Thema: ‘Liebe’

Online verlieben? Durch Berechnung unwahrscheinlich.
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Geahnt haben wir es sicherlich alle schon, nun gibt es eine Studie dazu, über die das Deutschlandradio berichtet. Dabei geht es natürlich weniger um die blauen Seiten, als vielmehr um Dating-Portale, die dir entsprechende Partner berechnen und Vorschläge machen.

Liebe ist unberechenbar, Dating-Portale funktionieren nicht. Dieses vernichtende Urteil stellt eine Studie den Portalen aus: Der Traumpartner sei eher Zufallstreffer als durch mathematischen Matching-Algorythmus ermittelt. Online oder ganz altmodisch – wo verliebt Ihr Euch?

Hier geht es zum Radiobeitrag.

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Wechselhatz
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Heute liebe ich dich, morgen bist du das Wichtigste auf der Welt für mich.
Aber übermorgen bricht sie wieder zusammen. Dann fehlst du mir, du bist nicht hier.

Dann bin ich alleine, mit meinen Gedanken. Sie trauen dir nicht so recht. Sie zweifeln dich an. Deine Worte.
Du bist zu schön, um wahr zu sein. Du bist nicht hier, und je länger du nicht hier warst, desto verschwommener wird die Erinnerung an dich. Doch umso stärker umklammert sie mich.

Ich sehe dich nicht, aber du lässt mich nicht  mehr los.

Ich bin wechselhaft, meine Stimmung schwankt. Ich schmiede Pläne.
Ficken, Hochzeit, Kinder kriegen – das Übliche halt, falls es klappt mit uns.

Falls es nicht klappt, dann weiß ich nicht was ich machen würde. Ich sollte Ersatz parat haben. Dabei bist du doch einzigartig. Ich sollte ohne dich leben können. Dabei bist du meine Luft zum Atmen. Ich sollte ohne dich stark sein. Dabei bist du es, aus dem ich meine Kraft schöpfe.

Ich schmiede Pläne für beide Fälle, teile meine Gefühlswelten in zwei. Einmal hasse ich dich, dann bist du mir das Liebste auf der Welt. Die Welten stehen im Krieg – und am Ende kann es keine Gewinner geben. Stillschweigend werden sich sich gegenseitig auslöschen. So, als hätten sie nie existiert.

Und du, wer warst du noch gleich?

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Liebe auf Crashkurs
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Jungs und Autos gehören zusammen. Das ist auch bei denjenigen Jungs so, die auf das gleiche Geschlecht abfahren. Sie düsen voller Vorfreude los. Ohne Ziel, ohne Plan und ohne Erfahrung machen sie sich auf die Reise.

Sie befinden sich auf einer Spritztour – ohne Rücksicht auf Verluste. Doch ohne Verluste und Verlierer kommt diese erste eigene Fahrt nicht aus. Sie müssen sich die Stoßdämpfer prellen, Kopf über ins Gebüsch preschen – ganz gleich was da  kommt oder auf wen sie stoßen.

Ohne dass sie es gleich bemerken wird aus der Spritztour eine Verfolgungsjagd. Sie werden zur Beute – oder sie suchen selbst einen Beifahrer.

Mängelerscheinungen am Fahrzeug machen sich jetzt teuer bezahlt – sie mindern den Marktwert ungemein.

Wer will schon einen Gebrauchtwagen fahren?

Und so düsen sie los – in der Hoffnung, den Glückstreffer zu landen – und ihn in einem Neuwagen zu ergattern.

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Wo man Liebe findet
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Papa Bär ist groß und stark, sehr erfahren – und steht auf Fisten.

Ich fragte ihn, was er darin denn findet.

Da erklärte er mir: “Weißt du, mit den Jahren wirst du erkennen: Liebe ist Scheisse.”

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Brent Everett unter der Haube
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Hui, da schau her. Sogar für Pornostars existiert so etwas wie Liebe.

In diesem Fall Brent Everett (den man kennen MUSS) und sein Mann sowieso, den man nicht kennen muss. Der hat schließlich auch keine Pornos gemacht.

Die Hochzeit fand etwa im September statt. Da hat wohl jemand Sex-richtige erwischt. ;-)

PS: Die Umfrage (rechts) läuft übrigens noch ein paar Tage – momentan lässt sich noch kein klarer Gewinner ausmachen.

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Pubertäter
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Am Anfang krachte und blitzte es – im positiven Sinne. “Wow”, dachte nicht nur ich – “Is der goil”, sagten auch meine Freundinnen. Und so nett! Du hast Humor, du bist witzig und dein Grinsen verrät zwei Dinge: Du bist total niedlich. Dich muss man einfach gern haben! Im Grunde der perfekte Schwiegersohn.

Was die Eltern nicht wissen: Du hast es Faustdick hinter den Ohren. Mehr noch als ich! Du und dein Lausbubengrinsen. Du spielst mit dem Feuer und verbrennst dich dabei doch nie. Es sind die anderen, die sich an dir die Finger verbrennen. Du stehst irgendwie immer mit einer weißen Weste da: Du willst spielen, du willst deinen Spaß – und am Ende zahlen die anderen die Rechnung.

