich verlieben will?<br />
Ist es nicht vielmehr das große Ganze, das mir sofort den Atem raubt?<br />
Ich beziehe mich da auf seine Erscheinung, sein Auftreten, ja seine Präsenz.</p>
<p>Wehe, wenn ich merke, dass das wichtigste Puzzleteil fehlt, weil das Teil mit dem Herz noch beim Ex liegt!<br />
Oder schlimmer: wenn am Ende das beste Stück zu kurz kommt!<br />
Denn es gilt, möglichst früh am Abend zu checken, bei welchem Mann viel Potenzial vorhanden ist, und wo noch viel Potenz verborgen liegt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-1452" title="" alt="" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_4819.jpg?resize=600%2C399" width="600" height="399" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_4819.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_4819.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/11/IMG_4819.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>GLEE Kurt ist nicht mehr ungeküsst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 19:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Glee]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt]]></category>
		<category><![CDATA[Kuss]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Glee nicht kennt oder nicht sehen will, der sollte sich das noch einmal überlegen! Bei dieser Szene ist selbst mir die Kinnlade offen ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Glee nicht kennt oder nicht sehen will, der sollte sich das noch einmal überlegen!</p>
<p>Bei dieser Szene ist selbst mir die Kinnlade offen stehen geblieben!<br />
Eine der besten Szene überhaupt bekamen die US-Zuschauer in der neusten Folge zu sehen.<br />
Kurt ist es Leid, die täglichen Demütigungen über ich ergehen zu lassen und  macht sich entschlossen, aber Wut entbrannt auf, den ihn tyrannisierenden Typ aus dem Football-Team zur Rede zur stellen! Ai, ai, ai!</p>
<p><object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9LWeBtmZUwg?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object><br />
Der fesche Bursche in der letzten Szene ist übrigens, so die Gerüchte, Kurts zukünftiger Boyfriend! Einschalten und dranbleiben&#8230; 😉</p>
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		<title>Diploration!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 23:51:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
		<category><![CDATA[Faszination]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer neuen Stadt, weitgehend unbekannt: Treffe ich viele neue, fremde Leute. Dennoch glaube ich, sie bereits zu kennen. Intuition, Einbildung. Vielleicht auch Wunschdenken. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/11/diploration/">Diploration!</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer neuen Stadt, weitgehend unbekannt:<br />
Treffe ich viele neue, fremde Leute.<br />
Dennoch glaube ich, sie bereits zu kennen.<br />
Intuition, Einbildung. Vielleicht auch Wunschdenken.<br />
Mein Verlangen nach mehr.</p>
<p>Ihr spielt, wir spielen. Wir probieren uns aus.<br />
Versuchung nach dem Verborgenen.<br />
Das Verlangen nach diesem Unbekannten.<br />
Wer führt hier ein Doppelleben?<br />
Ich komme dir noch auf die Schliche!</p>
<p>Du wirst mir deine Geheimnisse anvertrauen! Früher oder später.<br />
So ist das bei mir.<br />
Klar, nicht jeder ist in dieser sein Welt ein Superheld.<br />
Dennoch wird alles getan, um diese Welt zu schützen.<br />
Wenigstens noch einen Tag länger.</p>
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		<title>Nur Sex muss schöner sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 21:24:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Muskeln]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man liebt sich und macht Liebe.<br />
Im besten Fall entfaltet sich dabei auch noch die Macht der Liebe.<br />
Aber hey, es geht auch ohne.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man liebt sich und macht Liebe.<br />
Im besten Fall entfaltet sich dabei auch noch die Macht der Liebe.<br />
Aber hey, es geht auch ohne.</p>
<p>Aus unzähligen Pornos habe ich gelernt:<br />
Schöne Menschen haben schönen Sex. Einfach so.<br />
Unbehaart, eben volljährig, spindeldürr und mit dicken Gliedmaßen.</p>
<p>Hauptsache ER ist schön. Sein Schwanz, sein Hinterteil, sein Hodensack, seine Bauchmuskeln, sein Körperfettanteil, sein Kopfhaar.</p>
<p>Nur schöne Menschen haben guten Sex.<br />
Klar, ich will auch keine hässlichen Menschen beim Sex zugucken.<br />
Da mach ich zu Not auch lieber das Licht aus.</p>
<p>Ja, Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.<br />
