Ich habe ein Mikrofon, bin betrunken und gestehe.
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Durch die Dunkelheit hallen meine Schritte, das Holz knarzt, als ich die Bühne betrete.
Es blendet auf, das Scheinwerferlicht, beleuchtet mich frontal.
Ich habe ein Mikrofon, bin betrunken und gestehe.

Macht doch was ihr wollt!
Es betrifft mich nicht, denke ich oft. Denn ich bin anders.
Nicht so wie ihr!
Ich kenne euch nicht und will eigentlich auch nichts mit euch zu tun haben.
Klar, ich mag Gesellschaft, am liebsten in starken Armen, in denen ich mich geborgen fühlen kann.
Aber ich bin überzeugt, dass ich mich mit keinem von euch so fühlen kann.
Lasst mich allein, denn ich bin allein!

Kein Applaus, nur Stille. Ist das Publikum anwesend?
Ich weiß nicht wohin, ich weiß nur: wenn ich jetzt hier stehen bleibe, komme ich nie mehr fort.

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