Du gibst einem das Gefühl, alles zu haben, was man sich wünschen kann. Ist man in deiner Gegenwart, ist man genauso toll wie du. Deine Tollheit färbt auf deine Begleitung ab. Du bist ein Geber, du gibst dich her. Du verkaufst dich nicht, aber du teilst dich.

Zu spät merkt man, dass du ein Dorffahrrad bist. Alle wollen mal mit dir fahren. Alle haben sie schon einmal. Dabei bist du schon weit herumgekommen. Egal wen man fragt, egal wo man hinkommt. Erwähnt man deinen Namen, so zeichnet sich ein Grinsen im Gesicht des anderen ab. “Ihn kennen? Klaaar. Wie, du auch??”, so, als hätten sie sich abgesprochen. Kein Wort der Klage, aber ein Wort des Lobes. Ob es dir gut gehe, fragen sie. Als ob ich es wüsste.

Du teilst dich zwar, aber du teilst dich nicht mit! Du bleibst ein Geheimnis. Du versprichst nichts. Jedenfalls nicht mit Worten. Doch dein Grinsen spricht Bände. Willst du spielen, so spielt man mit. Egal, auch wenn man dabei verliert. Dir geht es nicht ums gewinnen. Du hast schon gewonnen. Das ahnt man irgendwie, und du, du weißt es auch! Du zeigst deine Karten nicht, du bluffst, gibst vor, nichts zu wissen. Und dabei bist du eiskalt, eiskalt und berechnend.

Du weißt um deine Wirkung, du weißt um dein Aussehen. Du weckst Begierde, du bist ein Lustobjekt. Eine Trophäe. Es geht darum, dich zu gewinnen. Das weißt du, es ist ein Spiel. Was man nicht ahnt: du hast es erfunden. Du hast die Regeln gemacht. Wer sie nicht kennt, der verliert. Leider hast du sie nicht aufgeschrieben. Schaut man dich an, verliert sich auch sofort jeder Gedanke daran, dass es so etwas überhaupt geben könnte. Du erweckst nicht den Eindruck, als hättest du alles kalkuliert. Man traut es dir auch irgendwie gar nicht zu. Du siehst zu herzig aus, als das man dir böse Absichten unterstellen könnte.

Wenn, dann ist man selbst der Böse, der, der dich heimlich ins Bett kriegen will. Oder schlimmer noch: der, der dich an sich binden will. Du machst einem ein schlechtes Gewissen. Dabei hast du die Schere in deiner Lausbubenhose versteckt, jeder Versuch, dich irgendwo fest zu binden, wird, wenn man gerade nicht hinschaut, von dir zunichte gemacht: du zückst die Schere und *Schwupps* wurde der Bindungsvorgang abgebrochen.

Man wundert sich noch, warum es wohl nicht klappen mag, gibt sich selbst die Schuld. Zweifel kommen auf. Selbstzweifel. Man wird unsicher. Man geht jeden Gesprächsfetzen durch, an den man sich in der Eile noch erinnert. Langsam dämmert es, dass du nie etwas gesagt hast, das einem Sicherheit geben würde, nichts, dass dafür spräche. Du versprichst nichts. Nicht mit Worten.

Du weißt, wieso: weil du deinen Spaß willst, weil du spielen willst. Du kleiner Bengel. Irgendwie wirkst du unreif. Ein kleines Kind, das nicht so recht weiß, was es will. Gehört auch das zu deiner Taktik? Sie wäre genial: Gräbt man nach Indizien für dein kalkuliertes Spiel, so stößt man nur auf das Kind in dir. Beim Graben erwischt man es am Kopf, es fängt an zu weinen und rennt weg. Ein Gespräch wird somit zur Unmöglichkeit. Ein unschuldiges Kind, viel zu naiv um sich so etwas Böses auszudenken. Ein Kind, das unzählige Freunde hat und mit jedem spielt. Wer würde es dir übel nehmen? Man tröstet es sogar noch, weil man der Böse war, und mit der Schaufel zu tief gegraben hat.

Aber langsam reicht es mir! Ich nehme es dir übel. Es ist geplant, es ist durchdacht. Alles! Du bist durchtrieben! Ich habe dich durchschaut!
Hör auf, so frech zu grinsen! Hör auf, diese Spielchen zu spielen! Sonst nehme ich diese Schaufel und brate dir eins über die Rübe! Werde endlich erwachsen! Und fang verdammt nochmal an mich zu lieben!

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Der Richtige für eine Beziehung
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Er ist nicht fordernd, sondern fördernd. Er hält meine Hand, ohne mich zurückzuhalten.
Er ist mitreißend, ohne mich ins Straucheln zu bringen.
Er ist nicht das, wovon ich immer geträumt habe. Er übersteigt meine Vorstellungskraft.
Er ist mehr Sein als Schein. Er ist ein Mysterium, dass es zu ergründen gilt.
Er ist ein Rätsel, dass mich jeden Tag aufs Neue fragen lässt: “Womit habe ich ihn verdient?”
Dabei offenbart er mir die Gewissheit, dass die Antwort in mir selbst zu finden ist. Und ich weiß ohne Zweifel: Ihm geht es genauso.

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