Aber davon, dass man das Gleitgel auch nach dem Duschen nicht vollständig aus dem Arsch bekommt, erfährt man nichts.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bis ich es nicht mehr ertrug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 16:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stell dir vor, du trägst eine große Last mit dir. Ein Geheimnis, ein Unbehagen, Ängste, Befürchtungen, Altlasten, Sorgen oder Nöte. Von dir und anderen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/06/bis-ich-es-nicht-mehr-ertrug/">Bis ich es nicht mehr ertrug</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1395 aligncenter" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/1670589311.jpg?resize=600%2C400" alt="" width="600" height="400" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/1670589311.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/1670589311.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p style="text-align: left;">Stell dir vor, du trägst eine große Last mit dir. <strong>Ein Geheimnis, ein Unbehagen, Ängste, Befürchtungen, Altlasten, Sorgen oder Nöte.</strong> Von dir und anderen Menschen, die dir am Herzen liegen.</p>
<p>Ich trug sie alle. Tag für Tag auf meinen Schultern, unterm Arm geklemmt &#8211; in Kisten verstaut, damit ich den Inhalt nicht sehen musste.</p>
<p>Ich balancierte und versuchte, alles irgendwie im Gleichgewicht zu halten. Doch einige Hürden konnte ich damit nicht meistern &#8211; <strong>und so brach es alles immer wieder über mir zusammen.</strong></p>
<p><strong>Für die anderen setze ich ein Lächeln auf, ließ mir nichts anmerken. </strong>Und wenn doch, machte ich gute Miene zum bösen Spiel. Für mich war das normal, die Unsicherheit im Alltag.</p>
<p>Bis es alles zuviel wurde. Ich nahm meinen Mut zusammen und öffnete eine Kiste. Notgedrungen  zeigte ich sie einer anderen Person. Ich teilte mit ihr deren Inhalt, sie sollte einen Blick in die Kiste werfen.</p>
<p><strong>Die Kisten waren mittlerweile leer.</strong></p>
<p>Die Last ist von mir genommen, die Zuversicht ist zurück. Nein, sie ist zum ersten Mal endlich wieder da.</p>
<p>Ich weiss es, ich freue mich. Ich atme tief durch.</p>
<p><strong>Ich lebe.</strong></p>
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		<item>
		<title>Ich habe ein Mikrofon, bin betrunken und gestehe.</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/05/ich-habe-ein-mikrofon-bin-betrunken-und-gestehe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 22:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[allein]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[einsam]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Geständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch die Dunkelheit hallen meine Schritte, das Holz knarzt, als ich die Bühne betrete. Es blendet auf, das Scheinwerferlicht, beleuchtet mich frontal. Ich habe ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/ich-habe-ein-mikrofon-bin-betrunken-und-gestehe/">Ich habe ein Mikrofon, bin betrunken und gestehe.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Dunkelheit hallen meine Schritte, das Holz knarzt, als ich die Bühne betrete.<br />
Es blendet auf, das Scheinwerferlicht, beleuchtet mich frontal.<br />
<strong>Ich habe ein Mikrofon, bin betrunken und gestehe.</strong></p>
<p>Macht doch was ihr wollt!<br />
Es betrifft mich nicht, denke ich oft. Denn ich bin anders.<br />
Nicht so wie ihr!<br />
Ich kenne euch nicht und will eigentlich auch nichts mit euch zu tun haben.<br />
Klar, ich mag Gesellschaft, am liebsten in starken Armen, in denen ich mich geborgen fühlen kann.<br />
Aber ich bin überzeugt, dass ich mich mit keinem von euch so fühlen kann.<br />
Lasst mich allein, denn ich bin allein! </p>
<p>Kein Applaus, nur Stille. Ist das Publikum anwesend?<br />
Ich weiß nicht wohin, ich weiß nur: wenn ich jetzt hier stehen bleibe, komme ich nie mehr fort.</p>
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		<title>DER Artikel. Über meine Homosexualität, Schubladen und TV-Musicals.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 18:45:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Glee]]></category>
		<category><![CDATA[Identifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Klischee]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist episch. Episch, wegen seiner enormen Länge. Episch, weil es endlich an der Zeit war, dass ich diesen Text schreibe. Episch, weil ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/der-artikel/">DER Artikel. Über meine Homosexualität, Schubladen und TV-Musicals.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieser Artikel ist episch. Episch, wegen seiner enormen Länge. Episch, weil es endlich an der Zeit war, dass ich diesen Text schreibe. Episch, weil er endlich mal Klartext über das heutige Schwulsein redet.</strong></p>
<p>Ernsthaft, ich habe <strong>Glee</strong> kennen und lieben gelernt. Glee, das ist <em>die</em> Serie im US-TV, die neben Gesangseinlagen auch eine hohe Minderheitenquote aufweist.</p>
<p>So finden wir, neben dem Jungen im Rollstuhl, der übergewichtigen und stimmgewaltigen <del datetime="2010-05-12T00:08:42+00:00">Schwarzen</del> Afroamerikanerin und der schwangeren Cheerleaderin, auch den modebewussten, sensiblen Schwulen, der auf den singenden Quarterback steht, ohne wirklich auch nur den Hauch einer Chance bei ihm zu haben.</p>
<p><strong>Ernsthaft. <em>Damit</em> soll ich mich identifizieren?</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="aligncenter" alt="" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/kurt.jpeg" /><br />
<strong><span style="font-weight: normal;"><span id="more-1326"></span>Es passierte mir während meiner Schulzeit ab und zu, dass einige meiner Verhaltensweisen von meinen Mitschülern als &#8222;schwul&#8220; abgestempelt wurden. Gelegentliches, hysterisches Lachen zum Beispiel (wenn mir das passiert, sitze ich sonst meist unbeobachtet vor dem Computer). </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Hey, ich wohne hier auf dem Land, alles, was sich nicht verhält wie ein Bauer wird grundsätzlich misstrauisch beäugt und könnte potenziell als unmännlich gelten.</span></strong></p>
<p>Ab und zu lasse ich deshalb auch mal einen &#8222;typisch schwulen&#8220;, (eigentlich: bissigen) Kommentar vom Stapel, damit die Leute ihre Vorurteile bestätigt sehen und ich sie mit meiner Homosexualität nicht noch mehr fordere als  meine pure, homosexuelle Anwesenheit zu ertragen.</p>
<p>Die Leute lieben Schubladen. Manchmal ist es leichter, aus einer heraus zu schauen, als davor zu stehen und sagen: das ist eine Kommode.</p>
<h3><strong>Ich bin keine Schublade, ich bin eine ganze Kommode! </strong></h3>
<p>Auch das verwirrt die Leute. <strong>Warum rede ich hier von einer Kommode? Na wegen der Schubladen!</strong> Ich denke auch gerne in Schubladen, aber ich weigere mich partout selbst in eine zu stecken. Weder will, noch kann ich mich auf eine &#8222;Rolle&#8220; festlegen. Der Schwule. Der nerdbrillentragende Medienmensch.</p>
<p>Wie sich das äußert? Ich habe je eine Domain / Blog für je ein Interessengebiet und nochmal so viele für geplante Projekte. Dazu zählt dieser &#8222;normale&#8220; Blog, der <a href="http://dipol-blog.ch/" target="_blank">Dipol-Blog</a>, der ausschließlich mein schwules Gefühlsleben behandelt. Eine schwule Schublade für Papier mit schwulen Texten. Aha! Schublade. Aber eben nur die eine.</p>
<p>Ja, ich war lange unglücklichst verliebt &#8211; und dank dem Dipol-Blog weiß ich auch, dass ich nicht alleine dastehe mit diesen Gefühlen und Gedanken, von denen ich lange glaubte, ich wäre der einzige, dem es so geht. Ich bin es nicht.</p>
<h3>Such dir (d)eine Rolle aus!</h3>
<p>Ich kenne &#8222;die Szene&#8220;. Ich habe bei dieser Versammlung von schwulen Männern gelernt: die Typen aus &#8222;Das Traumschiff&#8220; aus der Bullyparade, die gib es in echt auch. Die Verhalten sich wirklich wie Frauen, oder sind zumindest sehr weiblich. Ich habe auch gemerkt: Ich bin es nicht.</p>
<p>Ja, ich habe mit Schrecken festgestellt: die Szene kann einen verändern. Man passt sich einfach an sein Umfeld an, so auch bei dem kleinen süßen Highschooljungen, dessen Augenbrauen über die Monate zu winzig schmalen schwarzen Streifen verzupft wurden.</p>
<p>Ich werde einen Teufel tun, meine Augenbrauen zu zupfen. Ich habe dicke, buschige &#8211; und selbst dafür habe ich schon Komplimente bekommen!  Auch meine fetten Lippen finden gefallen. Ein Kumpel findet sie &#8222;zu groß&#8220; &#8211; viele anderen nennen sie &#8222;sinnlich&#8220;. Das es sich hier um komplett unterschiedliche Umfelder handelt, dürfte klar sein.</p>
<p><object width="480" height="385" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/J-4EXdPOGsg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<small><strong>Kurt beim Football:</strong> Das passiert, wenn zwei Welten aufeinanderprallen</small></p>
<h3>Anpassen? Ich passe!</h3>
<p>Täglich spürbar reiben jedoch Welten aneinander. Was in einer akzeptiert wird, wird in der anderen kritisch beäugt. Man passt sein Verhalten nämlich so an, dass man vom Umfeld möglichst viele positive Rückmeldungen bekommt &#8211; oder zumindest größtmöglich akzeptiert wird. Was abgelehnt wird, hält sich auf Dauer nicht.</p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Jetzt stehe ich zwar auf Jungs, aber wirklich offensichtlich ist das nicht. Ich outete mich damals mit der lächerlichen Hoffnung, dass andere daraufhin das gleiche tun würden. Sie taten es nicht. Was blieb, war das offensichtlich Unsichtbare. Das nicht Vorhandensein von ähnlichen Gleichgesinnten.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Warum sich aber outen, wenn es nur Nachteile hat? Warum mir selbst einen Stempel aufdrücken, der mein Bild in den Augen der Mitschüler in die schwule Ecke stellt? Das alles wäre halb so wild gewesen, wäre ich in dieser Ecke nicht so verdammt allein gewesen.</span></strong></p>
<h3><strong>Das Bild des Schwulen</strong></h3>
<p>Ich meine, was geht euch durch den Kopf, wenn ihr dieses Video seht?</p>
<p><object width="480" height="385" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5wuUEWK42Ow&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<small>Dieses Bild erwarten wir insgeheim von Homosexuellen</small></p>
<p>Nun muss man natürlich sagen, dass der Charakter des &#8222;Kurt Hummel&#8220; für das amerikanische Fernsehen ein kleiner Tabubruch ist &#8211; er ist modebewusst, sensibel und zugleich höchst arrogant. Er ist der einizige, offensichtlich homosexuelle Charakter in der Serie. Er steht auf den Quarterback, aber den wird er nicht bekommen.</p>
<h3>Die Welt ist weder schwarz, noch weiß, noch pink!</h3>
<p>Im echten Leben wäre es zumindest denkbar, dass &#8222;Puck&#8220;, der böse Junge, bi-neugierig ein paar Experimente mit seinen Teamkollegen unternommen hat. Aber nicht in der heilen, singenden Welt von Glee. Und wenn es nach &#8222;der Gesellschaft&#8220; ginge, am besten auch gar nicht in der echten Welt. Eine bisexuelle Schublade, das hat gerade noch gefehlt. Sich mit so etwas überhaupt auseinander zu setzen ist anstregend und kompliziert. Am Ende müsste man sogar noch sein Weltbild korrigieren.</p>
<p>Oder wie Cheerleading-Coach Sue Silvester es zusammenfasst:</p>
<h2>&#8222;If i can&#8217;t tell who&#8217;s gay, how will i know who to judge?&#8220;</h2>
<p><object width="560" height="340" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pFjWRGaV-Fs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><small>Dieser Artikel erschien zeitgleich auf <a href="http://www.someabout.net/?p=6298" target="_blank">someabout.net</a> und auf <a href="http://triffy.de/blog/2010/05/der-artikel/" target="_blank">Triffy.de</a></small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/der-artikel/">DER Artikel. Über meine Homosexualität, Schubladen und TV-Musicals.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Nachtarbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 23:04:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Twitterregend]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umgeben von Nacht lag er wach zwischen Kissen. Mond glitzerte auf den Perlen seiner Stirn. Zwischen Beinen brachte ich ihn zum Schwitzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/twitterregend-nachtarbeit/">Nachtarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Umgeben von Nacht lag er wach zwischen Kissen.<br />
Mond glitzerte auf den Perlen seiner Stirn.<br />
Zwischen Beinen brachte ich ihn zum Schwitzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/twitterregend-nachtarbeit/">Nachtarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Zum Glück hatte ich keine Hose an, als ich mir soeben Kaffee in den Schritt geleert habe.</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/05/zum-glueck-hatte-ich-keine-hose-an/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 19:50:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[gut zu Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Momentaufnahme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sonst wär meine Hose jetzt nass.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/zum-glueck-hatte-ich-keine-hose-an/">Zum Glück hatte ich keine Hose an, als ich mir soeben Kaffee in den Schritt geleert habe.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sonst wär meine Hose jetzt nass.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/3720045556.jpg?resize=600%2C400" alt="" title="" width="600" height="400" class="alignleft size-full wp-image-1319" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/3720045556.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/3720045556.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/zum-glueck-hatte-ich-keine-hose-an/">Zum Glück hatte ich keine Hose an, als ich mir soeben Kaffee in den Schritt geleert habe.</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Wie ich mir meinen Partner vorstelle</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/05/wie-ich-mir-meinen-partner-vorstelle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 16:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Date]]></category>
		<category><![CDATA[der Richtige]]></category>
		<category><![CDATA[Ideal]]></category>
		<category><![CDATA[Muskeln]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier der eigentliche Text aus meinem Datingprofil. Bitteschön: Alter: 18 bis 23 Jahre* braune haare und augen, sportlich &#38; trainiert (die art von körperbau, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/wie-ich-mir-meinen-partner-vorstelle/">Wie ich mir meinen Partner vorstelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" alt="" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/4389444045.jpg" /></p>
<p>Hier der eigentliche Text aus meinem Datingprofil. Bitteschön:</p>
<blockquote><p><strong><span style="color: #55aa5d;">Alter:</span></strong><span style="color: #55aa5d;"> 18 bis 23 Jahre*<br />
braune haare und augen, sportlich &amp; trainiert (die art von körperbau, die ich gerne als &#8222;griffig&#8220; bezeichne)</span><span style="color: #55aa5d;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #55aa5d;">innerlich ist er natürlich noch schöner als äußerlich:</span></p>
<p><span style="color: #55aa5d;">intelligent, denkend, gut gelaunt, hintergründig, unabhängig, erfahren, weltoffen, verständnisvoll, interessiert, intelligent, nahbar, engagiert, selbstständig, mir verfallen 😉</span></p></blockquote>
<p>Und was steht bei euch?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/wie-ich-mir-meinen-partner-vorstelle/">Wie ich mir meinen Partner vorstelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Körperpoker</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/05/alles-auf-eine-karte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 18:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnungslos]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Scheisse]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Versprechen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hatte ihn nur zu finden, diesen Einen. Ich versuchte und versuchte, investierte alle meine Hoffnung, aber am Ende erhielt ich nur die doppelte ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/05/alles-auf-eine-karte/">Körperpoker</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" style="margin-left: 5px;" class="right" title="pokerface" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/326968308-1.jpg?resize=320%2C480" alt="" width="320" height="480" /></p>
<p>Ich hatte ihn nur zu finden, diesen Einen. Ich versuchte und versuchte, investierte alle meine Hoffnung, aber am Ende erhielt ich nur die doppelte Menge Enttäuschung zurück: Ich setzte alles auf eine Karte und pokerte hoch.</p>
<p>Dann passiert etwas Unerwartetes, während dieses Pokerspiels: Anstatt eines Bluffs passiert&#8230; <strong>nichts</strong>.<br />
Das Gegenüber zeigt seine Karten nicht her. Das Spiel gefriert mitten in der Partie, wie es ausgeht, erfahren wir nie.</p>
<p>Unbefriedigend? Gleich mehrfach!</p>
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		<title>Erfrischende Erinnerung</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/04/erfrischende-erinnerung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 02:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Flirt]]></category>
		<category><![CDATA[Frischfleisch]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich betrete diese Bar zum ersten Mal. Ich war hier noch nie, die Stadt, ja selbst das Land ist mir neu. Ich bin wieder ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/04/erfrischende-erinnerung/">Erfrischende Erinnerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich betrete diese Bar zum ersten Mal.<br />
Ich war hier noch nie, die Stadt, ja selbst das Land ist mir neu.<br />
Ich bin wieder Frischfleisch für euch, wie das bei jedem Neuzugang so ist.</p>
<p>Eure Gesichter sind mir neu. Ihr seid alle noch interessant, unverbraucht.</p>
<p>Ihr seid mir lieber fremd als unangenehm vertraut. Das ist gut, denn es kleben keine Erinnerungen daran, nichts verdrängtes, nichts, das ich lieber nicht getan hätte.</p>
<p>Keine Erinnerung an Küsse in betrunkenem Zustand, keine Blasarbeit auf dem vollgekotzen Klo, kein Puderzucker am Zahnfleisch.</p>
<p>Kein verkatertes Aufwachen, keine böse Überraschung, die neben mir liegt.</p>
<p>Keine gemeinsamen Fummeleien auf der viel zu engen Rückbank deines Autos, kein Wichsen im Wald, da hinten im Gebüsch während dem Regensturm im letzten Frühling, wo neben einem Ast auch ein Herz gebrochen wurde.</p>
<p>Nichts davon verbinde ich in Gedanken mit diesem Ort.<br />
Dieser Ort ist für mich so unbefleckt wie euer Bild von mir.</p>
<p>Ihr habt jetzt einen Abend Zeit, mich kennen zu lernen. Ich drehe mich um, da laufe ich in den gutgebauten Körper eines mir unbekannten Gesichts.<br />
Hallo, sage ich. Ich bin nicht von hier &#8211; wollen wir zusammen Erinnerungen erschaffen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/04/erfrischende-erinnerung/">Erfrischende Erinnerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Deine Stange halten</title>
		<link>https://dipol-blog.ch/2010/04/deine-stange-halten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 10:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Abweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[minderwertig]]></category>
		<category><![CDATA[warten]]></category>
		<category><![CDATA[Zurückweisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du willst nichts von mir, du rufst mich immer wieder an. Du behandelst mich wie Dreck, du weißt mich ab. Und genau das macht ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/04/deine-stange-halten/">Deine Stange halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du willst nichts von mir, du rufst mich immer wieder an.<br />
Du behandelst mich wie Dreck, du weißt mich ab.</p>
<p>Und genau das macht dich so verdammt interessant.</p>
<p>Dein Verhalten mir gegenüber bestätigt, immer wieder aufs neue:<br />
ich habe es nicht anders verdient!</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/2655547152.jpg?resize=600%2C400" alt="" title="" width="600" height="400" class="alignleft size-full wp-image-1264" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/2655547152.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/2655547152.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>Befremdlichkeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 18:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmunterung]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektion]]></category>
		<category><![CDATA[Rückschlag]]></category>
		<category><![CDATA[traurig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast mich in meinem schwachen Moment erwischt. Ich schaue nur zu dir hinüber, bin wie gelähmt. Ich habe einen Rückschlag erlebt, mir wurde ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast mich in meinem schwachen Moment erwischt. Ich schaue nur zu dir hinüber, bin wie gelähmt.<br />
Ich habe einen Rückschlag erlebt, mir wurde vorgehalten, wie ich eigentlich nicht sein will.<br />
Besser gesagt: nicht mehr sein wollte.<br />
Ich bin nicht perfekt, war es nie. Ich will es sein. Das weißt du alles nicht.</p>
<p>Du kanntest mich noch gar nicht. Doch meine Wunde ist offen, sichtbar für dich, sonst für alle verborgen.<br />
Mein Gesicht ein offenes Buch.<br />
Habe mein Lächeln nicht auf, darunter der tieftraurige Blick. </p>
<p>Könnte er sprechen, er würde dir sagen: &#8222;Schau mich nicht an, geh weg!&#8220;</p>
<p>Dabei schreit es innerlich. Doch ich bin unfähig, zu sagen: &#8222;Komm zu mir rüber, Fremder &#8211; sprich mich an, und setze mir wieder ein Lächeln auf.&#8220;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1412-1.JPG.jpg?resize=600%2C399" alt="" title="" width="600" height="399" class="aligncenter size-large wp-image-1869" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1412-1.JPG.jpg?resize=600%2C399&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1412-1.JPG.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1412-1.JPG.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>Zusammen treffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 22:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[der Richtige]]></category>
		<category><![CDATA[Enttäuschung]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Versuch]]></category>
		<category><![CDATA[Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Wunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenkommen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Anfang ist immer das Schwerste. Manchmal ist es das Ende: Manchmal bleibt kein anderer Weg, als sich zu verabschieden. Dann führt kein Weg ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/zusammen-treffen/">Zusammen treffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anfang ist immer das Schwerste. Manchmal ist es das Ende:<br />
Manchmal bleibt kein anderer Weg, als sich zu verabschieden.<br />
Dann führt kein Weg daran vorbei, man muss von seinem Ziel ablassen und umkehren. Doch die Sackgasse erkennt man erst, wenn es nicht mehr weitergeht.</p>
<p>Der Wille treibt uns an, der Wunsch, das Verlangen nach Veränderung. Ein Prozess, der in uns schlummert. Und wenn wir ihn selbst nicht in Gang setzen können, so suchen wir uns jemanden, in den wir all unsere Hoffnung setzen können, dass er dazu im Stande ist. </p>
<p>Er verbessert unser Leben, indem er uns verändert.</p>
<p>Natürlich wird dies nie passieren. Man muss sich überwinden und den Anfang machen. Niemand verändert uns, wir verändern uns höchstens für jemand anderen. </p>
<p>Zuerst erkennt man es nicht, denn man läuft fröhlich gemeinsam in die Sackgasse hinein. Dann geht es nicht mehr weiter &#8211; und man steht zusammen vor besagter Wand.</p>
<p>Dann führt kein Weg daran vorbei, man muss von seinem Ziel ablassen und umkehren. Manchmal bleibt kein anderer Weg, als sich zu verabschieden. Manchmal muss man seinen Weg alleine gehen, um am Ziel wieder zusammen zu treffen.</p>
<p>Der Anfang ist immer das Schwerste.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/zusammen-treffen/">Zusammen treffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Gaydar weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Gaydar]]></category>
		<category><![CDATA[Hetero]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[schwul]]></category>
		<category><![CDATA[verführen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich seh&#8217;s einfach nicht. Ob jemand schwul ist. Und überhaupt: Nichts! Nur wenn es schon offensichlich ist, seh ich es. Wenn er mich direkt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/gaydar-weg/">Gaydar weg</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich seh&#8217;s einfach nicht. Ob jemand schwul ist. Und überhaupt: Nichts!</p>
<p>Nur wenn es schon offensichlich ist, seh ich es. Wenn er mich direkt anspringt, sozusagen.<br />
Aber ich steh nun mal einfach nicht auf weibliche Züge. Da schaudert es mich.</p>
<p>Ich erkenne es nicht, wenn ein Mann schwul ist. Dann, wenn er es selbst nicht so recht weiß.<br />
Wenn er nicht offen schwul lebt, sondern sich heimlich vergnügt. Dann ist es nicht offensichtlich.</p>
<p>Meine Lösung: ich mach das subjektiv, nach Bauchgefühl. Wenn er mir gefällt.<br />
Ich WILL dann, dass er schwul ist. Dann deute ich das so hin. Und da dulde ich keinen Widerspruch. Ganz besonders nicht von ihm. Und schon gar nicht von seiner Freundin!</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1156" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/4408776297.jpg?resize=600%2C400" alt="" width="600" height="400" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/4408776297.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/4408776297.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
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		<title>Ich werde dich trösten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 21:49:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Ausnutzen]]></category>
		<category><![CDATA[Ficken]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[kaputt]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Muskeln]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Paradox]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Traumprinz]]></category>
		<category><![CDATA[wiederherstellen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir saßen zu zweit auf meinem Bett. Er hielt mich fest, drückte mich an sich.<br />
Ich spürte seinen heißen Atem an meinem Ohr.<br />
Es war, als würdest er flüstern: "Ich brauche dich."</p>
<p>Denn so war es auch! Ich hatte ihn gebändigt, gezähmt.<br />
Oh Junge, dieser Tiger fraß mir aus der Hand. Er war mir von Kopf bis Fuß verfallen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dipol-blog.ch/2010/03/ich-werde-dich-flicken/">Zwei Tage später.</a> Wir saßen zu zweit auf meinem Bett. Er hielt mich fest, drückte mich an sich.<br />
Ich spürte seinen heißen Atem an meinem Ohr.<br />
Es war, als würdest er flüstern: <em>&#8222;Ich brauche dich.&#8220;</em></p>
<p>Denn so war es auch! Ich hatte ihn gebändigt, gezähmt.<br />
Oh Junge, dieser Tiger fraß mir aus der Hand. Er war mir von Kopf bis Fuß verfallen.</p>
<p>Dieser Moment war zu gut, um ihn je enden zu lassen. Ich wollte ihn konservieren, eintüten.<br />
Mein Körper bebte in stiller Vorahnung auf die bevorstehende Nacht. Ich würde ihn nie mehr gehen lassen können.</p>
<p>Ich strich ihm die Träne von der Wange. Knöpfte ihm sein Hemd auf. Strich über seine Bauchmuskeln.</p>
<p>Mit seinen starken Armen beugte er sich über mich. Auf dem Rücken liegen sah ich ihm in die Augen.</p>
<p>So schwach, so verletzlich. Tiefere und ehrlichere Augen als die seinen hatte ich schon sehr lange nicht mehr gesehen.</p>
<p>&#8222;Los,&#8220; flüsterte ich, &#8222;das wird dich trösten.&#8220;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1139" alt="" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/2213336107.jpg?resize=600%2C400" width="600" height="400" srcset="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/2213336107.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/2213336107.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>User enttäuscht und Profil gelöscht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 19:18:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Gayromeo]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum ich bei Gayromeo niemandem antworten -  und warum die wirklich tollen Jungs ihr Profil gleich wieder löschen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/user-enttauscht-und-profil-geloscht/">User enttäuscht und Profil gelöscht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich antworte ja aus Prinzip nicht auf Nachrichten bei Gayromeo oder Purplemoon.<br />
Das hat nichts mit Arroganz zu tun, aber ich warte natürlich nur auf <em>die</em> Nachricht von <em>IHM</em>, da sind mir alle anderen egal.</p>
<p>Jetzt aber habe ich einen wirklichen Grund, eine Rechtfertigung dafür, nicht zu antworten: die wirklich gutaussehenden / interessanten Jungs löschen ihr Profil meist nach ein paar Tagen wieder.</p>
<p>Man darf nun spekulieren, warum.<br />
Vielleicht, weil es gar nicht ihre eigenen Bilder sind. (FAKER!!)<br />
Vielleicht, weil sie bald genug von Gayromeo haben.<br />
Vielleicht, weil es ihnen zuviel wird und mit der Flut an Nachrichten nicht zurechtkommen.</p>
<p>Oder, sie löschten es, weil sie von mir keine Antwort bekamen und daraufhin enttäuscht von dannen zogen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/user-enttauscht-und-profil-geloscht/">User enttäuscht und Profil gelöscht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
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		<title>Ich werde dich flicken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dipol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[kaputt]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[wiederherstellen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du bist schwach, du wirkst stark. Du brauchtest mich eigentlich nie, aber ohne mich geht es nun nicht mehr. Es geschah schleichend, jetzt bist ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dipol-blog.ch/2010/03/ich-werde-dich-flicken/">Ich werde dich flicken</a> erschien zuerst auf <a href="https://dipol-blog.ch">DIPOL-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du bist schwach, du wirkst stark.<br />
Du brauchtest mich eigentlich nie, aber ohne mich geht es nun nicht mehr.</p>
<p>Es geschah schleichend, jetzt bist du bist kaputt, zerbrochen, zerschellt.<br />
An deiner eigenen Großartigkeit.</p>
<p>Du wolltest die Welt retten, sie verändern, verbessern.<br />
Hast Menschen geholfen. Dir und mir.<br />
Dann wurden es mehr, auf einmal halfst du allen. Und dabei bist du tief gefallen.</p>
<p>Gutes Aussehen. Verdammt, du siehst immer noch gut aus!<br />
Aber der Schein trügt! Ich sehe die Wunden.<br />
Ich sehe, dass es dir schlecht geht. Ich spüre es, weiß es.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/dipol-blog.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/2362461657.jpg" alt="" /></p>
<p>Alles woran du geglaubtest, es existiert nicht mehr.<br />
Deine Welt zersprang in Teile, und mit ihr meine Illusion von dir.<br />
Du konntest nachts nicht schlafen.<br />
Albträume plagten dich. Und auch die Gedanken ließen dich nicht los.<br />
Genauso wenig wolltest du sie gehen lassen.</p>
<p>Ich weiß was du brauchst!<br />
Du brauchst jemand, der sie abstellt.<br />
Der dich ablenkt und deine ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht.</p>
<p>Der laut &#8222;Stopp&#8220; ruft und alles verschwinden lässt.<br />
Der macht, dass alles gut wird. Der dir Versprechen gibt, die du selbst nicht halten konntest.<br />
Jemand, der dir glauben schenkt und dir in einem schwachen Moment unter die Arme greift, dich vor dem Fall bewahrt.</p>
<p>Das ist die Chance meines Lebens:<br />
Du gingst kaputt &#8211; und ich bin zur Stelle und kann dich endlich flicken.</p>
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